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Hotels in Graubünden | Schweiz
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Nachrichten zu GraubündenQuelle: Google News
Kurzinfos Graubünden
(Weitergeleitet von Graubünden)
Kanton Graubünden
Chantun Grischun (rät.)
Cantone dei Grigioni (ital.)
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Wappen |
| Basisdaten |
| Amtssprache: |
Deutsch (68 %),
Rätoromanisch (15 %),
Italienisch (10 %) |
| Hauptort: |
Chur |
| Grösster Ort: |
Chur |
| Beitritt zur Eidgenossenschaft: |
1803 |
| ISO 3166-2: |
CH-GR |
| Kürzel und Autokennzeichen: |
GR |
| Einwohner: |
190'459[1] (Ende 2008) |
| Fläche: |
7105 km² |
| Bevölkerungsdichte: |
27 Einw. pro km² |
| Website: |
www.gr.ch |
| Karte: Lage des Kantons in der Schweiz |
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| Karte des Kantons |
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Graubünden (frz. Grisons, ital. Grigioni, rät. Grischun) ist ein deutsch-, rätoromanisch- und italienischsprachiger Kanton im Osten der Schweizerischen Eidgenossenschaft. Der Hauptort ist Chur.
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Inhaltsverzeichnis
1 Name und Wappen
2 Geographie
3 Bevölkerung
3.1 Sprachen
3.2 Religionen Konfessionen
4 Aktienkurse Verfassung und Verwaltung
4.1 Verfassung
4.2 Legislative
4.3 Exekutive
4.4 Judikative
4.5 Gemeinden, Kreise und Bezirke
4.6 DAX Korrelation Vertretung auf Bundesebene
5 Wirtschaft
5.1 Tourismus
5.2 Verkehr
6 Geschichte
7 Städte, Orte und Landschaften
7.1 Bezirke
8 Kultur
8.1 Bündner Aktien Analyse Küche
9 Siehe auch
10 Literatur
11 Weblinks
12 Einzelnachweise
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Name und Wappen
Der Kanton Graubünden trägt den Namen des ehemals politisch gewichtigsten der Drei Bünde, Aktien Prognose aus denen er entstanden ist. Der 1367 gegründete Graue Bund wurde 1442 erstmals genannt, vermutlich ein Spottname der Zürcher und Österreicher, der von den Bundsleuten vor 1486 übernommen wurde. Im 15. Jahrhundert erscheint der Name für die sonst Drei Bünde genannte Gesamtheit der Bünde. Im 16. Jahrhundert wurde von Humanisten der Name der römischen Provinz Rätia als Rätien auf das Gebiet der Drei Bünde übertragen. 1799 wurden die Bünde als Kanton Rätien der Schweiz eingegliedert. Die Bezeichnung ist heute noch für Institutionen wie die Rhätische Bahn und das Rätische Museum in Chur üblich. Seit der Konstituierung des modernen Kantons der Schweizerischen Eidgenossenschaft 1803 ist der Name Graubünden offiziell.[2][3] Das Kantonswappen setzt sich entsprechend aus den Wappen der Drei Aktienkurse Bünde zusammen.
Siehe auch: Fahne und Wappen des Kantons Graubünden
Geographie
Höchste Erhebung: Piz Bernina (4'049 m ü. M.)
Tiefster Punkt: die Moësa an der Grenze zum Kanton Tessin (260 m ü. M.)
Die Hauptstadt Chur; Blick gegen Westen ins Vorderrheintal
Der Kanton nimmt den gesamten östlichsten Teil der Schweiz ein und ist vor allem durch Berglandschaften und Täler geprägt.
Graubünden ist flächenmässig der grösste Kanton der Schweiz. Aufgrund der geographischen Bedingungen ist er der am dünnsten besiedelte Kanton der Schweiz und belegt von der Einwohnerzahl her nur den 14. Platz.
Gemeinsame Kantonsgrenzen hat Graubünden im Südwesten mit dem Kanton DAX Korrelation Tessin, im Westen mit Uri, im Norden mit Glarus und Aktien kaufen St. Gallen. Graubünden bildet die Landesgrenze der Schweiz mit Liechtenstein sowie mit Österreich (Bundesländer Vorarlberg und Tirol) im Norden, dem italienischen Südtirol im Osten und der Lombardei im Süden. Neben Graubünden grenzt nur noch St. Gallen an drei verschiedene Nachbarstaaten.
