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Nachrichten zu Türkei

Quelle: Google News

Kurzinfos Türkei

Türkiye Cumhuriyeti
Republik Türkei
Flagge Wappen
Wahlspruch: Yurtta Sulh, Cihanda Sulh (inoffiziell)
(Türkisch für Frieden in der Heimat, Frieden in der Welt)[1]
Amtssprache Türkisch [2]
Hauptstadt Ankara [2]
Staatsform Parlamentarische Republik
Regierungsform Parlamentarische Demokratie
Staatsoberhaupt Staatspräsident Abdullah Gül [3]
Regierungschef Ministerpräsident Recep Tayyip Erdoan
Fläche (Rg. 34) 783.562 [4] km²
Einwohnerzahl 72.561.312 (31. Dezember 2009) [5]
Bevölkerungsdichte 87,8 [6] Einwohner pro km²
Bruttoinlandsprodukt 615,33 Mrd. US-Dollar(17.) (2008)
880,10 Mrd. US-Dollar (KKP) (2008)
Bruttoinlandsprodukt pro Einwohner 8.723 US-Dollar (58.)
12.467 US-Dollar (KKP)(66.)
Human Development Index 0.806 (79.)[7]
Währung Türk Liras (Türkische Lira)
Gründung 29. Oktober 1923
Nationalhymne stiklâl Mar[2]
Nationalfeiertag 29. Oktober (Feiertag der Republik)
Zeitzone UTC+2 / UTC+3 (März-Oktober)
Kfz-Kennzeichen TR
Internet-TLD . tr
Telefonvorwahl +90
Die Türkei (amtlich Türkiye Cumhuriyeti, dt. Republik Türkei, Abkürzung Aktienkurse T.C.) ist eine demokratische Republik in Asien und Europa. Der Einheitsstaat mit annähernd 99 Prozent muslimischer Bevölkerung ist laizistisch geprägt; er wurde nach dem Ersten Weltkrieg der Nachfolgestaat des Osmanischen Reiches. Staatsgründer Mustafa Kemal Atatürk war bestrebt, die Türkei durch viele gesellschaftliche Reformen nach dem Vorbild verschiedener europäischer Nationalstaaten zu modernisieren. Seit dem 3. Oktober 2005 steht die Türkei in Beitrittsverhandlungen mit der Europäischen Union.
Inhaltsverzeichnis
  • 1 Geographie
  • 1.1 Lage
  • 1.2 Landschaftsbild
  • 1.3 Aktien kaufen Klima
  • 1.4 Flora und Fauna
  • 2 Bevölkerung
  • 2.1 Ethnien
  • 2.2 Sprachen
  • 2.3 Religionen
  • 2.4 Soziale Lage
  • 3 Bildungssystem
  • 3.1 Schulsystem
  • 3.2 Hochschulen
  • 3.2.1 Deutsch-Türkische Universität
  • 4 Geschichte
  • 4.1 Vorgeschichte und Altertum
  • 4.2 Seldschuken 11. Jahrhundert n. Chr.
  • 4.3 Osmanisches Reich ab 1299 n. Chr.
  • 4.4 Atatürk Republik und Reformen
  • 4.5 Zweiter Weltkrieg und danach
  • 5 Politik
  • 5.1 Politisches System
  • 5.2 Parlament
  • 5.3 Parteienlandschaft
  • 5.4 Menschenrechte
  • 5.5 Außenpolitik
  • 6 Verwaltungsgliederung
  • 6.1 Städte
  • 7 Militär
  • 7.1 Politische Rolle
  • 7.2 Auslandseinsätze
  • 8 Wirtschaft
  • 8.1 Staatshaushalt
  • 9 Infrastruktur
  • 9.1 Straßenverkehr
  • 9.2 Schienenverkehr
  • 9.3 Luftverkehr
  • 9.4 Wasserverkehr
  • 9.5 Pipelines
  • 9.6 Telekommunikation
  • 10 Tourismus und Sehenswürdigkeiten
  • 10.1 Museen und historische Plätze
  • 10.2 Badestrände und Landschaften
  • 10.3 Weltkulturerbe und Weltnaturerbe
  • 10.4 Antike Weltwunder
  • 10.5 Naturschutzgebiete
  • 11 Kultur
  • 11.1 Literatur
  • 11.2 Verlagswesen und Buchhandel
  • 11.3 Medien
  • 11.4 Film
  • 11.5 Musik
  • 11.6 Theater, Oper, Ballett
  • 11.7 Küche
  • 11.8 Sport
  • 11.9 Aktienkurse Feiertage
  • 12 Einzelnachweise
  • 13 Literatur
  • 14 Weblinks
  • Geographie Lage Städte, Flüsse und Nachbarländer im Überblick Die Türkei erstreckt sich geografisch über zwei Kontinente. Anatolien, der asiatische Teil des türkischen Staatsgebiets, nimmt etwa 97 % der Fläche ein (ca 760.000 km²). Den europäischen Teil bildet das Aktien Analyse östliche Thrakien, er umfasst etwa 3 % der Landesfläche (23.623 km²). Die Landesgrenzen der Türkei haben eine Gesamtlänge von ca. 9.850 km, davon sind 7.200 km vom Meer umgrenzt. Im Westen der Türkei liegt das Ägäische Meer, im Süden das Mittelmeer und im Norden das Schwarze Meer. Daneben teilt die Türkei mit acht Nachbarländern eine Grenze mit einer Gesamtlänge von 2.648 km. Im Nordwesten grenzt sie an Griechenland (206 km Grenze) und Bulgarien (240 km), im Nordosten an Georgien (252 km), Armenien (268 km), Aserbaidschan (Exklave und autonome Republik Nachitschevan, 9 km), im Osten an den Iran (499 km) und im Süden an den Irak (352 km) und Syrien (822 km). Die politisch geteilte Insel Zypern mit der Republik Zypern und der international nicht anerkannten Türkischen