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Quelle: Google News

Kurzinfos Deutschland

Dieser Bericht bezieht sich auf die Beschreibung des deutschen Staates, im engeren Sinn der Bundesrepublik Deutschland; zu weiteren Bedeutungen siehe Deutschland (Begriffsklärung).
Bundesrepublik Deutschland
Flagge Wappen
Amtssprache Deutsch[1]
Hauptstadt Berlin
Staatsform Parlamentarische Bundesrepublik
Regierungsform Parlamentarische Demokratie
Staatsoberhaupt Bundespräsident Christian Wulff
Regierungschef Bundeskanzlerin Angela Merkel
Fläche 357.111,91 (61.)[2] km²
Einwohnerzahl 81,7576 Mio. (15.)[3] (Januar 2010)
Bevölkerungsdichte 229 (37.)[4] Einwohner pro km²
Bruttoinlandsprodukt
  • Total (nominal)
  • Total (PPP)
  • BIP/Einw. (nominal)
  • BIP/Einw. (PPP)
  • 2008
  • 3.667 Mrd. US$ (4.)[5]
  • 2.806 Mrd. US$ (5.)
  • 40.875 US$ (16.)
  • 34.212 US$ (21.)
  • Human Development Aktien Analyse Index 0.947 (22.)[6]
    Währung Euro (1  = 100 ct)
    Gründung 18. Januar 1871: Deutsches Reich (völkerrechtl. 1. Juli 1867: Aktien Prognose Norddeutscher Bund)
    23. Mai 1949: Bundesrepublik Deutschland (Grundgesetz)[7]
    Nationalhymne Deutschlandlied (dritte Strophe)
    Nationalfeiertag 3. Oktober (Tag der Deutschen Einheit)
    Zeitzone UTC+1 MEZ
    UTC+2 MESZ (März bis Oktober)
    Kfz-Kennzeichen D
    Internet-TLD .de
    Telefonvorwahl +49
    Deutschland ist ein föderalistischer Staat in Mitteleuropa. Die Bundesrepublik Deutschland ist gemäß ihrer Verfassung eine Republik, als solche ein freiheitlich demokratischer und sozialer Rechtsstaat,[8] und wird aus den 16 deutschen Ländern gebildet. Als Bundesstaat stellt sie die jüngste Ausprägung des deutschen Nationalstaates dar. Bundeshauptstadt ist DAX Korrelation Berlin. Deutschland grenzt an neun europäische Aktien kaufen Nachbarstaaten, naturräumlich grenzt es an die Gewässer der Nord- und Ostsee und im Süden an das Bergland der Alpen. Es liegt in der gemäßigten Klimazone und zählt mit rund 81,8 Millionen Einwohnern zu den dichtestbesiedelten Flächenländern der Erde. Als Gründungsmitglied der Europäischen Union ist Deutschland deren bevölkerungsreichstes Land und bildet mit insgesamt 16 EU-Mitgliedstaaten eine Währungsunion, die Eurozone. Es ist Mitglied der Vereinten Nationen, der OECD, der NATO, der OSZE, der G8 und der G20. Gemessen am nominalen Bruttoinlandsprodukt ist Deutschland die größte Volkswirtschaft Europas und viertgrößte der Welt. Deutschland zählt zu den sehr hochentwickelten Staaten. Im Jahr 2009 war es die zweitgrößte Export- und drittgrößte Importnation.
    Inhaltsverzeichnis
  • 1 Begriffsgeschichte und Landesname
  • 2 Physische Geographie
  • 2.1 Geologie
  • 2.2 Geomorphologie
  • 2.3 Klima
  • 2.4 Gewässer
  • 2.5 Inseln
  • 2.6 Böden
  • 3 Humangeographie
  • 3.1 Flächennutzung
  • 3.2 Ballungsgebiete
  • 4 Natur
  • 4.1 Flora
  • 4.2 Fauna
  • 4.3 Aktien Prognose Naturschutz
  • 5 Politik
  • 5.1 Staatsgründung
  • 5.2 Staatsrecht
  • 5.3 Staatsgebiet
  • 5.4 Parteienlandschaft
  • 5.5 Außen- und Sicherheitspolitik
  • 5.6 Militär
  • 5.7 Polizei und Nachrichtendienste
  • 6 Politische Geographie
  • 6.1 Liste der Länder
  • 6.2 Gemeinden
  • 7 Geschichte
  • 7.1 Frühgeschichte und Antike (Frühzeit375)
  • 7.2 Völkerwanderung und Mittelalter (375962)
  • 7.3 Heiliges Römisches Reich (9621806)
  • 7.4 Französische Besatzungszeit und Rheinbund (18061813)
  • 7.5 Deutscher Bund (18151866)
  • 7.6 Norddeutscher Bund (18661871)
  • 7.7 Deutsches Kaiserreich (18711918)
  • 7.8 Weimarer Republik (19191933)
  • 7.9 Nationalsozialistische Diktatur (19331945)
  • 7.10 Alliierte Besatzung (19451949)
  • 7.11 Teilung und Wiedervereinigung (19491990)
  • 7.12 Berliner Republik (1990Gegenwart)
  • 8 Bevölkerung
  • 8.1 Demografie
  • 8.2 Sprachen und Dialekte
  • 8.3 Religionen
  • 9 Wirtschaft
  • 9.1 Aktien Analyse Grundlagen
  • 9.2 Wirtschaftsentwicklung
  • 9.3 Unternehmen
  • 9.4 Staatshaushalt
  • 10 Recht
  • 10.1 Geschichte
  • 10.2 Rechtswesen
  • 11 Verkehr
  • 11.1 Straßenverkehr
  • 11.2 Schienenverkehr
  • 11.3 Luftverkehr
  • 11.4 Seeverkehr
  • 11.5 Sonstiger Verkehr
  • 12 Kultur