Entwässert wird Graubünden zum grössten Teil vom Rhein mit seinen in Graubünden entspringenden Quellflüssen Vorderrhein und Hinterrhein. Den Osten des Landes, das Engadin, entwässert der Inn, der ebenfalls in Graubünden entspringt. Jenseits des Alpenhauptkamms liegen die zum Po entwässernden und italienischsprachigen Bündner Südtäler: das Misox mit dem Calancatal, das Bergell und das Puschlav. Der östlichste Teil des Landes, das Münstertal, entwässert zur Etsch. Die drei Einzugsgebiete der Nordsee, des Mittelmeers und des Schwarzen Meers treffen sich unweit der Inn-Quelle nahe dem Lunghin-Pass oberhalb von Maloja, der Aktien Analyse Dreiwasserscheide. Von dort fliesst Richtung Norden die Julia, die via Rhein zur Nordsee führt, nach Süden die Maira, deren Wasser über den Po ins Mittelmeer kommt, und nach Osten der Inn, der in die Donau mündet und damit ins Schwarze Meer fliesst.
Im Kanton Graubünden gibt es 150 Täler, 615 Seen (von gut 1500 Seen in der Schweiz) und 937 Aktienkurse Berggipfel. Dort liegen insgesamt 462 Dreitausender und ein Viertausender, der Piz Bernina (4'049 m). Die höchsten Dreitausender sind der Piz Zupò (3'996 m), der Piz Scerscen (3'971 m), der Piz Argient (3'945 m) und der Piz Roseg (3'937 m). Den Gesamtkomplex der Bergruppen um Rhein- und Innquellgebiet nennt man Bündner Alpen.
Bevölkerung
Die Einwohner werden als Bündner bezeichnet.
Aktien Prognose Sprachen
Ehemaliges Verbreitungsgebiet der einzelnen romanischen Idiome in Graubünden
Als einziger Kanton der Schweiz hat Graubünden drei Amtssprachen: Deutsch, Rätoromanisch und Italienisch. Gleichzeitig ist es der einzige Kanton, in dem Rätoromanisch Amtssprache ist. Aufgrund dieser und damit auch der kulturellen Vielfalt, aber auch wegen seiner Form und Beschaffenheit wird der Kanton auch als kleine Schweiz innerhalb der Schweiz bezeichnet.
Die Gemeinden und Kreise sind autonom, ihre eigenen Amts- und Schulsprachen festzulegen, der Kanton setzt jedoch Richtlinien, insbesondere zur Unterstützung der Minderheitensprachen Rätoromanisch und DAX Korrelation Italienisch.
Die deutschen Mundarten Graubündens gehören zu zwei Gruppen des Schweizerdeutschen:
Dem hochalemannischen Bündnerdeutsch, das in der Region Chur, in der Bündner Herrschaft, den Fünf Dörfern und im Domleschg gesprochen wird; diese Dialekte verbreiteten sich im Hochmittelalter und der frühen Neuzeit von Norden (Bodensee und Rheintal) bzw. von Nordwesten (Walensee-Seeztal) her und überlagerten ursprünglich rätoromanisches Siedlungsgebiet.
Dem höchstalemannischen Walserdeutsch, das in den im Hochmittelalter vom Wallis her besiedelten Walserdörfern gesprochen wird, insbesondere im Prättigau, der Landschaft Davos und dem Schanfigg sowie in mehreren Exklaven oder Sprachinseln (Avers, Mutten, Obersaxen, Rheinwald, Safien-Tschappina, Vals), die infolge des Rückzugs der rätoromanischen Sprache heute allerdings teilweise räumlichen Anschluss an das Hochalemannische gefunden haben.
Die Mundart von Samnaun gehört hingegen, als Aktienkurse einzige in der Schweiz, zum Tirolerischen (Bairisch-Österreichischen).