Republik Nordzypern befinden sich ebenfalls nicht weit von der türkischen Küste entfernt. Geologie Die Türkei liegt größtenteils auf der DAX Korrelation Anatolischen Platte, die im Norden und Osten an die Eurasische Platte, im Süden an die Arabische Platte und im Südwesten an Aktien kaufen die Afrikanische Platte grenzt. Durch die Nordanatolische Verwerfung, eine Transformstörung, gehört vor allem der Norden der Aktien Prognose Türkei zu den am stärksten erdbebengefährdeten Regionen der Welt und wurde in den letzten Jahren immer wieder von Erdbeben erschüttert. Da eine gewisse chronologische Ost-West-Abfolge der Erdbeben in der Nordtürkei festzustellen ist, gehen Experten davon aus, dass in absehbarer Zeit auch stanbul von einem großen Beben erschüttert werden könnte. Die letzten großen Aktienkurse Beben in der Provinz Kocaeli, wie das Erdbeben von Gölcük, waren weniger als 100 km von stanbul entfernt. Landschaftsbild 1. Marmararegion, 2. Zentralanatolien, 3. Ägäisregion, 4. Mittelmeerregion, 5. Schwarzmeerregion, 6. Südostanatolien, 7. Ostanatolien Landschaft westlich Ankaras Siehe auch: Geographische Gebiete der Türkei Die Türkei wird in sieben geographische Gebiete oder Regionen unterteilt: Marmararegion, Ägäisregion, Schwarzmeerregion, Zentralanatolien, Mittelmeerregion, Ost- und Südostanatolien. Diese Regionen unterscheiden sich stark bezüglich Vegetation und Wetterbedingungen. Thrakien liegt westlich vom Bosporus auf der europäischen Seite. Auf der thrakischen Hochebene bildet der Fluss Meriç die Grenze zu Griechenland. Östlich vom Bosporus liegt die Marmara-Region. Das Marmarameer trennt Europa von Asien und das Ägäische Meer vom Schwarzen Meer. Zum Mittelmeer hin erstrecken sich die Dardanellen auf einer Länge von 60 km. Die beiden Landzungen sind bei Çanakkale mit bis zu 4 km am breitesten. Am Bosporus liegt die Millionen-Metropole stanbul. Die Landschaft in dieser Region ist hügelig und von Büschen und Wäldern bedeckt. Der fruchtbare Ackerboden weicht im Osten einer Steppenlandschaft. Die Region bildet das wirtschaftliche Zentrum der Türkei. Die Millionenstadt Bursa ist Kurort und Aktien Analyse berühmt für ihre Schwefel- und Thermalquellen. Sie liegt zu Füßen des Uluda-Gebirges. Der Berg ist ganzjährig ein beliebtes Ausflugsziel. Die Ägäis-Region wird ebenfalls landwirtschaftlich intensiv genutzt. Die stark hügelige Landschaft erstreckt sich entlang der Westküste zwischen Çanakkale und Bodrum. Die Küstenregion gehört zu den am besten touristisch erschlossenen Regionen der Türkei. Neben Zypressen und Ölbäumen prägen DAX Korrelation Weinreben die Landschaft. In dieser Region finden sich viele antike Bauten aus der Zeit der griechischen Besiedlung, z. B. Troja, Assos (Behramkale), Pergamon (Bergama), Ephesus (Efes), Priene, Milet, Didyma und Euromos. Die Schwarzmeer-Region umfasst den nördlichen Aktienkurse Küstenstreifen der Türkei. Sie ist geprägt durch ein mildes, feuchtes Klima, und auf ihrer bergigen Landschaft erstrecken sich große Wälder. Auf dem sehr fruchtbaren Boden werden Tee, Tabak, Mais und Haselnüsse angebaut. Die zentralanatolische Region umfasst die inneranatolischen Hochebenen. Hier liegen der Salzsee Tuz Gölü und Gebirgsketten, die stellenweise bis zu 3.900 m hochragen. Im Osten liegt Kappadokien, das wegen seiner in Tuffstein getriebenen Wohnhöhlen und Felsenkirchen in bis zu 2.000 m hohen Bergkegeln berühmt ist. Inneranatolien ist überwiegend durch eine Steppenlandschaft geprägt und gehört zu den trockensten Gebieten Anatoliens; in der Region um den Tuz Gölü nimmt die Landschaft wüstenähnliche Gestalt an. Deshalb ist die landwirtschaftliche Nutzung in dieser Region nicht so stark ausgebildet wie in den zuvor Aktien Prognose genannten Regionen. Vor allem Weizen, Gerste und Obst werden angebaut. Das Klima dieser Region ist geprägt durch heiße, trockene Sommer mit kalten Abenden. Die Winter sind mit Temperaturen bis unter 20 Grad Celsius sehr kalt. Die Mittelmeerregion wird im Norden vom Taurus- und im Osten vom Amanosgebirge begrenzt. In dieser Region werden überwiegend Zitrusfrüchte, Bananen, Tomaten, Erdnüsse und Baumwolle angebaut. Burg von Van am Vansee im Osten der Türkei Südostanatolien ist die älteste Kulturregion der Türkei. Sie wird vom Taurus-Gebirge umschlossen. Hier verlaufen die beiden Flüsse Euphrat und Tigris. Landwirtschaftlich wird diese Region durch Weizen-, Gersten-, Wein-, Oliven- und Pistazienanbau genutzt. Neben Gebirgsverläufen ist die Region östlich des Euphrat durch ein Hochplateau geprägt. Zur weiteren landwirtschaftlichen Kultivierung werden im Rahmen des Südostanatolien-Projekts entlang des Euphrat und Tigris über 22 Staudämme errichtet. Höchste Berge der Türkei