  • 12.1 Philosophie
  • 12.2 Deutsche Literatur
  • 12.3 Musik
  • 12.4 Film
  • 12.5 Bildende Kunst
  • 12.6 Architektur
  • 12.7 Kultur- und Baudenkmäler
  • 12.8 Museen
  • 12.9 Feiern und Feste
  • 12.10 Küche
  • 13 Gesellschaft
  • 13.1 Soziales
  • 13.2 Bildung
  • 13.3 Wissenschaft
  • 13.4 Medien
  • 13.5 Sport
  • 14 Siehe auch
  • 15 Gesprochene Version
  • 16 Literatur
  • 17 Weblinks
  • 18 Einzelnachweise
  • Begriffsgeschichte und Landesname Der Sachsenspiegel von 1369 schreibt: Iewelk düdesch lant hevet sinen palenzgreven (jegliches deutschsprachige (bzw. deutsche) Land hat seinen Pfalzgrafen) Deutsch bedeutete ursprünglich zum Volk gehörig und meinte zunächst die Sprache.[9] Die Bezeichnung Deutschland wird seit dem 15. Jahrhundert verwendet. Davor sind nur Wortfügungen des Attributs deutsch mit Land belegt, beispielsweise in der unbestimmten Singularform ein deutsches Land oder der bestimmten Pluralform die deutschen Länder, nicht aber in der bestimmten Singularform das deutsche Land. Gemeint waren vielmehr Länder mit einer Führungsschicht, die sich auf den politischen Herrschaftsanspruch bezog, der durch das (Ost-)Fränkische, später Heilige Römische Reich, als begründet angesehen worden war. In einem Aktien Analyse Buch von 1487 ist u. a. von in teutschen landen lassen machen zu lesen.[10] Die Begriffe wurden als Synonym vor allem für (vor-)staatlichen Gebilde verwendet, die in wesentlichen Bereichen des deutschen Sprach- und/oder Herrschaftsgebiets entstanden waren. Das Heilige Römische Reich (Alte Reich) entwickelte sich ab 962 aus dem Ostteil des Fränkischen Reiches. Mit den Namenszusätzen Heilig und Deutscher Nation (Heiliges Römisches Reich Deutscher DAX Korrelation Nation) bildete sich zwischen dem 12. Jahrhundert und 1648 ein Staatenbund heraus. Nach der Niederlegung der Reichskrone 1806 dominierten das Kaisertum Österreich, das Königreich Preußen und der Rheinbund das staatliche Geschehen im Aktienkurse Vorstellungsraum Deutschlands; nach 1815 folgte als lockerer Staatenbund der Deutsche Bund. Die Reichskrone des Heiligen Römischen Reiches (Sacrum Romanum Imperium). Das Herrschaftsgebiet erhält im späten 15. Jahrhundert den Zusatz Deutscher Nation (Nationis Germanicæ). Mit den von Preußen initiierten zentralstaatlichen Staatsformen seit 1867 wurden in zwei Schritten große Teile des deutschen Sprachraums in einem Staat vereinigt. Umfasste der Norddeutsche Bund lediglich die Staaten nördlich der Mainlinie, wurde der Ausdruck Deutschland durch die Reichseinigung und Proklamation des Deutschen Reiches 1871 mit demselben identisch. Nach dem Ersten Weltkrieg und dem Sturz der Monarchie 1918 wurde diskutiert, mit der Staatsbezeichnung Deutsche Republik oder Republik Deutschland die ausgerufene Staatsform zu unterstreichen, Aktien Prognose jedoch behielt auch die Weimarer Republik die offizielle Bezeichnung Deutsches Reich bei. Nach dem Zweiten Weltkrieg nutzten die Siegermächte ausschließlich den Begriff Deutschland für das von ihnen besetzte Deutsche Reich (ohne Österreich). 1949 wurde die Bundesrepublik Deutschland durch die USA und das Vereinigte Königreich sowie die Deutsche Demokratische Republik durch Einwirken der UdSSR initiiert. Der Begriff Deutschland fand in der Bezeichnung der damals konstituierten Bundesrepublik erstmals namentliche Verwendung.[11] Die DDR nutzte das Wort Deutschland zwar nicht direkt im Staatsnamen, jedoch wurde es ausdrücklich als synonymer Begriff für DDR im Bericht 1 der Verfassung von 1949 verwendet. Später verwendete die DDR fast nur noch das Attribut deutsch beziehungsweise den Namenszusatz der DDR für staatliche Hoheitsbezeichnungen. Mit der Deutschen Einheit 1990 wurde die Deutschlandfrage abschließend geklärt.