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Nachrichten zu Chile

Quelle: Google News

Kurzinfos Chile

República de Chile
Republik Chile
Flagge Wappen
Wahlspruch: Por la Razón o la Fuerza
(span. für Durch Vernunft oder durch Stärke)
Amtssprache Spanisch
Hauptstadt Santiago de Chile
Staatsform Präsidialrepublik
Staatsoberhaupt und Regierungschef Präsident Sebastián Piñera
Fläche 755.696 km²
Einwohnerzahl 16.763.470
(Schätzung 30. Juni 2008)[1]
Bevölkerungsdichte 22,18 Einwohner pro km²
Bruttoinlandsprodukt nominal (2007)[2] 163.792 Mio. US$ (44.)
Bruttoinlandsprodukt pro Einwohner 9.879 US$ (52.)
Human Development Index 0,874 (40.)
Währung 1 DAX Korrelation Chilenischer Peso = 100 Centavos
Unabhängigkeit 12. Februar 1818 anerkannt
Nationalhymne Puro, Chile
Nationalfeiertag 18. September 1810 (Beginn des Aktien Analyse Unabhängigkeitsprozesses)
Zeitzone UTC4 Chile Standard Time (CLST) UTC3 Chile Daylight Time (CLDT) Sommerzeit
Kfz-Kennzeichen RCH
Internet-TLD .cl
Telefonvorwahl +56
Satellitenbild Mittelchiles Grey Gletscher im Torres del Paine Nationalpark Topographie Vulkan Osorno, Región de los Lagos Río Blanco in der Provinz Palena (X. Region) Strand von Pichilemu, Región de O'Higgins. Chile (spanisch  Chile/i; amtlich República de Chile, deutsch: Republik Chile) ist ein Staat im Südwesten Südamerikas, der sich annähernd in Nord-Süd-Richtung zwischen den Breitengraden 17° 3 S und 56° 30 S, aber in West-Ost-Richtung nur Aktienkurse zwischen dem 76. und dem 64. westlichen Längengrad erstreckt. Das Land grenzt im Westen und Süden an den Pazifischen Ozean, im Norden an Peru (auf einer Länge von 160 Kilometer), im Nordosten an Bolivien (861 Kilometer) und im Osten an Argentinien (5.308 Kilometer) sowie an den Atlantischen Ozean, die Gesamtlänge der Landesgrenzen beträgt 6.329 Kilometer. Daneben zählen zum Staatsgebiet die im Pazifik gelegene Osterinsel (Rapa Nui), die Insel Salas y Gómez, die Juan-Fernández-Inseln (einschließlich der Robinson-Crusoe-Insel), die Desventuradas-Inseln sowie im Süden die Ildefonso-Inseln und die Diego-Ramirez-Inseln. Ferner beansprucht Chile einen Teil der Antarktis. Chile belegt laut UN-Bericht den ersten Platz des DAX Korrelation Human Development Index innerhalb Aktien kaufen Lateinamerikas.
Inhaltsverzeichnis
  • 1 Etymologie
  • 2 Physische Geographie
  • 2.1 Reliefgeologie
  • 2.2 Berge
  • 2.3 Flüsse und Seen
  • 2.4 Naturräumliche und klimatische Gliederung
  • 2.5 Flora und Fauna
  • 2.5.1 Flora
  • 2.5.2 Fauna
  • 3 Bevölkerung
  • 3.1 Bevölkerungsdichte
  • 3.2 Ethnische Zusammensetzung
  • 3.3 Sprache
  • 3.4 Religion
  • 4 Geschichte
  • 4.1 Präkolumbische und Kolonialgeschichte
  • 4.2 Unabhängigkeitskrieg und Entstehung der Republik
  • 4.3 Salpeterkrieg
  • 4.4 Bürgerkrieg von 1891
  • 4.5 Grenzverlauf
  • 4.6 Erster und Zweiter Weltkrieg
  • 4.7 Nachkriegszeit
  • 4.8 Präsidentschaft Salvador Allende
  • 4.9 Pinochet als Präsident
  • 4.10 Redemokratisierung
  • 5 Politik
  • 5.1 Verfassung
  • 5.2 Parteien
  • 5.3 Streitkräfte und Polizei
  • 5.4 Außenpolitik
  • 5.5 Bildung und Forschung
  • 5.6 Gesundheitssystem
  • 5.7 Präsidentschaftswahlen 2005/2006
  • 5.7.1 Ergebnisse des ersten Wahlganges
  • 5.7.2 Ergebnis der DAX Korrelation Stichwahl
  • 5.8 Präsidentschaftswahlen 2009/2010
  • 5.8.1 Ergebnisse des ersten Wahlganges
  • 5.8.2 Ergebnis der Stichwahl
  • 6 Verwaltungsgliederung
  • 6.1 Regionen
  • 6.2 Bekannteste Städte in Chile
  • 7 Infrastruktur
  • 7.1 Straßennetz
  • 7.2 Busse
  • 7.2.1 In der Stadt
  • 7.2.2 Interprovinzial
  • 7.3 Eisenbahn
  • 7.4 Häfen
  • 7.5 Flughäfen/Luftfahrt
  • 7.6 Postwesen
  • 7.7 Telekommunikation
  • 7.8 Energie
  • 8 Wirtschaft und Soziales
  • 8.1 Wirtschaftssektoren
  • 8.2 Außenhandel
  • 8.3 Sozialversicherung
  • 8.4 Aktien Analyse Wirtschaftskennzahlen
  • 8.5 Staatshaushalt
  • 9 Sehenswürdigkeiten
  • 9.1 Nationalparks in Chile
  • 9.2 Biosphärenreservate in Chile
  • 9.3 Weltkulturerbe/Weltnaturerbe der UNESCO in Chile