  • Großer Ararat (Büyük Ar Da) 5.137 m
  • Buzul Da 4.135 m
  • Süphan Da 4.058 m
  • Kleiner Ararat (Küçük Ar Da) 3.896 m
  • Kaçkar Da 3.932 m
  • Erciyes Da Aktienkurse 3.891 m
  • Siehe auch: Liste der Berge in der Türkei Der Tigris DAX Korrelation in der Nähe von Diyarbakr Wichtigste Aktien Analyse Flüsse der Türkei
  • Kzlrmak 1.355 km
  • Frat (Euphrat)
  • Sakarya
  • Murat und Karasu, die Aktien kaufen Quellflüsse des Euphrat
  • Dicle (Tigris)
  • Seyhan
  • Ceyhan
  • Göksu
  • Büyük Menderes (Großer Mäander)
  • Siehe auch: Kategorie:Fluss in der Türkei Seen der Türkei
  • Van Gölü 3.713 km²
  • Tuz Gölü 1.500 km² (Salzsee)
  • Beyehir Gölü 656 km²
  • Eridir Gölü 468 km²
  • Akehir Gölü 353 km²
  • znik Gölü 298 km²
  • Bedeutende Inseln der Türkei
  • Gökçeada 279 km²
  • Marmara Adas 117 km²
  • Bozcaada 36 km²
  • Uzunada 25 km²
  • Alibey 23 km²
  • Paaliman 21 km²
  • Avar 21 km²
  • Siehe auch: Kategorie:Insel (Türkei) Klima Flora und Fauna Hauptartikel: Flora und Vegetation der Türkei Die Fläche der Türkei wird zu 26,2 % von Wald eingenommen, landwirtschaftlich werden 36,3 % der Gesamtfläche genutzt. Die Flora der Türkei gilt als die vielfältigste und abwechslungsreichste im Nahen Osten. Es finden sich rund 9.000 Pflanzenarten mit 850 Gattungen; im Süden vor allem Pflanzen, die sich an die trockenen Sommer angepasst haben, z. B. immergrüne Hecken und Sträucher, Eichenbäume, Oliven- und Johannisbrotbäume. In den Hochebenen sind wilde Blumen und Bodendecker heimisch. Die Steppen werden von Sträuchern, Nadelwäldern und Schwarzkiefern beherrscht, die trockenen Gebiete auch von Disteln und Kakteengewächsen (Dornpolster). Im Norden, vor allem an der Schwarzmeerküste, finden sich ausgedehnte Haselnuss-, Mais- und Teeplantagen, im Süden eher Obst- und Baumwollplantagen. Auch sind viele Niederwildarten und Wildschweine heimisch, Aktienkurse wobei sich ihr Bestand durch Aktien Prognose die Jagd beständig dezimiert. An Nutztieren finden sich vorrangig Rinder, Pferde, Büffel, Schafe und Ziegen. Der Kamelbestand ging in den letzten Jahrzehnten beständig zurück; sie werden heute vorrangig für sportliche Wettkämpfe und nicht mehr als Lastenträger gezüchtet. Die größten Raubtiere, die heute noch in der Türkei leben, sind unter anderem Braunbär, Wolf, Goldschakal und DAX Korrelation Eurasischer Luchs. Der letzte türkische Leopard soll 1979 in Hakkari von einem Bauern erlegt worden sein. Die Türkei ist Brut- und Überwinterungsplatz für zahlreiche Vogelarten. Südlich von Bandrma im Kucenneti-Nationalpark liegt ein bekanntes Vogelparadies, wo Pelikane, Wildenten, Störche, Kormorane, Nachtigallen und Fasane ihre Heimat gefunden haben. Bevölkerung Hauptartikel: Demografie der Türkei Ethnien Hauptartikel: Volksgruppen in der Türkei Die genaue ethnische Zusammensetzung der Bevölkerung in der Türkei ist nicht Aktien Analyse exakt feststellbar. Bei offiziellen Volkszählungen wird die ethnische Zugehörigkeit nicht erfasst. Ermittelt werden hingegen Muttersprache und Zweitsprache, wobei die Zahlen bei vielen Minderheiten aufgrund der türkischen Assimilationspolitik stark rückläufig sind. Hinzu kommt, dass sich in der Türkei seit Jahrhunderten die verschiedensten Volksgruppen mischen, so dass die Zurechnung eines Menschen zu einer Volksgruppe vielfach schwerfällt. Besonders umstritten ist die genaue Zahl der Kurden und Zaza, der größten und sich der Assimilation am stärksten entziehenden Volksgruppen. Die Angaben zu den Ethnien differieren je nachdem, welche Quellen herangezogen werden, stark. Demnach leben in der Türkei folgende Ethnien: 77[8] bis 81 %[9] Türken, 14 bis 18 % Kurden, 