[12] Im Laufe der Jahrhunderte traten einige überwiegend deutsche Sprachgebiete aus dem Vorstellungsraum der deutschen Länder beziehungsweise Deutschlands heraus. Unter anderem waren dies aufgrund des Westfälischen Friedens 1648 die Niederlande (vgl. Ausdruck Aktienkurse dutch), die Eidgenossenschaft sowie das Elsass und (Nordost-)Lothringen (frz. Moselle). Nach dem Ende des DAX Korrelation Deutschen Bundes Aktien Analyse 1866 traten dann Luxemburg, Liechtenstein und Österreich (zuletzt 1945) heraus. Die Gründung des Aktien kaufen Deutschen Kaiserreichs erfolgte unter Aneignung Elsaß-Lothringens, während die Niederlagen in beiden Weltkriegen Gebietsverluste zur Folge hatten. Nach 1919 musste Deutschland neben der Rückgabe des Elsass und Lothringens sowie kleinerer Gebiete an Dänemark, Belgien, Tschechoslowakei und Litauen vor allem die Provinzen Posen und Westpreußen an die neu gegründete zweite Polnische Republik abtreten. Die restlichen Gebiete östlich der Oder-Neiße-Linie, namentlich Schlesien, Hinterpommern und Ostpreußen, kamen ab 1945 unter sowjetische und größtenteils polnische Verwaltung. Sie wurden in deren Staatsgebiete integriert, nachdem die deutsche Bevölkerung vertrieben wurde. 1990 wurde der Anspruch auf die vormaligen deutschen Ostgebiete im Zuge der Wiedervereinigung Deutschlands auch formell mit dem Zwei-plus-Vier-Vertrag aufgegeben. Trotz der Kontinuität des Begriffes Deutschland vom 17. Jahrhundert bis in die Gegenwart sowie völkerrechtlicher[13] Identität und staatsrechtlicher Kontinuität seit dem 19. Jahrhundert bestand de facto bis 1990 keine durchgehende lineare politisch-historische Entwicklung. Vielmehr eignete sich der Begriff in der Entfaltung der politischen Macht des wohlhabenden Bürgertums in Deutschland als einigende Idee für regionale und lokale Eliten. Siehe auch: Deutsch (Etymologie) Physische Geographie Hauptartikel: Geographie Deutschlands Topografische Karte Die naturräumlichen Großregionen sind von Nord nach Süd Norddeutsches Tiefland, Mittelgebirgszone und Alpenvorland mit Alpen. Deutschland hat insgesamt neun Nachbarstaaten: Dänemark, Polen, Tschechien, Österreich, die Schweiz, Frankreich, Luxemburg, Belgien und die Niederlande. Damit ist Deutschland das Land mit den meisten europäischen Nachbarstaaten. Im Norden grenzt Deutschland an Dänemark (auf Aktienkurse einer Länge von Aktien Prognose 67 Kilometern), im Nordosten an Polen (442 Kilometer), im Osten an Tschechien (811 Kilometer), im Südosten an Österreich (815 Kilometer; ohne Grenze im Bodensee), im Süden an die Schweiz (316 Kilometer; mit Grenze der Exklave Büsingen, aber ohne Grenze im Bodensee), im Südwesten an Frankreich (448 Kilometer), im Westen an Luxemburg (135 Kilometer) und Belgien (156 Kilometer) und im Nordwesten an die DAX Korrelation Niederlande (567 Kilometer). Die Grenzlänge beträgt insgesamt 3757 Kilometer (ohne Grenze im Bodensee, siehe Kondominium). Der nördlichste Punkt befindet sich auf der Insel Sylt nördlich von List am Ellenbogen. Den südlichsten Punkt Deutschlands bildet das Haldenwanger Eck südlich von Oberstdorf. Vom Ellenbogen bis zum Haldenwanger Eck sind es etwa 886 Kilometer Luftlinie. Der westlichste Ort Deutschlands liegt im Isenbruch des Selfkant an der Grenze zu den Niederlanden nahe der Maas, Aktien Analyse der östlichste zwischen Neißeaue-Deschka und Neißeaue-Zentendorf in einer Flussschleife der Lausitzer Neiße. Vom Isenbruch bis zur Flussschleife der Neiße sind es rund 636 Kilometer Luftlinie. Während der wechselvollen Geschichte veränderte sich auch der Mittelpunkt Deutschlands. Die Gemeinden Görlitz, Selfkant, List und Oberstdorf, welche die heutigen geografischen Extrempunkte Deutschlands markieren, sind darüber hinaus im sogenannten Zipfelbund zusammengeschlossen. Geologie Geologische Karte Deutschlands (1869) Auf die Zeit des Paläozoikums (Erdaltertum) gehen die kristallinen Gesteine Deutschlands wie Gneis und Granit zurück, wie sie in den deutschen Mittelgebirgen, zum Beispiel dem Harz, anzutreffen sind. Auch die Sedimentgesteine des Rheinischen Schiefergebirges stammen aus diesem Erdzeitalter und lagerten sich in der Zeit von Devon und Unterkarbon ab. Die Heraushebung der Gesteine und damit die Gebirgsbildung setzte jedoch erst im späten Pliozän ein. Am Nordrand des Rheinischen Schiefergebirges finden sich Gesteinsschichten aus dem Karbon, in Aktienkurse denen die gewaltigen Steinkohlevorkommen im Ruhrgebiet eingelagert sind (Ruhrkarbon). Im Mesozoikum (Erdmittelalter) wurden jene Gesteinsschichten gebildet, die in zahlreichen