  • 9.4 Museen und historische Plätze
  • 10 Kultur
  • 10.1 Wichtigste Künstler im Überblick
  • 10.2 Sport
  • 10.3 Medien
  • 10.4 Kulinarische Spezialitäten und Essgewohnheiten
  • 10.5 Homosexualität
  • 11 Feiertage
  • 12 Einzelnachweise
  • 13 Siehe auch
  • 14 Literatur
  • 15 Aktien Prognose Weblinks
  • Etymologie Die Herkunft des Wortes Chile ist nicht eindeutig nachgewiesen. Die verbreitetste Erklärung ist, dass sich das Wort aus der Sprache der Aymara herleitet. Dort bedeutet das Wort chilli Land, wo die Welt zu Ende ist. Dies würde durch die Tatsache unterstützt, dass die ersten Spanier, die nach Chile kamen, von den Siedlungsgebieten der Aymara aus aufbrachen. Die Spanier Aktienkurse bezeichneten seit Anbeginn der Kolonisation Südamerikas das Land südlich der Atacamawüste mit dem Namen Chile. In den chilenischen Schulen wird außerdem noch die Variante gelehrt, dass Chile die lautmalerische Bezeichnung eines Vogels namens Trile sein könnte. Eine weitere, wenig verbreitete Theorie nennt die Inka-Sprache Quechua als Ursprung. Die maximale Ausdehnung des Inkareichs reichte bis zum Gebiet des heutigen Santiago, woraufhin die Inka das Land südlich des Río Aconcagua in Anlehnung an das relativ kalte Klima und die schneebedeckten Anden tchili nannten, was Schnee bedeutet. Als gesichert hingegen gilt, dass die Landesbezeichnung Chile nicht auf die (spanisch gleichnamige) Chilischote zurückzuführen ist. Dieses Wort stammt aus der mittelamerikanischen Aztekensprache Nahuatl. Die Chili (und die daraus gemachte Salsa) heißt im chilenischen Spanisch ají (siehe auch: Beispiele für Unterschiede im Wortschatz und Lateinamerikanische Modismen). Physische Geographie Hauptartikel: Physische Geographie Chiles Chile ist ein Land, das sich auf dem südamerikanischen Kontinent über 4275 Kilometer in Nord-Süd-Richtung entlang der Anden und des Pazifischen Ozeans erstreckt (zählt man den antarktischen Teil hinzu, circa 8000 Kilometer), aber durchschnittlich nur circa 180 Kilometer Aktien Analyse breit ist. Die engste Stelle beträgt im kontinentalen Chile (ohne Antarktis) 90 Kilometer, die breiteste Stelle etwa 440 Kilometer. Die Längenausdehnung Chiles entspricht auf Europa und Afrika übertragen in etwa der Entfernung zwischen der Mitte Dänemarks und der Sahara. Aufgrund der langen Nord-Süd-Ausdehnung über mehr als 39 Breitengrade, aber auch der beträchtlichen Höhenunterschiede in West-Ost-Richtung weist Chile eine große Vielfalt an Klima- und Vegetationszonen auf. Reliefgeologie Stark DAX Korrelation vereinfacht besteht Mittel- und Südchile aus zwei parallelen Gebirgszügen mit Nord-Südverlauf: den Anden im Osten und dem niedrigeren Küstenbergzug (Küstenkordillere, Cordillera de la Costa) im Westen. Dazwischen liegt Aktienkurse das Zentraltal (Valle Central) mit dem Hauptteil der Bevölkerung, des Ackerlands und des Weinbaus. Die Höhe von Kordillere, Zentraltal und Anden nimmt im Mittel von Norden nach Süden ab, so dass das Zentraltal südlich der Stadt Puerto Montt, die etwa 1.000 Kilometer südlich von Santiago liegt, unter den Meeresspiegel abtaucht. Die Küstenkordillere, von der nur noch die Bergspitzen aus dem Wasser ragen, wird gleichzeitig zur Inselkette. In dieser Region lässt sich deswegen eine einzigartige Fjord- und Insellandschaft entdecken. Im Norden Chiles dagegen gibt es kein ausgeprägtes Zentraltal, das heißt, die Landschaft steigt von der Küste kommend zunächst steil an und bildet dann ein etwa 1000 bis 1500 Meter hohes Plateau bis zum Fuße der Anden. Das chilenische Relief lässt Aktien Prognose sich geotektonisch grob in drei Bereiche einteilen: die Anden im Osten, den Übergangsbereich (Pampa del Tamarugal und Valle Longitudinal) sowie das Küstengebirge (Cordillera de la Costa). Die chilenischen Anden, die nur an wenigen Stellen die 2000-Meter-Höhenlinie unterschreiten, unterteilen sich hinsichtlich ihrer geologisch-tektonischen Struktur von Nord nach Süd in vier größere Blöcke.