4 % Zaza, 2 % Tscherkessen, 2 % Bosniaken[10], 1,5 % Araber, 1 % Albaner, 0,1 % Georgier [11], 0,5 % Lasen sowie diverse andere ethnische Gruppen und Nationalitäten wie Roma, Armenier/Heminli, Thrakische Bulgaren/Pomaken, Aramäer, Tschetschenen und Griechen. Die Aktienkurse Bevölkerungsgruppe der Türken wird unterschiedlich definiert. Die türkische Regierung zählt seit 1965 Bevölkerungsgruppen dazu, die von anderen Quellen zum Teil als Angehörige anderer Turkvölker angesehen werden. Dies betrifft etwa 600.000 Aserbaidschaner, jeweils bis zu 200.000 Mescheten und Turkmenen, etwa 15.000 Gagausen, jeweils etwa 1.000 Kasachen, Kirgisen, Kumyken, Usbeken und 500 Uiguren. Sprachen Hauptartikel: Sprachen der Türkei Die National- und Amtssprache der Türkei ist die Turksprache Türkisch, die in der Türkei von über 80% der Bevölkerung als Muttersprache und von weiteren 1015 % als Zweitsprache gesprochen wird. Damit ist das Türkische die mit Abstand wichtigste Sprache in der heutigen Türkei. Darüber hinaus gibt es etwa zwanzig Sprachen aus insgesamt DAX Korrelation fünf verschiedenen Sprachfamilien, die heute von nicht-türkischen in der Türkei ansässigen Ethnien und Minderheiten gesprochen werden. In diesem Sinne ist die Türkei ein multiethnischer Staat. Die Aktien kaufen bedeutendsten dieser Sprachen sind (nach der Anzahl ihrer Muttersprachler)
  • Kurmandschi oder Nordkurdisch mit etwa 10 Mio. Sprechern (indogermanische Sprache des iranischen Zweigs)
  • Zazaki mit 1,22 Mio. Sprechern (indogermanische Sprache des iranischen Aktien Prognose Zweigs)
  • Arabisch (Nordmesopotamisches Arabisch) mit etwa 1 Mio. Sprechern (afroasiatische Sprache des semitischen Zweigs)
  • Aserbaidschanisch mit 550.000 Sprechern in der Türkei (Turksprache des oghusischen Zweigs)
  • Kabardinisch oder Ost-Tscherkessisch mit 550.000 Sprechern in der Türkei (westkaukasische Sprache)
  • Bulgarisch (Pomakisch) mit 300.000 Sprechern (indogermanische Sprache des slawischen Zweigs)
  • Adygeisch oder West-Tscherkessisch mit knapp 300.000 Sprechern (westkaukasische Aktien Analyse Sprache)
  • Im Jahre 1914 gab es im Osmanischen Reich etwa 1,3 Millionen Armenier[12] mit der Muttersprache Armenisch. Ihre Zahl ist durch den Genozid von 1915-17 und die Vertreibungen auf etwa 40.000 zurückgegangen. Hinzukommen etwa 70.000 armenische Aktienkurse illegale Einwanderer.[13]. Griechisch wurde um 1914 noch von 1,73 Millionen Menschen[12] im Osmanischen Reich gesprochen, davon sind heute noch 4.000 Sprecher in Istanbul geblieben. Von den einst weit verbreiteten aramäischen Sprachen - den Dialekten der aramäischen Christen - ist heute außer dem Turoyo (3.000 Sprecher) nur noch die kleine Hertevin-Sprache (1.000 Sprecher) in der Türkei vertreten. Die früheren aramäischen Sprachen Nestorianisch-Neuaramäisch (Assyrisch), Chaldäisch-Neuaramäisch (Kaldoyo) und Jüdisch-Neuaramäisch (Lishana Deni) werden heute in der Türkei nicht mehr gesprochen. Andere Minderheitensprachen sind die indogermanischen Sprachen Albanisch (15.000 Sprecher in der Türkei), Romani (25.000) und Domari (30.000). Zur kartwelischen Gruppe der kaukasischen Sprachen gehören in der Türkei Georgisch (40.000 Sprecher) und Lasisch (30.000). Außer den schon erwähnten Sprachen Kabardinisch und Adygeisch werden die westkaukasischen Sprachen Abchasisch (5.000) und Abasinisch (10.000) in der Türkei gesprochen. Durch aktuelle Flüchtlingsbewegungen gibt es über die etwa zwanzig genannten Landessprachen hinaus DAX Korrelation heute kleinere Gruppen von Sprechern der Turksprachen Turkmenisch, Kasachisch, Kirgisisch, Usbekisch, Uigurisch, Kumykisch und Krim-Tatarisch; außerdem einige Hundert Sprecher der kaukasischen Sprachen Tschetschenisch, Lakisch und Lesgisch sowie der iranischen Sprachen Ossetisch und Persisch (Farsi). Da es sich bei um Flüchtlingsgruppen handelt, werden diese Sprachen nicht zu den Sprachen der Türkei gezählt. Die türkische Gebärdensprache wurde im Juli 2005 gesetzlich anerkannt. Auf dem Staatsgebiet der heutigen Türkei wurden im Laufe der Geschichte viele bedeutende Sprachen gesprochen, die heute ausgestorben sind. Zu den wichtigsten zählen Hethitisch, Luwisch, Lykisch, Lydisch, Phrygisch, Akkadisch (in der Form des Assyrischen), Urartäisch, Altgriechisch, Byzantinisch, Altarmenisch, Lateinisch und das klassische Syrisch, die Religionssprache der aramäischen Christen. Der Bericht Sprachen Aktienkurse der Türkei gibt eine Gesamtübersicht über die Vielfalt der aktuellen und historischen Sprachen im Gebiet der heutigen Türkei und ihre genetische Zuordnung zu den einzelnen Sprachfamilien. Quelle der genannten Sprecherzahlen sind Ethnologue 2005 und mehrere statistische Übersichtswerke. Die genetische Einordnung der Sprachen stammt aus dem unten angegebenen Weblink Die Sprachen der Türkei. Religionen Hauptartikel: Religion in Aktien Prognose der Türkei Siehe auch: Christen in der Türkei und Türkische Juden Nach offiziellen Statistiken sind beinahe 99 % der türkischen Aktien Analyse Bevölkerung Muslime. Davon sind etwa 80 bis 85 % Sunniten, die restlichen 15 bis 20 % Aleviten. Außerdem leben in der Türkei 0,2 % Christen (125.000) und 0,04 % Juden (23.000). Zu Beginn des 20. Jahrhunderts lebten jedoch noch etwa 20 % Christen (insbesondere christliche Armenier und Griechen) auf dem Gebiet der heutigen Türkei und 1923 wurden 100.000 Juden in der Türkei gezählt. Auch eine kleine Anzahl von Jesiden lebt in der Türkei. Die offiziellen Zahlen sind jedoch irreführend, weil jeder Einwohner der Türkei, wenn er nicht explizit als einer anderen Religion zugehörig erklärt wird, automatisch als Muslim erfasst wird. Ein Gegenstück zum Kirchenaustritt gibt es nicht, so dass auch Atheisten und Agnostiker offiziell als Muslime geführt werden. Die Zahl der nicht religiösen Einwohner der Türkei ist daher nicht bekannt. Die Türkei ist offiziell kein islamischer Staat; bei gilt DAX Korrelation das Land neben Aserbaidschan als Vorreiter in der islamischen Welt. Der Islam als Staatsreligion wurde bereits 1928 unter Atatürk abgeschafft und die entsprechende Regelung aus der Verfassung gestrichen.[14] Die Türkei sieht sich Aktien kaufen seither als laizistischen Staat an, der keine religiösen Präferenzen hat. Die sunnitisch-islamischen Einrichtungen werden allerdings vom staatlichen Diyanet leri Bakanl (DB), dem Präsidium für Religionsangelegenheiten, verwaltet. Im Jahr 2007 beschäftigte das DB 84.195[15] Menschen, darunter waren 60.641[16] Imame. Es ist Aktienkurse für 79.096[17] (2007) Moscheen im Lande verantwortlich und für diejenigen Moscheen im Ausland, die zur Türkisch-Islamischen Union der Anstalt für Religion (DITIB) gehören. Außerhalb der Türkei ist das DB für 1805[18] Moscheen zuständig. Es regelt die Ausbildung der Imame und Muezzine, bezahlt und erhält die Moscheen und gibt landesweit den Inhalt der zu haltenden Predigten vor. Das Diyanet ist auch für die Ausrichtung der Koran-Kurse zuständig. Es entsendet Prediger, Imame und Muezzine an die Moscheen und unterhält die Gotteshäuser. Das Amt entsendet ebenfalls Räte (müavir) und Attachés an Botschaften und Konsulate, insbesondere in der Bundesrepublik. Soziale Lage Seit der Republikgründung im Jahre 1923 wuchs die Bevölkerung der Türkei schnell an. 1927 lebten in der Türkei knapp 14 Millionen Menschen, 2003 waren es knapp 70 Millionen (siehe Grafik). In den letzten Jahren hat sich das Bevölkerungswachstum sehr verlangsamt. Während es 2000 noch 1,7 % betrug, wird für 2004 von einem Bevölkerungswachstum von 1,13 % ausgegangen. Die Türkei ist gleichzeitig ein Auswanderungs- und Einwanderungsland. Aus dem Balkan, Nahen Osten, Griechenland, Iran, Zentralasien, Krim usw. kamen nach dem Fall der eisernen Mauer Aussiedler in die Republik. Auf der anderen Seite verließen viele Minderheiten die Türkei, etwa Kurden, Assyrer, Griechen, Juden, Jesiden, Zaza usw. sowie Millionen von eigentlichen Aktien Analyse Türken. Bevölkerungsentwicklung der Türkei von 1961 bis 2002 (Bevölkerung in Tausend Einwohnern) Nachfolgend sind die Einwohnerzahlen der Türkei in ausgewählten Jahren aufgelistet:
    Jahr Einwohnerzahl
    1927 13.648.000
    1930 14.448.000
    1935 16.158.018
    1940 17.820.950
    1945 18.790.174
    1950 20.947.188
    1955 24.064.763
    1960 27.754.820
    1965 31.391.421
    1970 35.605.176
    1975 40.347.719
    1980 44.736.957