Im Bündnerromanischen, das in verschiedenen Gegenden des Kantons (vorwiegend in der Surselva, in Teilen Mittelbündens, im Engadin und im Val Müstair) gesprochen wird, existieren sowohl fünf regionale Schriftdialekte (sogenannte Idiome), nämlich Surselvisch (Sursilvan), Sutselvisch (Sutsilvan), Surmeirisch (Surmiran), Oberengadinisch (Puter) und Unterengadinisch (Vallader) als auch eine einheitliche Aktien Analyse Schriftsprache Rumantsch Grischun, die erst in den 1980er Jahren als Kunstsprache geschaffen worden ist. Münstertalisch (Jauer) hat keine schriftsprachliche Tradition. In den Münstertaler Schulen wurde bis zur Einführung von Rumantsch Grischun in Unterengadinisch unterrichtet.
Die italienischen Mundarten im Misox und Calancatal, Bergell, in Bivio und dem Puschlav gehören dem Alpinlombardischen an.
Spätestens seit Mitte des 19. Jahrhunderts, als der Bund im Zug der Umsetzung des Gesetzes betreffend die Heimatlosigkeit dem Kanton Graubünden eine grosse Zahl Jenischer zwangsweise zuwies, hat Graubünden auch eine statistisch nicht erfasste (gesamtschweizerisch auf 35'000 Personen geschätzte) Population jenischer Muttersprache.
Wohnbevölkerung nach Sprachen (Volkszählung 2000):
Deutsch: 127'755 (68 %)
Rätoromanisch: 27'038 (14 %)
Italienisch: 19'106 (10 %)
Andere: 13'159 (8 %)
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Offizielle Amtssprachen in Aktien kaufen Graubünden 1860
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Offizielle Amtssprachen in Graubünden 2000
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Tatsächliche Verbreitung Aktien Prognose der Landessprachen in Graubünden 2000
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Bis vor wenigen Jahren hat der Kanton Graubünden seine Schulbücher in sieben Sprachen herausgegeben, neben Deutsch und Italienisch auch in allen fünf rätoromanischen Schriftdialekten. 2003 entschied das Bündner Parlament, die romanischen Lehrmittel nur noch in Rumantsch Grischun herauszugeben.
Religionen Konfessionen
In Aktienkurse Graubünden gibt es mehrere Klöster, so in Müstair, Disentis (im Bild) und Cazis
Infolge der Souveränität der einzelnen Gemeinden konnte im 16. Jahrhundert jede Gemeinde ihre Konfession autonom bestimmen. Fläsch war die erste reformierte Gemeinde im Kanton, danach folgte St. Antönien und viele andere Dörfer im Kanton. Graubünden gehört somit zu den traditionell paritätischen Kantonen.
Überwiegend katholisch sind erstens das Vorderrheintal mit dem Lugnez (ohne Waltensburg, Gruob und Safiental), zweitens das Oberhalbstein (ohne Bivio) und das mittlere Landwassertal (ohne Bergün), drittens das Misox und das Puschlav. Überwiegend reformiert sind erstens das Prättigau, das Schanfigg und das obere Landwassertal, zweitens im Hinterrheintal das Schams, das Rheinwald und das Avers, drittens das Engadin (ohne Tarasp und Samnaun), das Bergell und das Münstertal (ohne Müstair). Konfessionell gemischt sind die Regionen Fünf Dörfer und Imboden sowie das Domleschg und das Churwaldnertal.
Verfassung und Verwaltung
Verfassung
Bisher kennt Graubünden drei kantonale Verfassungen. Die früher gültigen wurden in den Jahren 1854 und 1892 erlassen, die heutige datiert von 2003.
Legislative
Grossratsgebäude in Chur
Gesetzgebende Behörde ist der Grosse Rat, der 120 Mitglieder zählt und vom Volk gemäss Aktien Analyse Majorzverfahren fest für vier Jahre gewählt wird.
Das Volk ist überdies direkt an der Gesetzgebung beteiligt: 4000 Stimmberechtigte oder ein Siebtel der Gemeinden können eine Änderung der Verfassung verlangen, 3000 Stimmberechtigte oder ein Achtel der Gemeinden können ein Gesetz oder eine Gesetzesänderung vorschlagen (Volksinitiative), 1500 Stimmberechtigte oder ein Zehntel der Gemeinden können verlangen, dass ein vom Grossen Rat erlassenes Gesetz oder eine solche DAX Korrelation Gesetzesänderung der Volksabstimmung zu unterwerfen sei (Referendum). Änderungen der Verfassung unterliegen obligatorisch der Volksabstimmung.