  • Im Großen Norden (Norte Grande) des Landes zieht sich eine etwa 1000 Kilometer lange Kette rezenter Stratovulkane von der Grenze zu Peru (etwa am 17. südlichen Breitengrad) bis zum höchsten Berg des Landes, dem ruhenden Vulkan Ojos del Salado (6893 m), der südlich des 27. Breitengrades in etwa auf der Höhe der Stadt Copiapó liegt.
  • Im Kleinen Norden (Norte Chico) zwischen dem 27. und 33. Breitengrad, der etwas nördlich der Hauptstadt Santiago de Chile verläuft, befindet sich die durchschnittlich 5000 m hohe Hochkordillere, die frei von jungem Vulkanismus ist.
  • Von Santiago de Chile über den gesamten Kleinen Süden (Sur Chico) bis etwas südlich der Stadt Puerto Montt (42. Breitengrad) setzt mit dem 6550 m hohen Vulkan Tupungato erneut eine langgestreckte Vulkankette ein, die aber nach Süden Aktienkurse schnell an Höhe verliert.
  • Im Großen Süden (Sur Grande), der bis zur Insel Feuerland Aktien Analyse reicht, gibt es nur noch DAX Korrelation wenige isolierte Vulkane, und die Höhe von 3000 Metern wird nur noch selten überschritten. Hier Aktien kaufen dominiert der glaziale Formenschatz mit Gletscherseen, Karen und Fjorden das Landschaftsbild. Das Gebirge Cordillera Darwin bildet den letzten großen Gebirgszug vor dem Ende Südamerikas.
  • Der Übergangsbereich zwischen Küstenkordillere und den Anden lässt sich in zwei Bereiche untergliedern: die Pampa del Tamarugal im Norden und das Valle Longitudinal (auch Valle Central) im zentral-südlichen Bereich. Beide sind ausgeprägte Graben-Systeme. Die Pampa del Tamarugal erstreckt sich direkt entlang der nördlichen Vulkankette, während das etwas tiefer gelegene Valle Longitudinal der südlichen Vulkankette folgt und bei Puerto Montt (41° 30 S) ins Meer abtaucht. Die Küstenkordillere erstreckt sich mit einer kurzen Unterbrechung südlich der Insel Chiloé über die gesamte Westseite des Landes. Sie steigen im Norden des Landes zwischen Arica und Chañaral (26. Breitengrad) als Steilküste unmittelbar auf 1000 m ü. M. (stellenweise über 2000 m ü. M.) an. Da die wenigen Flüsse in diesem Raum aufgrund des extrem ariden Klimas nicht die Kraft zum Durchbruch haben, wird sie nur von wenigen Tälern durchschnitten. Die Talsysteme häufen sich erst südwärts von Chañaral. Das Küstengebirge flacht nach Süden hin ab und erreicht im kleinen Süden schließlich nur noch an wenigen Stellen Höhen über 1.000 m. Die Küstenkordillere setzt sich ab dem 44. Breitengrad (Chonos-Archipel) als Inselkette fort. Etwa 160 Kilometer vor der chilenisch-peruanischen Küste im Pazifik liegt der Atacamagraben (Chilegraben) mit maximal 8065 Metern Tiefe. Vor fast der gesamten chilenischen Küste bis ungefähr zur Halbinsel Taitao liegt die Nasca-Platte. Diese tektonische Platte ist die Ursache vieler schwerer Erdbeben und Tsunamis in Chile. Sie faltet die Anden auf. Berge Der Salar de Talar Aktien Prognose (4010 Aktienkurse Meter) in der Nähe von San Pedro in der Atacamawüste. Die chilenischen Anden bilden einen der höchsten Gebirgszüge der Welt und weisen eine Vielzahl von Gipfeln über 6000 m auf. Unter hnen befindet sich der höchste Berg Chiles, der Ojos del Salado (6.893 m), welcher gleichzeitig der höchste Vulkan der Welt ist. Im Folgenden sind die bekanntesten Berge Chiles aufgelistet:
  • Nevado Ojos del Salado, 6.893 m, III. Region (Región de DAX Korrelation Atacama)
  • Volcán Llullaillaco, 6.739 m, II. Region (Región de Antofagasta)
  • Cerro Tupungato, 6.550 m, Hauptstadt-Region (Región Metropolitana)
  • Volcán Parinacota, 6.342 m, I. Region (Región de Tarapacá)
  • Volcán Licancábur, 5.916 , II. Region (Región de Antofagasta)
  • Descabezado Grande, 3.830 m, VII. Region (Región del Maule)
  • Torres del Paine, 2.800 m, XII. Region (Región de Aktien Analyse Magallanes y de la Antártica Chilena)
  • Volcán Villarrica, 2.840 m, IX. Region (Región de la Araucanía)
  • Volcán Osorno, 2.652 m, X. Region (Región de los Lagos)