    1985 50.664.458
    1990 56.473.033
    2000 67.844.903
    2005 72.900.428
    2008 70.586.256
    2009 71.517.100
    Die Türkei verfügt über eine sehr junge Bevölkerung. Der Altersdurchschnitt der türkischen Bevölkerung liegt bei etwa 27,3 Jahren (Stand 2004). Die Altersstruktur setzte sich 2004 folgendermaßen zusammen: 26,6 % der Staatsbürger sind unter 14 Jahre alt, 66,8 % zwischen 15 und 64 Jahre und nur 6,6 % über 65 Jahre alt. Der Staat stellt für alle Bürger eine medizinische Grundversorgung zur Verfügung. 1999 kam im Durchschnitt ein Arzt auf 859 Einwohner. Die Lebenserwartung beträgt in der Türkei bei den Männern 66,6 Jahre und bei den Frauen 71,2 Jahre. Der Entwicklungsstand der Türkei liegt gemäß dem Human Development Index auf Platz 79 der bewerteten Staaten (als Vergleich: Bundesrepublik Deutschland: Platz 22 aggregierter Durchschnitt der EU: Platz 33). Bildungssystem Als einer der Gründerväter des modernen Bildungssystems der Türkei gilt Münif Pascha aus der Tanzimatperiode. Schulsystem In der letzten Erziehungsreform von 1997 wurde die gesetzliche Schulpflicht von 5 Jahren auf 8 Jahre erhöht. Danach findet der Übergang in die vierjährige Sekundarstufe II statt, in der alle Schüler seit 2004/05 eine zweite Fremdsprache wählen Aktienkurse müssen. 2004 bemühte sich die AKP-Regierung intensiv um den erleichterten Hochschulzugang der Berufsschulabgänger. Ziel der Bemühungen ist es vor allem, den Abgängern der mam-Hatip-Schulen den Zugang zu nicht-theologischen Studienfächern zu erleichtern. Die Imam-Hatip-Schulen gelten seit der Erziehungsreform von 1997 als Berufsschulen der Sekundarstufe II, in der DAX Korrelation Vorbeter (Imame) und Prediger ausgebildet werden. Im Februar 2006 wurde nun dieses Vorhaben der AKP-Regierung durch das Urteil des ersten Verwaltungsgerichts gestoppt. Es urteilte, Aktien Analyse dass ein Abschluss auf einer religiösen Imam-Hatip-Schule nicht zu einem Studium an einer Universität berechtigt. Im Schulwesen der Türkei bestehen aufgrund mangelnder Finanzierung und der hohen Zahl schulpflichtiger Aktien kaufen Kinder erhebliche Defizite. Ca. 25 % der türkischen Bevölkerung sind im schulpflichtigen Alter. Die wirtschaftliche Kluft zwischen dem Osten und dem entwickelteren Westen der Türkei wirkt sich auch auf das Schulsystem aus. So besteht im Osten eine große Zahl von einzügigen Schulen mit mehr als 50 Schülern pro Klasse. Dazu gibt es Probleme, die die Türkei als Ganzes betreffen. Beispielsweise sind die Aktien Prognose Eltern aufgrund von fehlenden Betriebsmitteln in den Schulen gezwungen, erhebliche finanzielle Mittel zur Unterstützung der Schulen aufzubringen. Daher ist die türkische Bildungspolitik im Moment noch weit von ihrem Ziel der 100%-Einschulungsquote entfernt. Lediglich 93 % aller schulpflichtigen Kinder gehen zur Schule; benachteiligt sind überwiegend Mädchen, von denen laut einer Weltbank-Studie ca. 600.000 nicht eingeschult sind.[19] Im Jahre 2000 waren ungefähr 6 % der Männer und 18 % der Frauen in der Türkei Analphabeten. In der PISA-Studie aus dem Jahr 2006 liegt die Türkei im unteren Drittel der teilnehmenden Staaten: Mathematik: Platz 29 (vgl. Deutschland Platz 14) Lesefähigkeit: Platz 28 (vgl. Deutschland Platz 14) Naturwissenschaften: Platz 29 (vgl. Deutschland Platz 8)[20] An den türkischen Schulen und Hochschulen herrscht Aktienkurse Kopftuchverbot, sowohl für die Schüler und Studenten als auch für die Lehrkräfte. Dieses Verbot wurde mit Polizeigewalt durchgesetzt und war in den letzten Jahren immer wieder Thema hitziger Debatten. 2006 wurde das Verbot durch das erste Verwaltungsgericht in einem Urteil bestätigt und sogar noch weiter ausgedehnt. Hochschulen Siehe auch: Liste der Universitäten in der Türkei Die Türkei besitzt 85 staatliche Hochschulen, 31 staatlich anerkannte private Stiftungsuniversitäten, 4 Militärakademien und 1 Polizeiakademie.[21] An den Universitäten des Landes studieren 1,95 Mio. Studenten und damit 28 % aller Schulabgänger eines Jahrganges. Diese werden von 89.329.