süd- und ostdeutschen Regionen überwiegen. In der Pfalz, in Thüringen, Teilen Bayerns und Sachsens wird der Untergrund von Gesteinen der Trias dominiert, des frühen Mesozoikums. Die Juragebirge (vor allem Schwäbische und Fränkische Alb) gehen auf die Jurazeit zurück. Anders als in der Trias in Deutschland, die von Sandstein geprägt ist, herrscht bei den jurassischen Gesteinen der Kalkstein vor. Im Känozoikum (Erdneuzeit) erfolgte vor allem die Verfüllung der Flussniederungen und -becken. Aktiver Vulkanismus wird nicht beobachtet, jedoch zeigen vulkanische Gesteine ehemaligen Vulkanismus an. Diese finden sich insbesondere in der Vulkaneifel DAX Korrelation und auf dem Vogelsberg, aber auch im Bereich des Schwäbischen Vulkans. In der Vulkaneifel treten bis in die Gegenwart Kohlenstoffdioxidquellen (Mofetten) Aktien kaufen zutage, deren eindrucksvollstes Beispiel der Geysir Andernach ist, der mit 50 bis 60 Metern höchste Kaltwassergeysir der Erde. Obwohl Deutschland vollständig auf der Eurasischen Platte liegt, kommen schwache Erdbeben vor, insbesondere im Bereich der Riftzonen im Aktien Prognose Südwesten und Westen (Oberrheingraben, Rheingraben, Hohenzollerngraben). Geomorphologie Die Zugspitze in Bayern ist mit 2962 Metern über Normalhöhennull die höchste Erhebung Deutschlands. Das Faltengebirge der Alpen ist das einzige Hochgebirge, an dem Deutschland Anteil hat. Der mit Österreich geteilte Gipfel der Zugspitze (2962 Meter) ist der höchstgelegene Punkt des Landes. Die Mittelgebirge nehmen tendenziell von Nord nach Süd an Höhe und Ausdehnung zu. Höchster Mittelgebirgsgipfel ist der Feldberg im Schwarzwald (1493 Meter), gefolgt vom Aktien Analyse Großen Arber im Bayerischen Wald (1456 Meter). Gipfel über 1000 Meter besitzen außerdem das Erzgebirge, das Fichtelgebirge, die Schwäbische Alb und als Sonderfall der Harz, der sich recht isoliert als nördlichstes Mittelgebirge in Aktienkurse Deutschland mit dem Brocken auf 1142 Meter erhebt. Nördlich der Mittelgebirgsschwelle erheben sich nur noch vereinzelte Formationen über 100 Meter, von denen der Hagelberg im Fläming mit 200 Meter die höchste ist. Die niedrigste begehbare Landesstelle Deutschlands liegt bei 3,54 Meter unter Normalnull in einer Senke bei Neuendorf-Sachsenbande in der Wilstermarsch (Schleswig-Holstein). Ebenfalls in diesem Bundesland befindet sich die tiefste Kryptodepression: Sie liegt mit 39,10 Meter unter Normalnull am Grund des Hemmelsdorfer Sees nordöstlich von Lübeck. Die tiefste künstlich geschaffene Stelle liegt bei 293 Meter unter Normalnull am Grund des Tagebaus Hambach östlich von Jülich in Nordrhein-Westfalen. Siehe auch: Liste der höchsten Berge Deutschlands, Liste der Gebirge und Höhenzüge in Deutschland Klima Mischwald im Herbst. Deutschland befindet sich in einer gemäßigten Klimazone. Deutschland gehört vollständig zur gemäßigten Klimazone Mitteleuropas im Bereich der Westwindzone und befindet sich im Übergangsbereich zwischen dem maritimen Klima in Westeuropa und dem kontinentalen Klima in Osteuropa. Das Klima in Deutschland wird unter anderem vom Golfstrom DAX Korrelation beeinflusst, der die klimatischen Werte für die Breitenlage ungewöhnlich mild gestaltet. Der mittlere jährliche Niederschlag (bezogen auf die Jahre 19611990) beträgt 700 Millimeter. Die mittlere monatliche Niederschlagsmenge liegt zwischen 40 Millimeter im Februar und 77 Millimeter im Juni. Die tiefste jemals in Deutschland gemessene Temperatur betrug 45,9 Grad Celsius; sie wurde am 24. Dezember 2001 am Funtensee registriert. Die bisher höchste Temperatur betrug 40,3 Grad Celsius und wurde am 8. August 2003 in Nennig im Saarland erreicht. Zum Teil widersprechen sich die Angaben; so lag laut dem Deutschen Wetterdienst die absolute Höchsttemperatur in Deutschland mit gemessenen 40,2 Grad Celsius am 27. Juli 1983 in Gärmersdorf bei Amberg (Oberpfalz), am 9. August 2003 in Karlsruhe sowie am 13. August 2003 in Freiburg Aktienkurse im Breisgau und Karlsruhe. Siehe auch: Zeitreihe der Lufttemperatur in Deutschland