Exekutive
Die Regierung (früher: Kleiner Rat) zählt fünf Mitglieder und wird vom Volk ebenfalls im Aktienkurse Majorzverfahren auf ebenfalls vier Jahre gewählt. Das Präsidium wechselt jährlich im Turnus.
Die derzeit amtierenden Regierungsräte und ihre jeweiligen Departemente sind:
Bau-, Verkehr und Forst, Stefan Engler (CVP, seit 1998)
Volkswirtschaft und Soziales, Hansjörg Trachsel (BDP, seit 2004)
Erziehung, Kultur und Umwelt, Claudio Lardi (SP, seit 1998)
Finanzen und Gemeinden, Martin Schmid (FDP, seit 2002)
Justiz, Sicherheit und Gesundheit, Barbara Janom (BDP, seit 2008)
Der Regierungspräsident für 2010 ist Claudio Lardi, Vizepräsident ist Martin Schmid. Leiter der Standeskanzlei ist seit 1990 Kanzleidirektor Claudio Riesen.[4]
Judikative
Gebäude des Kantonsgerichts in Chur (im gleichen Haus befinden sich auch das Bezirksgericht Plessur und das Kreisamt Chur)
Die obersten Aktien Prognose Gerichte des Kantons sind das Kantonsgericht (zuständig insbesondere für Zivil- und Strafsachen) und das Verwaltungsgericht (zuständig insbesondere für öffentlichrechtliche Streitigkeiten). Über eine Zusammenlegung dieser beiden archisch gleichgestellten Gerichte wird zur Zeit diskutiert. Untere Instanzen sind die elf Bezirksgerichte und die 39 Kreispräsidenten.
Gemeinden, Kreise und Bezirke
Hauptartikel: Kreise und Bezirke des Kantons Graubünden
Graubünden ist der Kanton, in dem die 180 Gemeinden im Jahr 2001 waren es noch 212 historisch bedingt die wohl ausgeprägteste Gemeindeautonomie der Schweiz haben. Autonomie geniessen auch die Kreise, die aus einer kleinen Zahl Gemeinden (ausnahmsweise aus einer einzigen Gemeinde) bestehen. Sie sind zugleich die Wahlkreise des Grossen Rates, in denen die Grossräte teilweise noch an den traditionellen Landsgemeinden gewählt werden. Die Bezirke hingegen sind reine Verwaltungsorgane des Kantons ohne innere Autonomie.
Vertretung auf Bundesebene
Für das Bundesparlament entsendet Graubünden wie jeder Vollkanton zwei Vertreter in den Ständerat und gemäss seinem Anteil an der Bevölkerung fünf Abgeordnete in den Nationalrat.
Aktienkurse Wirtschaft
Die für die dauerhafte Besiedlung mancher Talschaften unabdingbare Berglandwirtschaft DAX Korrelation Aktien Analyse überlebt dank Nischenproduktion und grosszügigen Bundes- und Kantonssubventionen. Wichtigster Wirtschaftszweig ist heute der Aktien kaufen Tourismus.
Tourismus
Skigebiet Scuol
Der Fremdenverkehr ist sowohl im Sommer wie im Winter von grosser Bedeutung, besonders in den Regionen Oberengadin, Davos/Klosters, Arosa, Lenzerheide und Flims. Hervorzuheben ist auch der Bädertourismus in Vals, Scuol und Andeer. Graubünden ist der Kanton mit der grössten Dichte an Burgen und weist mit dem Kloster von Müstair, dem Dorf Soglio und der Kirche von Zillis Kulturgüter von Weltrang auf. Neu dazugestossen ist die Anlage der Rhätischen Bahn im Albulatal. Auch die Bahnstrecke über den Berninapass ist von grosser architektonischer und touristischer Bedeutung.
Seit 1991 ist die Salginatobelbrücke der Verbindungsstrasse von Scs nach Schuders das bislang einzige Weltmonument der Schweiz. Diese Auszeichnung wurde von der ASCE vergeben.