  • Volcán Cerro Hudson, 1.905 m, XI. Region (Región de Aisén)
  • Flüsse und Seen Aufgrund der besonderen Struktur des Landes gibt es in Chile keine längeren Flüsse. Der längste Fluss ist der Río Loa mit 443 Kilometern. Im Norden des Landes verhindert zusätzlich die extreme Trockenheit der Atacamawüste das Aufkommen größerer Wasserläufe. Die wenigen Flüsse im großen Norden, die dauerhaft Wasser führen, werden daher aus den Schnee- und Eisflächen der Gipfelregionen der Anden genährt. Gemäß den zunehmenden Niederschlägen nimmt nach Süden hin das mitgeführte Wasservolumen der Flüsse zu. Die Flüsse in Chile spielen wirtschaftlich in erster Linie für die Energiegewinnung und zu kleineren Teilen auch für den Tourismus (Lachsfischerei, Abenteuer-Tourismus) eine größere Rolle. Die wichtigsten Flüsse von Nord nach Süd sind folgende:
  • Río Lauca, 160 km, XV. Region (Región de Tarapacá)
  • Río Lluta, 167 km, Aktienkurse XV. Region (Región de Tarapacá)
  • Río Loa, 443 km, II. Region (Región de Antofagasta)
  • Río Copiapó, 162 km, III. Region (Región de Atacama)
  • Río Elquí, 170 km, IV. Region (Región de Coquimbo)
  • Río Choapa, 160 km, IV. Region (Región de Coquimbo)
  • Río Aconcagua, 142 km, V. Region (Región de Valparaíso)
  • Río Maipo, 250 km, Hauptstadt-Region und V. Region (Región Metropolitana, Región de Valparaíso)
  • Río Mapocho, 120 km, Hauptstadt-Region (Región Metropolitana)
  • Río Cachapoal, 172 km, VI. Region (Región O´Higgins)
  • Río Maule, 240 km, VII. Region (Región Maule)
  • Río Biobío, 380 km, VIII. Region (Región del Biobío)
  • Río Imperial, 52 km, IX. Region (Región de la Araucanía)
  • Zu den chilenischen Seen zählen im Norden die DAX Korrelation Salzseen, deren größter und bekanntester der Salar de Atacama (3000 Quadratkilometer) ist. Ganz im Norden liegt einer der höchstgelegenen Seen der Welt der Lago Aktien kaufen Chungará mit 21,5 Quadratkilometern auf rund 4500 Meter Höhe. Lago Chungará und Vulkan Parinacota Die großen und landschaftlich schönsten Seen Chiles erstrecken sich südöstlich der Stadt Temuco bis nach Puerto Aktien Prognose Montt in folgender Reihenfolge:
  • Lago Colico, 56 km², IX. Region (Región de la Araucanía)
  • Lago Caburga, 51 km², IX. Region (Región de la Araucanía)
  • Lago Villarrica, 176 km², IX. Region (Región de la Araucanía)
  • Lago Calafquén, 120 km², IX. Region (Región de la Araucanía) und X. Region (Región de los Lagos)
  • Lago Panguipulli, 116 km², X. Region (Región de los Lagos)
  • Lago Riñihue, 77 km², X. Region (Región de los Lagos)
  • Lago Ranco, 401 km², X. Region (Región de los Aktien Analyse Lagos)
  • Lago Puyehue, 156 km², X. Region (Región de los Lagos)
  • Lago Rupanco, 223 km², X. Region (Región de los Lagos)
  • Lago Llanquihue, 860 km², X. Region (Región de los Lagos)
  • Im großen Süden liegt der größte chilenische See, der Lago General Carrera Aktienkurse (970 Quadratkilometer, XI. Region (Aisén)), welcher den westlichen Teil des argentinischen Lago Buenos Aires bildet. Naturräumliche und klimatische Gliederung Chile liegt auf der Südhalbkugel, weshalb die Jahreszeiten um ein halbes Jahr im Vergleich zur Nordhalbkugel verschoben sind und Mond und Sterne am Firmament andersherum wandern. Das Land lässt sich klimatisch in drei Zonen einteilen: Nord-, Mittel- und Südchile. Klimadiagramm Antofagasta Klimadiagramm Santiago Klimadiagramm Punta Arenas Valle de la Luna, San Pedro de Atacama Nordchile (genannt großer Norden) besitzt viele Berge, die über 6.000 m hoch sind. Der höchste Punkt Chiles ist der erloschene Vulkan Ojos del Salado. Zwischen der Küste und der westlichen Anden-Hauptkette erstreckt sich die Atacamawüste. Diese Wüste ist eines der trockensten Gebiete der Erde; oft fällt jahrelang kein Regen. Die Wüste war in der Vergangenheit für ihre großen Salpetervorkommen bekannt, während dort heute vor allem Kupfer gefördert wird. Die