    Gewässer Die Elbe mit Blick auf Stadt Wehlen in Sachsen Die sechs ins Meer mündenden Fließgewässer mit den größten Einzugsgebieten sind Rhein, Donau, Elbe, Oder, Weser und Ems. Fünf davon entwässern in Nord- und Ostsee, eines (die Donau) dagegen ins Schwarze Meer. Die Einzugsgebiete beider Systeme werden durch Aktien Prognose die europäische Hauptwasserscheide voneinander getrennt. Der 865 Kilometer in Deutschland bzw. als Grenzfluss fließende Rhein dominiert den Südwesten und Westen. Aktien Analyse Seine wichtigsten Zuflüsse sind Neckar, Main, Mosel und Ruhr. Die wirtschaftliche Bedeutung des Rheines ist enorm; er ist eine der am stärksten befahrenen Wasserstraßen Europas. Die Donau im Süden entwässert auf 647 Kilometer fast das gesamte Alpenvorland und fließt weiter nach Österreich und Südosteuropa. Ihre wichtigsten Zuflüsse sind Iller, Lech, Isar und Inn. Im Osten Deutschlands befindet sich auf 725 Kilometern die Elbe. Ihre wichtigsten Nebenflüsse sind Saale und Havel. Fünf-Seen-Blick in der Uckermark, Brandenburg Die Oder tritt ausschließlich als Grenzfluss zu Polen in Erscheinung. Ihr wichtigster Zufluss ist die Neiße. Das Einzugsgebiet der Weser liegt vollständig in Deutschland. Sie speist sich aus den Flüssen Werra und Fulda und entwässert den mittleren Norden. Die Ems fließt im äußersten Nordwesten. Die natürlichen Seen sind überwiegend glazialen Ursprungs. Daher finden sich die meisten der großen Seen im DAX Korrelation Alpenvorland und in Mecklenburg. Der größte vollständig zum deutschen Staatsgebiet gehörende See ist die Müritz, die Teil der mecklenburgischen Seenplatte ist. Der größte See mit Aktien kaufen deutschem Anteil ist der Bodensee, an den auch Österreich und die Schweiz grenzen. Im Osten Deutschlands befinden sich viele große, künstliche Seen in ehemaligen Braunkohleabbaugebieten. Siehe auch: Liste von Flüssen in Deutschland, Liste der Seen in Deutschland
    Inseln Rügen liegt vor der Aktienkurse pommerschen Ostseeküste und ist die größte deutsche Insel. In der Nordsee dominieren die Inselgruppe der Nordfriesischen Inseln und die Inselkette der Ostfriesischen Inseln. Helgoland und Neuwerk sind ebenfalls bewohnt. Die Nordfriesischen Inseln stellen Festlandsreste dar, die durch Landsenkung und nachfolgende Überflutung von der Küste getrennt wurden. Die Ostfriesischen Inseln sind Barriereinseln, die durch die Brandungsdynamik aus Sandbänken entstanden. Die größten deutschen Inseln in der Ostsee sind (von West nach Ost) Fehmarn, Poel, Hiddensee, Rügen und Usedom; größte Halbinsel ist Fischland-Darß-Zingst. Mit Ausnahme von Fehmarn sind sie Teil einer Boddenküste. Die größten und bekanntesten Inseln in Binnengewässern sind Reichenau, Mainau und Lindau im Bodensee sowie Herrenchiemsee im Chiemsee. Siehe auch: Liste deutscher Inseln Böden Die Bodenarten in Deutschland sind sehr vielfältig. In Abhängigkeit vom Humusgehalt weisen die Böden eine große Farbenvielfalt auf. Die Zusammensetzung und Qualität der Böden ist regional sehr unterschiedlich. In Norddeutschland bildet ein küstennaher Gürtel aus fruchtbaren Marschböden die Grundlage für ertragreiche Landwirtschaft, während die dahinter liegende, eiszeitlich geprägte Geest nur sehr magere Böden aufweist. In Heidelandschaften wie der Lüneburger Heide ist dieser durch jahrhundertelange Weidewirtschaft zum Podsol degeneriert, so dass Ackerbau kaum möglich ist. Sehr Aktien Analyse unergiebig sind auch die Gebiete der Alt- und Jungmoränenlandschaft, in denen sich Flugsand angelagert hat. Brandenburg beispielsweise wurde schon in historischer Zeit als des Heiligen Reiches Streusandbüchse Aktien Prognose verspottet. Zwischen der Moränenlandschaft und der Mittelgebirgsstufe zieht sich von West nach Ost eine Reihe von Börden: In diesen Gebieten ist durch eiszeitliche Lössablagerungen äußerst fruchtbarer Boden entstanden. Dieser DAX Korrelation besteht zumeist aus Braunerden, im Osten teils auch aus Schwarzerden, und wird in besonderem Ausmaße landwirtschaftlich genutzt. In den Mittelgebirgen Aktienkurse herrschen magere Böden vor, die landwirtschaftlich nur extensiv bewirtschaftet werden. Die weitaus größte Fläche ist bewaldet. Ergiebige Böden finden sich in Süddeutschland insbesondere entlang der Flüsse Rhein, Main und Donau.