Verkehr
Propagandschrift zur Abstimmung über das kantonale Strassenverkehrsgesetz vom 20. Februar 1927
Zu Beginn des 20. Jahrhunderts gab es im Kanton Graubünden Strassen in der Länge von 1000 Kilometern. 1903 erteilte der «Kleine Rat» der Kantons den Sanitätsfahrzeugen und Autos von Ärzten eine Fahrbewilligung auf Bündner Strassen. Am 13. Oktober 1907 stimmten 9110 Stimmbürger gegen die Zulassung von Autos, 2074 waren dafür. Trotzdem setzte der Rat seine frühere Bewilligungspraxis fort und beschloss am 14. Mai 1910, die Strasse von der Tardisbrücke bei Landquart bis Chur ganz dem Verkehr zu öffnen. Eine weitere Volksabstimmung machte diese Bewilligung rückgängig, später wurde sogar ein absolutes Verbot durchgesetzt. 1919 wurden auch Postautokurse auf Bündner Strassen abgelehnt. Erst am 21. Juni 1925 stimmte der Bündner Souverän ganz knapp einer Vorlage zu, die das Befahren der Strassen mit Autos bis acht Plätzen erlaubte.[5]
Die Zulassung von Autos verlangte den Ausbau des Strassennetzes, für Aktienkurse das dem Kanton jedoch Aktien Prognose die finanziellen Mittel fehlten. Erst 1935 kam die Eidgenossenschaft den Alpenkantonen zu Hilfe und stellte 126 Millionen Franken zur Verfügung, 35 erhielt Graubünden. Damit wurden die vier wichtigsten Alpenstrassen ausgebaut; darunter die «Obere Strasse» über den Julierpass.
Das kantonale Strassennetz umfasst heute 163 Kilometer Nationalstrassen, 597 Kilometer Hauptstrassen und 835 Kilometer Verbindungsstrassen.[6]
Die DAX Korrelation wichtigsten Talschaften und die grossen Tourismusorte Graubündens werden von der Rhätischen Bahn bedient. Zudem wird der Kanton in Nord-Süd-Richtung von der Autobahn A13 durchquert. Wichtigste Pässe zwischen Nord und Süd sind heute der San Bernardino zwischen dem Rheinwald und dem Misox und der Julierpass ins Engadin.
Geschichte
Hauptartikel: Geschichte des Kantons Graubünden
Der Freistaat der Drei Bünde bis 1797
Während der Eisenzeit bestanden auf dem Gebiet des heutigen Aktien Analyse Graubünden vor allem keltische, rätische und lepontische Kulturen. Abgesehen von den italischen Südtälern gehörte das Gebiet von etwa 15 vor unserer Zeitrechnung bis zum 5. Jahrhundert zum Römischen Reich (Provinz Raetia, später Provinz Raetia I). Um 536/537 fiel Rätien (das Gebiet der ehemaligen Provinz Raetia I) an das Fränkische Reich. Um 806/807 wurde das Bistum Chur vom Erzbistum Mailand zum Erzbistum Mainz umgegliedert.
Im 10. und 11. Jahrhundert war Rätien Teil des Herzogtums Schwaben. Im Laufe des Hochmittelalters kam es zur Territorialbildung. Zu den bedeutendsten Territiorialherren erwuchsen der Bischof von Chur und das Kloster Disentis. Kleinere Territorien wurden von verschiedenen Grafen und Herren ausgebildet oder erworben. Im Süden erreichte die Familie Visconti eine starke Stellung (später Herzogtum Mailand).
Das Spätmittelalter ist gekennzeichnet durch politische Verselbständigung vieler (Gerichts-)Gemeinden, die viele Souveränitätsrechte an sich binden konnten. Sie vereinigten sich in mehreren Bünden (Gotteshausbund 1367, Oberer oder Grauer Bund 1395, Zehngerichtebund Aktienkurse 1436). Diese Bünde fanden sich ab 1450 zu einem eigenständigen staatlichen Gebilde zusammen (Freistaat der Drei Bünde). Die Bünde wurden durch verschiedene Verträge (seit 1497) gleichberechtigter Partner der schweizerischen Eidgenossenschaft (formell als Zugewandter Ort). Seit 1512 verfügten die Bünde über die südlich anschliessenden Untertanengebiete Chiavenna, Veltlin und Bormio.