größte und wichtigste Stadt dieser Region ist die Hafenstadt Antofagasta (310.000 Einwohner). In Mittelchile herrscht ein dem Mittelmeerraum DAX Korrelation vergleichbares Klima. Diese Region ist sehr fruchtbar und dicht besiedelt. Hier befindet sich die Hauptstadt Santiago de Chile mit rund 5 Millionen Einwohnern. Daneben sind Valparaíso (Seehafen und Parlamentssitz, 280.000 Einwohner), Viña del Mar (beliebter Urlaubsort, 320.000 Einwohner) und Concepción (Zentrum der Landwirtschaft und Industrie, 216.000 Einwohner) von Bedeutung. Der Raum nördlich von Santiago wird kleiner Norden, der südlich von Santiago kleiner Süden genannt. Kap Hoorn Das sehr dünn besiedelte Südchile (genannt großer Süden) ist eine äußerst niederschlagsreiche Region. Die Küste ist durch eine Vielzahl vorgelagerter Inseln stark zerklüftet. Südlich des Festlandes befindet sich die Insel Feuerland, die sich Chile mit dem Nachbarland Argentinien teilt. Auf der Feuerland vorgelagerten Insel Isla Hornos befindet sich mit Kap Aktienkurse Hoorn der südlichste Punkt Chiles und Südamerikas. In West-Ost-Richtung gliedert sich das Land in einen schmalen Küstenstreifen, der nach Süden breiter wird, und die westliche Anden-Kette entlang der Grenze zu Bolivien und Argentinien. Besonderheiten des Klimas Insgesamt wird das Klima Chiles stark durch den Humboldt-Meeresstrom entlang der Küste beeinflusst. Dieser fließt von Süden nach Norden und Aktien Prognose transportiert kaltes Meereswasser aus der Antarktis. Während zum Vergleich Nordeuropa vom warmen Golfstrom profitiert, liegen die Aktien Analyse Wassertemperaturen in Chile bei analogem Breitengrad (Nord-/Südkoordinate) deutlich niedriger. In Punta Arenas (Südchile) das etwa gleich weit vom Äquator entfernt liegt wie Hamburg beträgt die mittlere Tagestemperatur im Sommer 12 Grad Celsius. Eine Besonderheit des chilenischen Klimas ist der El-Niño-Effekt, auch Südliche Oszillation genannt. Dieses Klimaphänomen betrifft zwar hauptsächlich Länder wie Peru oder Indonesien, aber auch in Chile ist er etwa alle sieben Jahre wirksam und führt zu vermehrten Niederschlägen im Vergleich zu Normaljahren. Flora und Fauna Flora Honigpalme (Jubaea chilensis). Aufgrund der riesigen Ausdehnung von über 4.000 Kilometern Länge gibt es in Chile sehr viele Vegetationszonen. Im Bereich der Atacamawüste wächst wenig. Bewuchs gibt es nur in Küstennähe oder im Bereich der Anden. Hier wachsen sehr viele verschiedene Kakteenarten, Sukkulenten und Zwergsträucher. Allerdings kommt es alle paar Jahre zu Regenfällen in der Wüste, DAX Korrelation sodass große Wüstenflächen für wenige Tage von Millionen von Blumen überzogen sind. Südlich der Wüste folgt die Steppe mit trockenem Grasland und in den Anden wächst die steinharte Yareta (Azorella Aktien kaufen yareta), auch Andenpolster genannt. In den trockenen Gebieten wächst der Boldo-Strauch (Peumus boldus). An den Küstengebirgen und in den Anden gibt es Nebelwälder (hydrophile Wälder), wo zum Beispiel ein Baumfarn (span. Helecho arborescente) wächst. Die Weinanbaugebiete beginnen im Bereich des Flusses Río Aktienkurse Elquí, außerhalb des Flusstals gibt es dagegen nur Dornensträucher und Kakteen. In Zentralchile wächst die Honigpalme (Jubaea chilensis). Die Araukarie (Araucaria araucana) ist der heilige Baum der Mapuche, ihre großen Samen dienten ihnen zur Ernährung. In Chile gibt es auch zahlreiche große Eukalyptus-Plantagen. In Südchile gibt es große Wälder, die dem gemäßigten Regenwald zugeordnet werden. Sie setzen sich vorwiegend aus Zypressen, Kiefern und Lärchen zusammen, ebenso sind Antarktische Scheinbuchen (Nothofagus antarctica) und Pappeln weit verbreitet. In der XI. Region Aisén gibt es Wälder mit:
  • Lenga-Südbuche (Nothofagus pumilio)
  • Coihue-Südbuche (Nothofagus dombeyi)
  • Arrayán-Myrtenbäumen (Luma apiculata)
  • Aextoxicon punctatum der unter anderem in Chile Olivillo heißt.