    Humangeographie Hauptartikel: Humangeographie (Deutschland) Typische Siedlungsstruktur in Nordrhein-Westfalen Flächennutzung Insgesamt werden 52 Prozent landwirtschaftlich genutzt (2009), Wälder bedecken weitere 29,5 Prozent. 14 Prozent werden als Siedlungs- und Verkehrsfläche genutzt (Tendenz weiterhin steigend). Wasserflächen kommen auf 2 Prozent, die restlichen 2,5 Prozent verteilen sich auf sonstige Flächen, zumeist Ödland und auch Tagebaue. Ballungsgebiete Um Ballungsgebiete, also Einwohnerkonzentrationen, zu veranschaulichen, können Gemeindegrößen, Agglomerationen und die sogenannten Metropolregionen herangezogen werden. Berlin Hamburg München In Deutschland gibt es etwa 80 Großstädte, also Städte mit mehr als 100.000 Einwohnern. Davon haben 14 mehr als 500.000 Einwohner. Eine Besonderheit Deutschlands ist die überwiegend randlastige, dezentrale Verteilung der Großstädte. Die entlang des Rheins verlaufenden Ballungsräume im Westen und Südwesten Deutschlands bilden dabei einen Teil der zentralen europäischen Bevölkerungskonzentration, die mit dem Begriff Blaue Banane umschrieben wird. Unter Agglomeration versteht man ein größeres zusammenhängendes Siedlungsgebiet oder auch eine weitgehend urbanisierte Fläche. Da Gemeinde- und Siedlungsgrenzen meist erheblich voneinander abweichen, gibt die Betrachtung der Agglomerationen einen authentischeren Aufschluss über Bevölkerungskonzentrationen. Im Gegensatz zu vielen anderen Ländern werden in Deutschland Agglomerationen jedoch nicht statistisch genau definiert und abgegrenzt. Die meisten Agglomerationen sind monozentrisch; das Ruhrgebiet hingegen ist ein klassisches Beispiel für einen polyzentrischen Verdichtungsraum. Die aufgeführten Zahlen sind Aktienkurse kontrovers. Insbesondere der Wert für Stuttgart bezieht sich mit der Region Stuttgart auf ein weitaus größeres Gebiet als es der tatsächliche Verdichtungsraum umfasst. Von der Ministerkonferenz für DAX Korrelation Raumordnung (MKRO) wurden Aktien Analyse elf sogenannte Europäische Metropolregionen (EMR) festgelegt. Diese gehen über den Begriff der Agglomeration weit hinaus.
    Ballungsraum Einwohner
    Stadt
    Einwohner
    Agglomeration
    Einwohner
    Metropolregion
    Berlin 3.430.000 4.200.000 5.950.000
    Hamburg 1.780.000 2.549.000 4.270.000
    München 1.330.000 1.940.000 5.200.000
    Köln 998.105 1.846.000
    Frankfurt 665.000 1.915.000 5.520.000
    Stuttgart 600.000 2.670.000 5.290.000
    Ruhrgebiet/Rhein-Ruhr 5.746.000 11.470.000
    Siehe auch: Liste der Großstädte in Deutschland, Liste der Agglomerationen in Deutschland, Liste der Metropolregionen in Deutschland Natur Flora Der Thüringer Wald im Winter. Rund 30 % der Staatsfläche sind bewaldet. Da Deutschland in der gemäßigten Klimazone liegt, ist seine Flora von Laub- und Nadelwäldern geprägt. Örtlich weist die Flora in Deutschland eine hohe Diversifikation durch Standortfaktoren des Geländeprofils, der Geländehöhe und -geologie sowie der mesoklimatischen Lage auf. Von West nach Ost kennzeichnet die natürliche Vegetation den Übergang vom Westseitenseeklima zum Kontinentalklima. Die Laubwälder bestehen meist aus Rotbuchen, daneben sind die heute selten gewordenen Auwälder im Bereich der Flüsse und Seen und Aktienkurse Eichen-Buchen-Mischwälder typisch; die Alpen und Mittelgebirge sind geprägt durch Schluchtwald. Der Pionierwald wird, besonders auf sandigen Flächen, vor allem von Birken und Kiefern gebildet. Allerdings werden die früher sehr verbreiteten Laubwälder mittlerweile oft durch Fichtenholzforste ersetzt. Die Lüneburger Heide in Niedersachsen Ohne menschlichen Einfluss würde die Vegetation in Deutschland, wie in den meisten Ländern der gemäßigten Breiten, hauptsächlich aus Wald bestehen. Davon ausgenommen sind die nährstoffarmen DAX Korrelation Heideniederungen und Moorlandschaften sowie die alpinen (Bayerische Alpen) und subalpinen (Hochschwarzwald, Hochharz und Westerzgebirge) Hochlagen, die äußerst vegetationsarm sind und in ihrem Klima kaltgemäßigt ausgeprägt