Die bündnerischen Untertanengebiete fielen 1797 an die Cisalpinische Republik. 1799/1800 kam das verbliebene Gebiet als Kanton Rätien zur Helvetischen Republik, 1803 als Kanton Graubünden zur Schweiz.
Am 5. März 1972 wurde das Frauenstimm- und Wahlrecht eingeführt.
Städte, Orte und Landschaften
Orte des Kantons Graubünden
Folgende Gemeinden des Kantons haben mehr als 5000 Einwohner (Stand: 1. Januar DAX Korrelation 2009):
Chur, 32'513 Einwohner
Davos, 11'050 Einwohner
Igis, 7432 Einwohner
Domat/Ems, 7064 Einwohner
St. Moritz, 5062 Aktien kaufen Einwohner
Weitere Gemeinden siehe: Gemeinden des Kantons Graubünden
Bezirke
Bezirke des Kantons Graubünden
Der Kanton Graubünden ist in elf Bezirke eingeteilt. Sie entsprechen im Wesentlichen den natürlichen Landschaftsräumen. (Die Bezirke sind wiederum unterteilt in 39 Aktien Prognose Kreise):
Albula mit den Kreisen Alvaschein, Belfort, Bergün und Surses
Bernina mit den Kreisen Brusio und Poschiavo
Hinterrhein mit den Kreisen Avers, Domleschg, Rheinwald, Schams und Thusis
Imboden mit den Kreisen Trins und Rhäzüns
Inn mit den Kreisen Ramosch, Sur Tasna, Suot Tasna und Val Müstair
Landquart mit den Kreisen Maienfeld und Fünf Dörfer
Maloja mit den Kreisen Bergell und Oberengadin
Moësa mit den Kreisen Calanca, Misox und Aktien Analyse Roveredo
Plessur mit den Kreisen Chur, Churwalden und Schanfigg
Prättigau/Davos mit den Kreisen Davos, Jenaz, Klosters, Küblis, Luzein, Scs und Seewis
Surselva mit den Kreisen Disentis, Ilanz, Lumnezia/Lugnez, Ruis und Safien
Siehe auch: Aktienkurse Bezirke des Kanton Graubünden
Kultur
Bündner Küche
Der Kanton Graubünden hat eine eigenständige Küche entwickelt, welche sich von anderen Schweizer Regionalküchen unterscheidet. Typische regionale Produkte sind das luftgetrocknete Bündnerfleisch und andere Trockenfleischspezialitäten wie Salsiz oder Andutgel. Typische Gerichte sind Capuns, Plain in Pigna, Pizokel, Maluns, die Bündner Nusstorte sowie die Bündner Gerstensuppe. Als typisches Bündner Getränk gilt der Röteli.
Siehe auch
Portal:Graubünden Übersicht zu -Inhalten zum Thema Graubünden
Literatur
Achim Walder: Graubünden entdecken, mit Rhätischer Bahn und PostAuto. Walder, Kreuztal 2005. ISBN 3-936575-26-6
Weblinks
Commons: Graubünden Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Wikinews: Graubünden in den Nachrichten
Offizielle Website des Kantons Graubünden
Offizielle Statistik
Graubünden. In: Historisches Lexikon der Schweiz.
Offizielle Tourismusorganisation des Kanton Graubündens
Portal Graubünden
Graubünden Familienforschung
Linkkatalog zum Thema Kanton Graubünden im ODP (Open DAX Korrelation Directory Project)
Einzelnachweise
Bevölkerung, Standeskanzlei Graubünden
Rätisches Namenbuch. Begründet von Robert von Planta. Bd 2. Etymologien. Bearbeitet und herausgegeben von Andrea Schorta. Bern 1964, S. 713f., 810f.
Rätien. In: Historisches Lexikon der Schweiz.
Kanton Graubünden
Bündner Kalender 2010, S. 116
http:www.tiefbauamt.gr.ch/strassennetz/index.htm
Kantone der Schweizerischen Eidgenossenschaft
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