[22] Lehrkräften (2007) unterrichtet und DAX Korrelation betreut. Kontrolliert werden die Hochschulen durch den türkischen Hochschulrat (YÖK), dem seit 6. November 1981 alle Hochschulen unterstellt sind. 2007 studierten 2.294.707 Studenten[23] an staatlichen Universitäten und 124.507 Studenten[24] an privaten Universitäten. Haupteingang der Universität Istanbul; Sie ist die älteste (Gründung 1453) und größte Universität der Türkei. Der Hochschulrat koordiniert neben den Finanzen und dem Personalplan auch die Lehrinhalte, erarbeitet Pläne zur Eröffnung neuer Hochschulen und regelt den Zugang zu den Hochschulen. Jährlich wird durch die Türkische Zentralstelle für Studentenvermittlung, die dem YÖK unterstellt ist, Aktien Analyse eine Aufnahmeprüfung (Örenci Seçme Snav, ÖSS) durchgeführt. Das ÖSS-Ergebnis ist für die Wahl der Hochschule und Studienfach entscheidend. Die staatlichen Hochschulen sind schlecht finanziert, da lediglich 0,5 % des BSP für Forschung und Entwicklung ausgegeben wird. Für das Studium an den privaten Universitäten sind Gebühren zwischen 4.100 und 10.000 Euro pro Jahr erforderlich. Bei den staatlichen Universitäten liegen die Gebühren zwischen 300 und 1000 Euro. Nach zwei Jahren Studium wird der akademische Grad Önlisans vergeben. Dieser berechtigt die Aufnahme einer beruflichen Tätigkeit. Nach vier Jahren Studium erhält der Student den Aktienkurse Grad Yüksek Lisans. Nach der Yüksek Lisans ist das Promovieren möglich. Die meisten der 16.328 ausländischen Studenten kommen vor allem aus den zentralasiatischen Turkstaaten. Ein Teil der Studenten erhält zur Finanzierung des Studiums Studienkredite von der Anstalt für Kredite und Heime für Jugendliche in der Hochschulausbildung (Yurt-Kur). 2004 waren es Aktien Prognose 220.614 Studenten, 174.374 Studenten haben eine Wohnung in Studentenwohnheimen. Im Januar 2008 stellte der neue Ministerpräsident Erdoan eine Initiative zur Aufhebung des Kopftuchverbotes an Hochschulen vor. Am 6. Februar 2008 stimmte das türkische Parlament mit einer Zweidrittelmehrheit der dafür notwendigen Verfassungsänderung in erster Lesung zu. Diese wurde am 5. Juni 2008 vom Verfassungsgericht für nichtig erklärt. Deutsch-Türkische Universität Eine Deutsch-Türkische Universität in Istanbul ist geplant. Am 6. Dezember 2007 wurde ein Regierungsabkommen zwischen den beiden Ländern unterzeichnet. Geplant sind vier Fakultäten: Rechtswissenschaften, Wirtschafts-, Kultur- und Sozialwissenschaften, DAX Korrelation Naturwissenschaften und Ingenieurwissenschaften. Die Unterrichtssprachen werden Türkisch und Deutsch sein und der Universitätsabschluss soll in beiden Ländern anerkannt werden.[25] Am 30. Mai 2008 unterzeichneten der türkische Außenminister Ali Babacan und der deutsche Außenminister Frank-Walter Steinmeier die Vereinbarung über die Gründung der Deutsch-Türkischen Universität. [26] Geschichte Vorgeschichte und Altertum Hauptartikel: Geschichte Aktien kaufen Anatoliens Bronzezeitliche Mauern in Troja Das Gebiet der heutigen Türkei ist seit der Altsteinzeit besiedelt.[27] Sehr früh begann in der Osttürkei das Neolithikum. Zeugnisse davon sind in Göbekli Tepe, Nevali Cori und Çatalhöyük zu sehen. Im dritten und zweiten Jahrtausend v. Chr. waren in Anatolien die Hattier (auch Protohattier) ansässig, in Nordmesopotamien die Hurriter. In der zweiten Hälfte des dritten Jahrtausends wanderten neben den Luwiern die ebenfalls indogermanischen Hethiter ein, ihre Herkunft Aktienkurse ist noch ungeklärt. Etwa zu dieser Zeit entstand ein Netz assyrischer Handelskolonien (karum) in Kleinasien. Nach einer Zeit lokaler Fürstentümer gründeten die Hethiter um 1600 Aktien Analyse v. Chr. ihr Großreich mit der Hauptstadt Hattua. Ihr Reich endete aus unbekannten Gründen um 1200 v. Chr., ihre Kultur existierte jedoch in Kleinkönigreichen im südöstlichen Anatolien und in Syrien bis etwa 600 v. Chr. weiter. Ein möglicher Anlass für das Ende des Hethiterreiches waren die nach Homer aus Thrakien stammenden Phryger. Über ihre Frühzeit auf kleinasiatischem Gebiet gibt es wenig Zeugnisse, inzwischen zeichnet sich ab, dass sie ihre Hauptstadt Gordion bereits im 12. Jahrhundert v. Chr. besiedelten. Um 750 v. Chr. ist ein phrygisches Großreich um Gordion und Midasstadt nachweisbar, es endete 696 v. Chr. angeblich mit dem Einfall der