sind. Derzeit sind 29,5 Prozent der Staatsfläche bewaldet. Damit ist Deutschland eines der waldreichsten Länder in der Europäischen Union, wobei die Baumarten im Wesentlichen durch die angestrebte Nutzung bedingt sind, das heißt der Anteil an Fichten- und Kiefernwäldern entspricht nicht den Aktien Analyse natürlichen Gegebenheiten, nach denen Buchenmischwälder vorherrschen sollten. Neben den natürlich vorkommenden Pflanzen spielen heute eine Reihe von eingeführten Arten wie die Robinie eine zunehmende Rolle in der Vegetation. Der größte Anteil des unbebauten Landes dient der Erzeugung von Nutzpflanzen. Dies sind überwiegend Getreide (Gerste, Hafer, Roggen und Weizen), die Kartoffel und der Mais, die aus Amerika eingeführt wurden, der Apfelbaum, sowie zunehmend Raps. In den Flusstälern, unter anderem von Mosel, Ahr und Rhein wurde die Landschaft für den Weinanbau umgestaltet.
    Fauna Der Seeadler Die meisten in Deutschland heimischen Säugetiere leben in den gemäßigten Laubwäldern. Im Wald leben unter vielen anderen Arten verschiedene Marderarten, Dam- und Rothirsche, Rehe, Wildschweine sowie Luchse und Füchse. Biber und Otter sind seltener gewordene Bewohner der Flussauen, mit teilweise wieder steigenden Beständen. Andere ehemals Aktien Prognose in Aktienkurse Mitteleuropa lebende Großsäuger wurden ausgerottet: Auerochse (1846), Braunbär (1835), Elch (im Mittelalter noch zahlreich), Wildpferd (19. Jahrhundert), Wisent (17./18. Jahrhundert), Wolf (1904). In neuerer Zeit wandern gelegentlich einige Elche und Wölfe aus Polen und Tschechien ein, deren Bestände sich dort wieder vermehren konnten. Im März 2010 wurde eine Herde Wisente im Rothaargebirge in Nordrhein-Westfalen angesiedelt. Speziell im Fall von Wolf und Braunbär ist aufgrund des schlechten Rufs der Tiere eine Wiederansiedlung jedoch problematisch. Rotwild In hochalpinen Regionen leben Gämse, Steinbock und Murmeltier. Zu den bekanntesten in Deutschland lebenden Reptilien zählen Ringelnatter, Kreuzotter und europäische Sumpfschildkröte. Daneben leben noch viele Amphibien wie Salamander, Frösche, Kröten, Unken und Molche in Deutschland, welche jedoch alle auf der Roten DAX Korrelation Liste bedrohter Tierarten aufgeführt werden. Von dem Seeadler, mitunter vereinzelt als Vorlage für den stilisierten deutschen Wappenvogel gesehen, gibt es derzeit wieder etwa 500 Paare, vor allem in Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg. Der Steinadler kommt nur noch in Aktien kaufen den Bayerischen Alpen vor, der ehemals dort heimische Bartgeier wurde ausgerottet, hält aber durch Wiedereinbürgerungen in Schweiz und Österreich auch wieder Einzug in die Deutschen Alpen. Die häufigsten Greifvögel in Deutschland sind derzeit Mäusebussard und Turmfalke, dagegen ist der Bestand an Wanderfalken deutlich geringer. Über 50 Prozent des Gesamtbestandes an Rotmilanen brütet in Deutschland, der Bestand ist aber auf Grund der intensiven Landwirtschaft rückläufig. Seehund-Kolonie auf der Nordseeinsel Düne in Schleswig-Holstein Dem gegenüber steht eine Vielzahl von Vögeln, die als Kulturfolger von der Anwesenheit des Menschen profitieren, insbesondere die in vielen Städten lebenden Stadttauben, Amseln (frühere Aktien Analyse Waldvögel), Spatzen und Meisen, für deren Überleben auch die Winterfutter-Industrie sorgt, sowie Krähen und Möwen auf Müllkippen. Eine Aktienkurse Besonderheit ist die weltweit nördlichste Flamingo-Kolonie im Zwillbrocker Venn sowie eine Kolonie von ca. 200300 südamerikanischer Nandus in Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein. Der früher in den Flüssen häufig vorkommende Lachs wurde im Zuge der Industrialisierung im 19. Jahrhundert weitgehend ausgerottet, konnte aber in den 1980er-Jahren im Rhein wieder angesiedelt werden. Der letzte Stör wurde 1969 in Deutschland gefangen. In vielen Teichen werden die erst von den Römern eingeführten Karpfen gehalten. Der an der Nord- und Ostseeküste lebende Seehund wurde zeitweise nahezu ausgerottet, mittlerweile gibt es im Wattenmeer