  • Notro-Baum (Embothrium coccineum)
  • Chilenische Scheinulme (Eucryphia cordifolia)
  • Kerzenbaum (Maytenus boaria)
  • Die Nationalblume Chiles ist die rote Chilenische Wachsglocke (Lapageria rosea), sie heißt in Chile Copihue, ist eine Kletterpflanze. Patagonien bildet eine weite Steppe und Tundra. Große Teile der Region Aisén und der Aktien Analyse Region Magallanes sind bereits vergletschert, sodass keine Vegetation mehr anzutreffen ist. Feuerland ist von großen Mooren durchzogen. Hier halten sich nur noch wenige Baumarten, wie die Lenga-Südbuche, die Magellan-Südbuche (Nothofagus Aktien Prognose betuloides), oder die Coihue-Südbuche (Nothofagus dombeyi). Fauna Vikuñas und Nandu In den Steppengebieten sind Guanakos, die zur Familie der Kamele gehören, weit verbreitet. In den Andenregionen leben Vikunjas und der Huemul, der als DAX Korrelation Nationaltier Chiles zusammen mit dem Andenkondor im Staatswappen dargestellt ist. Der Chinchilla, ein Nagetier, lebt ebenfalls in gebirgigen Steppenlandschaften, Aktienkurse sowie der Puma. Die Wälder bieten Platz für Hirsche, Chilenische Waldkatzen, Füchse und für Kolibris. Der Humboldt-Pinguin, Pelikane und Mähnenrobben leben selbst an den kalten Küsten Nordchiles, Mähnenrobben und Magellan-Pinguine im eisreichen Süden. Über fast den ganzen Bereich Chiles ist der majestätische Andenkondor verbreitet, einer der größten Vögel der Welt. Die großen Salzseen beherbergen tausende Flamingos. Im kargen Süden Feuerlands leben Eulen, Magellan-Füchse und Darwin-Nandus. Sehr häufig anzutreffen sind Strauchratten (Degus), das sind kleine, ausschließlich in Chile heimische und vom Aussehen her rattenähnliche Nagetiere aus der Familie der Trugratten, die mit drei Arten fast das ganze Land bewohnen. Sie leben in Erdhöhlen in Kolonien und nehmen im Ökosystem die Nische ein, die in Deutschland die Wildkaninchen innehaben. Bevölkerung Bevölkerungsdichte Bevölkerungsentwicklung seit 1865 mit Prognose bis 2050 Jährliches Bevölkerungswachstum seit 1865 mit Prognose bis 2050 Am dichtesten besiedelt ist der Großraum Santiago de Chile, wo etwa die Hälfte der chilenischen Einwohner lebt. Die Stadt selbst hat etwa 5,5 Millionen Einwohner; sie beherbergt also in etwa ein Drittel aller Einwohner Chiles. Nördlich und vor allem südlich davon erstrecken sich landwirtschaftlich genutzte und dicht besiedelte Gebiete in der Ebene zwischen den Hauptketten der Anden. Nur 100 Kilometer westlich von Santiago liegt der Großraum um die Hafenstadt Valparaíso mit etwa einer Million Einwohnern. Nach Norden und Süden verringert sich die Bevölkerungsdichte immer stärker. Die Wüstengebiete des äußersten Nordens und die rauen, stürmischen Gebiete im Süden sind aufgrund der ungünstigen klimatischen Bedingungen nur sehr dünn besiedelt. Ethnische Zusammensetzung Die chilenische Bevölkerung ist durch einen hohen Grad an Homogenität gekennzeichnet. Die Chilenen mit europäischen Vorfahren und Mestizen bilden rund 95,4 Prozent der Bevölkerung. 4,6 Prozent wird durch die indigene Bevölkerung gebildet. Aktienkurse Davon sind 93 Prozent Mapuche, 5 Prozent Aymara und 2 Prozent Rapanui. Während der Kolonialzeit wurde Chile durch Einwanderer aus allen Regionen Spaniens besiedelt. Im frühen 19. Aktien Analyse Jahrhundert DAX Korrelation wanderten englische und irische sowie deutsche Siedler nach Chile. Die ersten Deutschen trafen 1843 ein und siedelten sich später vor allem im Gebiet um den Llanquihue-See und in Valdivia, Osorno, sowie Puerto Montt an. Der Aktien kaufen Bevölkerungsanteil an Deutschen beziehungsweise Deutschstämmigen beträgt etwa 500.000 - 600.000.[3] Weitere Einwanderer kamen aus Frankreich, Italien, Kroatien und Palästina bzw. dem Nahen Osten. Rund 5 Prozent der Bevölkerung gehören (laut Volkszählung 2002) zu den indigenen Völkern. Rund 80 Prozent der 600.000 Ureinwohner gehören zum Volk der Mapuche, das in der Region zwischen den Flüssen Aktien Prognose Bío-Bío und Toltén lebt und dort einen Bevölkerungsanteil von 23 Prozent besitzt. Das Volk der Mapuche, das früher zusammen mit anderen Völkern der Region auch unter der (von den Mapuche selbst abgelehnten) Sammelbezeichnung Araukaner bekannt war, lässt sich in Pichunchen, Pewenchen und Huillichen unterteilen. Ihre Sprache, das Mapudungun, wird seit wenigen Jahren als Ergänzungsfach in der Schule gelehrt und für eine tägliche Nachrichtensendung im lokalen Fernsehen auf Canal 13 Temuco verwendet. Trotz dieser Errungenschaften bleibt die traditionelle Lebensweise der Mapuche durch die liberale Wirtschaftsordnung gefährdet. Ihr Lebensraum, der traditionell als Kollektiveigentum organisiert ist, wurde durch die Privatisierung meistbietend