wahrscheinlich aus Südrussland kommenden Kimmerier. Etwa gleichzeitig entstand mit der Hauptstadt Sardes im westlichen Kleinasien das Reich der Lyder, während im Nordosten vom neunten bis siebten Jahrhundert v. Chr. das Reich von Urartu existierte, das im mehr oder weniger ständigen Kampf mit den Assyrern lag. Die Westküste Anatoliens (unter anderem Milet) wurde bereits seit Mitte des zweiten vorchristlichen Jahrtausends von ionischen und aiolischen und dorischen Griechen besiedelt, die von dort aus an die Südküste und die Schwarzmeerküste vordrangen. Auch Relikte der mykenischen Kultur sind an DAX Korrelation der West- und Südküste gefunden worden, inzwischen auch in Kuakl im zentralanatolischen Hochland. Ab 700 v. Chr. drangen von Osten Meder und Perser ein Aktien Prognose und eroberten Lydien und Teile der griechischen Siedlungen. Ab 334 v. Chr. eroberte Alexander der Große ganz Kleinasien. Nach dessen Tod zerfiel sein Großreich, es begann der Hellenismus mit mehreren rivalisierenden Herrschern makedonischer Abstammung. Die griechische Vorherrschaft wurde gegen Ende des dritten Jahrhunderts von der Expansion des Römischen Reichs beendet, das nach und nach die Macht im Kleinasien übernahm und bis zur Aktienkurse Reichsteilung in West- und Ostrom (Byzanz) im vierten nachchristlichen Jahrhundert behielt. Danach gehörte das Land bis zum Eindringen der Araber und später Seldschuken und Osmanen zu Byzanz. Parallel zu den vorgenannten bestanden lokale Herrschaftsgebiete
  • der Lukka im 15. bis 13. Jahrhundert v. Chr. in Lykien
  • der Mitanni im 15. und 14. Jahrhundert v. Chr. in Nordmesopotamien und Syrien
  • von Arzawa etwa gleichzeitig mit den Hethitern im Südwesten Kleinasiens
  • der Aramäer etwa 1200 bis 1000 v. Chr. in Nordmesopotamien
  • der Karer und Leleger um das vierte Jahrhundert v. Chr. in Westanatolien um Mylasa und Labranda
  • der Lykier 400 bis 300 v. Chr. (siehe Lykischer Bund)
  • der Parther von 200 v. bis 200 n. Chr. im Nordosten und im heutigen Armenien
  • von Kommagene von 163 vor bis etwa Christi Geburt im östlichen Zentralanatolien
  • Seldschuken 11. Jahrhundert n. Chr. Hauptartikel: Seldschuken Die endgültige türkische Besiedlung Anatoliens begann mit Aktien Analyse dem Eintreffen der Seldschuken im 11. Jahrhundert n. Chr. Die ursprüngliche Heimat der Türken lag in Zentralasien und Westchina. Die Seldschuken schlugen die byzantinische Armee in der Schlacht von Mantzikert im Jahre 1071 vernichtend. 1077 wurde das Sultanat der Rum-Seldschuken gegründet und daraufhin eroberten die Türken große Gebiete Ost- und Mittelanatoliens. Nach dem Überfall der Mongolen wurde das seldschukische Reich geschwächt, so dass sich viele türkische Stämme verselbständigten. Aus einem dieser türkischen Fürstentümer (Beyliken) erwuchs das spätere Osmanische Reich. Seit dem zwölften Jahrhundert ist in westlichen Quellen die Bezeichnung des Landes als Turchia belegt. Osmanisches Reich ab 1299 n. Chr. Hauptartikel: Osmanisches Reich und DAX Korrelation Türkischer Befreiungskrieg Um 1299 begründete Osman I. (* 1259; 1326) das nach ihm benannte Osmanische Reich (auch Türkisches Reich genannt) und die Osmanen-Dynastie. Anfangs spielte für die Osmanen die Gazi-Ideologie eine große Rolle bei Aktienkurse der Kriegsführung. Sie hatten es von Anfang an auf die Eroberung byzantinischer Territorien abgesehen, so dass die ersten Eroberungen an der Grenze zum Byzantinischen Reich (Uc) geschahen und sich Richtung Rumelien Aktien kaufen fortsetzten. Nach der Eroberung Konstantinopels im Jahre 1453 herrschten die Osmanen über große Teile des Nahen Ostens, Nordafrikas, der Krim, des Kaukasus und des Balkans. Nachdem die Expansion des Osmanischen Reiches nach Europa hinein vor Wien zum Stillstand gebracht, das osmanische Heer dort am Kahlenberg 1683 geschlagen worden war, wurde das Reich immer weiter aus seinen europäischen Gebieten bis auf den Zipfel westlich des Marmarameeres, zwischen Istanbul und Edirne, zurückgedrängt. Die ab dem 19. Jahrhundert aufkommenden Nationalbewegungen führten zu Aktien Prognose einer allmählichen Zersplitterung des Reichs, die Besetzu

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