wieder einige tausend Exemplare. Auch die sich wieder ausbreitenden Kegelrobbenbestände in Nordeuropa kehren wieder an die Küsten Deutschlands zurück, nachdem sie dort durch Bejagung vollständig verschwunden waren. Das Wattenmeer ist insbesondere im Winter Rastplatz für Vögel aus den nördlichen Breiten. Die bekannteste Walart von Nord- und Ostsee ist der Schweinswal, jedoch leben dort noch weitere sieben Walarten, unter anderem Pottwal und Schwertwal, daneben auch eine Delfinart. Zu den lange heimischen Tieren hat sich eine beachtliche Anzahl an Neozoen angesiedelt. Zu Aktien Prognose den bekanntesten DAX Korrelation Vertretern gehören Waschbär, Marderhund, Halsbandsittich und Nilgans. Weitere teils invasive Neozoen in Deutschland sind Kanadagans, Nandus, Amerikanischer Flusskrebs, Amerikanischer Ochsenfrosch, Europäisches Mufflon, Sonnenbarsche u.v.m. Siehe dazu auch: Liste der Neozoen in Deutschland Naturschutz Hauptartikel: Naturschutz Ziel des Naturschutzes in Deutschland ist es, Natur und Landschaft zu erhalten (§ 1 Bundesnaturschutzgesetz). Der Naturschutz ist somit öffentliche Aufgabe und dient dem im Grundgesetz Art. 20a verankerten Staatsziel. Wichtige Gegenstände des Naturschutzes sind Landschaften, Pflanzen und Tiere. Zu den wichtigsten Institutionen geschützter Gebiete und Objekte gehören derzeit unter anderem 14 Nationalparks (siehe Nationalparks in Deutschland), 19 Aktienkurse Biosphärenreservate, 95 Naturparks sowie tausende von Naturschutzgebieten, Landschaftsschutzgebieten und Naturdenkmälern. Politik Hauptartikel: Politisches System Deutschlands und Föderalismus in Deutschland Staatsgründung Die ersten Bericht der Ursprungsfassung des Grundgesetzes von 1949 vor dem Jakob-Kaiser-Haus Bisher wurden sechs Verfassungen des seit 1871 existierenden Nationalstaats Deutschland in Kraft gesetzt; die Daten ihrer Konstituierung werden unter staatsrechtlichen und ideengeschichtlichen Aspekten als Gründungsakte der jeweiligen deutschen Staatswesen betrachtet. Der 23. Mai 1949 ist das für die Gegenwart bedeutendste Gründungsdatum, da an diesem Tag die Aktien Analyse noch heute gültige Verfassung Deutschlands verkündet wurde. Der Norddeutsche Bund, der 1866 als Militärbündnis gegründet worden war, erhielt zum 1. Juli 1867 eine Verfassung, die ihn in einen monarchischen Bundesstaat unter preußischer Führung umwandelte. Auf dieser Verfassung beruhen die nachfolgenden Verfassungen des Deutschen Reiches von 1871 und 1919 sowie das Grundgesetz der Bundesrepublik von 1949, ferner gilt sie als Begründungsakt des von der Bundesrepublik noch heute innegehaltenen Völkerrechtssubjekts. Nach der Proklamation am 18. Januar 1871 trat am 16. April 1871 die Verfassung des Deutschen Reiches in Kraft. Verfassungsrechtlich handelte es sich dabei vor allem um den Beitritt souveräner Staaten (Bayern, Württemberg, Baden, Hessen) zum Norddeutschen Bund, dessen Umbenennung in Deutsches Reich und die Einführung des Kaisertitels. 1918/1919 erfolgte der Übergang zu einer neuen DAX Korrelation Staatsform: am 9. November 1918 wurde die Deutsche Republik proklamiert, die mit dem Inkrafttreten der Verfassung am 11. August 1919 konstituiert wurde. Akustische Version der deutschen Nationalhymne Die auch Weimarer Verfassung genannte Konstitution galt während der Herrschaft der NSDAP Aktien kaufen 1933 bis 1945 formell fort, war jedoch materiell überwiegend außer Kraft gesetzt. Im Nachkriegsdeutschland von Aktienkurse 1945 bis 1949 galt das Besatzungsrecht der Militärgouverneure und später der Hohen Kommissare des Alliierten Kontrollrats (Kontrollratsgesetze). 1949 wurden zwei Verfassungen in Kraft gesetzt. Das Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland wurde am 23. Mai 1949 verkündet und zum 24. Mai 1949 in Kraft gesetzt, wobei es aufgrund des Geltungsbereichs bis zur deutschen Wiedervereinigung nur Aktien Prognose provisorischen Charakter besaß. Die erste Verfassung der Deutschen Demokratischen Republik trat am 7

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