an Konzerne verkauft. Die Mapuche selbst müssen oft in die Großstädte abwandern, um bezahlte Arbeit zu suchen. Im südlichen Teil von Zentralchile gibt es außer den Mapuche kleinere Bevölkerungsteile der Pehuenches. Im nördlichen Teil Chiles leben kleinere Stämme von Quechuas, Aymaras, Changos, Atacameños, Diaguitas und Kollas. Im äußersten Süden Chiles leben noch kleine Bevölkerungseinheiten von Selk'nam, Kawéskar, Yaganen, Caucahues sowie Tehuelches. Außerdem leben rund Aktienkurse 5.000 Polynesier (Rapanui) auf der Osterinsel. Die Einfuhr schwarzer Sklaven nach Chile war zu allen Zeiten sehr gering. Die Mehrheit von ihnen konzentrierte sich auf die Städte Santiago de Chile, Quillota und Valparaíso. Im Laufe der Jahrhunderte vermischten sich die Schwarzen mit den Weißen und Mestizen, so dass heute das afrikanische Element in Chile fast völlig verschwunden ist. Eine Ausnahme bildet die Stadt Arica in der Provinz Tarapacá. Arica wurde 1570 gegründet und gehörte bis 1883 zu Peru. Die Stadt zählte zu den peruanischen DAX Korrelation Einfuhrzentren für afrikanische Sklaven. Von aus wurde auch ein großer Teil der bolivianischen Handelsgüter auf europäische Schiffe verladen. Arica lag mitten in der Wüste und bildete Dank der hervorragenden Anbaumöglichkeiten von Zuckerrohr und Baumwolle im Azapatal eine Oase. Die vielen Erdbeben, Piratenüberfälle und der Ausbruch von Malariaepidemien führten dazu, dass viele Weiße die Stadt verließen. So entwickelte sich mit der Zeit eine mehr oder Aktien Analyse weniger isolierte afro-chilenische Enklave. Chile erklärte sich 1811 als erster Staat in Südamerika gegen die Sklaverei und schaffte sie 1823 endgültig ab. In den vergangenen Jahren suchten Arbeiter aus Peru und Bolivien ihr Glück in Chile. Die Peruaner haben große Erfolge in der Verbreitung der peruanischen Küche in Chile erreicht[4]. 2007 gab die Regierung ein Amnestie-Erlass heraus für die jenigen Ausländer, meistens aus Peru, die ohne Aufenthaltserlaubnis im Land arbeiteten[5]. Die Wirtschaftskrise in Argentinien zwang auch Argentinier zur Arbeitssuche im Nachbarland. Eine kleine Gruppe von Einwanderern kommt aus Asien, vor allem aus Korea, und lebt im Großraum Santiago. Sprache Die Amtssprache ist Spanisch, wobei das in Chile gesprochene Spanisch stark regional gefärbt ist. So wird zum Beispiel s am Silbenende zu einem Hauchlaut. Außerdem werden die einzelnen Wörter gerne kontrat, wobei die Wörter ineinander übergehen. Für manche deutsche Ohren klingt das chilenische Spanisch daher genuschelt. Zahlreiche in Aktien Prognose Aktienkurse Chile verwendete Begriffe wurden aus den Sprachen der Einwanderer übernommen (zum Beispiel closet oder kuchen). In Chile herrscht Seseo vor. Englisch ist nur wenig verbreitet, weil gute Sprachkenntnisse nur an Privatschulen vermittelt werden. Im Süden Chiles (IX. und X. Region) wird auch vereinzelt deutsch gesprochen. Die bekannteste indigene Sprache ist Mapudungun der Mapuche in Südchile, daneben sind in Nordchile Aymara und auf der Osterinsel Rapanui verbreitet. Siehe auch: Indigene Völker Südamerikas Religion Das Land ist sehr katholisch geprägt, Staat und Kirche sind erst seit 1925 getrennt. Der kirchliche Einfluss auf das gesellschaftliche Leben, das Rechtswesen (besonders das Familienrecht) und die Kultur- und Medienwelt ist noch immer recht stark. So gehört etwa der größte Privatsender des Landes der katholischen Kirche. Eheliche und uneheliche Kinder werden erst seit 1998 DAX Korrelation rechtlich gleichbehandelt, das chilenische Eherecht sieht erst seit November 2004 eine Möglichkeit der Scheidung vor, und Abtreibungen sind nach wie vor strikt verboten. Bei der Volkszählung 2002 rechneten sich 7.853.000 Befragte (69,96 Prozent) zur Aktien kaufen römisch-katholischen Kirche, die somit die zahlenmäßig stärkste Religionsgemeinschaft des Landes bildet. Die kirchliche Verwaltungsstruktur besteht aus fünf Kirchenprovinzen mit 26 Bistümern und 920 Pfarreien. Rund 15 Prozent der Chilenen gehören protestantischen Glaubensgemeinschaften an; durch den weit verbreiteten pfingstlerischen Einfluss ist der Anteil evangelischen Einwohner vor allem in den letzten Jahrzehnten stark angestiegen. An weiteren Optionen wurden Agnostizismus (8,3 Prozent) und indianischer Schamanismus genannt (letzterer ist nur unter Ureinwohnern vertreten). Kleinere Glaubensrichtungen bilden die Zeugen Jehovas (1,06 Prozent), die Mormonen (0,92 Prozent), Juden (0,13 Aktien Analyse Prozent) und andere. Geschichte Hauptartikel: Geschichte Chiles Präkolumbische und Kolonialgeschichte Historienbild der Gründung von Santiago de Chile durch Pedro de Valdivia Aktienkurse 1541. Etwa 13.000 Jahre v. Chr. siedelten die ersten Menschen im heutigen Staatsgebiet Chiles. Später gehörte der Norden Chiles bis zu seiner Eroberung durch die Spanier kurzzeitig zum Inkareich. Im Jahr 1520 entdeckte der Portugiese Ferdinand Magellan während seines Versuches, die Erde zu umsegeln, die nach ihm benannte Magellanstraße, die an der heutigen Südspitze Chiles liegt. Die nächsten Europäer, die das heutige Chile erreichten, waren Diego de Almagro und seine Gefolgschaft, die 1535, von Peru kommend, nach Gold suchten, aber von der lokalen Bevölkerung zurückgetrieben wurden. Die erste permanente Siedlung der Europäer war das 1541 durch Pedro de Valdivia gegründete Santiago. Seit 1542 war Chile Bestandteil des spanischen Vizekönigreiches Peru. Da die Spanier wenig Gold und Silber fanden, war Chile aufgrund seiner abgeschiedenen Lage eher eine wenig beachtete Kolonie für die spanische Krone. Die große Atacamawüste behinderte den direkten Weg nach Peru. Erst später wurde Chile durch landwirtschaftliche Produkte für die anderen spanischen Besitzungen ein wichtiger Versorgungspartner. Chile beherbergte verschiedene Volksgruppen, die lange Zeit fälschlicherweise unter dem Begriff Araukaner subsumiert Aktien Prognose wurden. Im Süden leisteten die DAX Korrelation Mapuche in zahlreichen Kriegen erbitterten Widerstand. Der Konflikt, der als Arauco-Krieg (Guerra de Arauco) bezeichnet wird, verhinderte eine spanische Besiedlung der südlichen Hälfte Chiles nachhaltig. Die meisten Städte, Ansiedlungen und Forts wurden kurz nach ihrer Errichtung von den Kampfverbänden der Ureinwohner überrannt und wieder zerstört. Ab 1602 bildete der Fluss Bío Bío faktisch die Grenze zum Mapuchegebiet. Der andauernde Widerstand der Ureinwohner zwang die Spanier 1641 zur Anerkennung einer unabhängigen Mapuche-Nation im Vertrag von Quillín. Darin wurde der Bío-Bío-Fluss als Grenze festgeschrieben und dem Volk der Mapuche Souveränität zugebilligt, ein in der Geschichte indigener Bevölkerungen in Südamerika einzigartiger Vorgang. Zwar kam es auch Aktienkurse danach immer wieder zu kriegerischen Auseinandersetzungen und glücklosen Eroberungsversuchen, doch hatte die Grenzziehung im Wesentlichen bis zum Ende der Kolonialzeit Bestand. Erst im Rahmen der 1861 von Präsident José Joaquín Pérez ausgerufenen so genannten Befriedung Araukaniens wurde der Mapuche-Aufstände mithilfe chilenischer und argentinischer Truppen gewaltsam unterworfen und im Jahre 1883 endgültig an Chile angegliedert. Neben den indianischen Angriffen behinderten schwere Erdbeben, Tsunamis und Vulkanausbrüche die Entwicklung des Landes. Viele Städte wurden komplett zerstört, wie beispielsweise Valdivia 1575 und Concepción 1570. Aktien Analyse Die chilenischen Küstenstädte waren im 16. und 17. Jahrhundert häufigen Angriffen englischer Piraten ausgesetzt. 1609 wurde das Generalkapitanat Chile gegründet, dieses war jedoch abhängig vom Vizekönigreich Peru. 1778 wurde Chile zum eigenständigen Generalkapitanat mit Handelsfreiheit innerhalb des spanischen Königreiches. Unabhängigkeitskrieg und Entstehung der Republik Diego Portales Palazuelos Der Drang nach Unabhängigkeit kam auf, als 1808 Spanien von Napoleons Bruder Joseph regiert wurde. Am 18. September 1810 wurde eine Junta ins Leben gerufen, die die Treue Chiles zum abgesetzten König Ferdinand VII. erklärte, und zwar als eine autonome Provinz innerhalb des spanischen Königreichs. Dieses Datum feiert man in Chile als den Beginn der Unabhängigkeit. Wenig später erklärte Chile seine totale Losbindung von Spanien und der Monarchie. 1814, nach dem Spanischen Unabhängigkeitskrieg, übernahm Spanien wieder die uneingeschränkte Macht in Chile. Die Spanier DAX Korrelation wurden aber in der Schlacht von Chacabuco durch ein chilenisch-argentinisches Heer unter General José de San Martín geschlagen. In der Schlacht von Maipú 1818 brach der spanische Widerstand endgültig zusammen. San Martín verzichtete zugunsten von Bernardo OHiggins auf das Aktien kaufen Präsidentenamt und so wurde OHiggins das erste Staatsoberhaupt Chiles. O'Higgins selbst wurde gestürzt und ging 1823 ins Exil nach Aktienkurse Peru. Sein Nachfolger Ramón Freire y Serrano konnte seine politische Macht nicht richtig festigen und wurde von Francisco Antonio Pinto Díaz 1828 gestürzt. Er führte eine liberale Verfassung ein, was den Zorn der Konservativen hervorrief. Am 17. April 1830 stürzte Diego Portales Palazuelos (dessen Leichnam 2005 in einem bis dahin unbekannten, zugemauerten Hohlraum der Kathedrale von Santiago in sehr gutem, Aktien Prognose einbalsamierten Zustand gefunden wurde) in der Schlacht von Lircay die Regierung. Portales r

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