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Hotels in Spanien
| Die neuesten Hotelbewertungen aus Spanien |
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Nachrichten zu SpanienQuelle: Google News
Kurzinfos Spanien
Reino de España
Königreich Spanien
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Wahlspruch: Plus Ultra
lat., Darüber hinaus |
| Amtssprache |
Spanisch
amtlich regional: Aranesisch, Baskisch, Galicisch, Katalanisch
|
| Hauptstadt |
Madrid |
| Staatsform |
Parlamentarische Erbmonarchie |
| Staatsoberhaupt |
König Juan Carlos I. |
| Regierungschef |
Regierungspräsident José Luis Rodríguez Zapatero |
| Fläche |
504.645 km² |
| Einwohnerzahl |
46.951.532 (Stand: 1. Jan. 2010)[1] |
| Bevölkerungsdichte |
93 Einwohner pro km² |
| Bruttoinlandsprodukt
Total (PPP)
Total (Nominal)
BIP/Einw. (PPP)
BIP/Einw. (Nominal)
|
2008
$ 1396 Milliarden (12.)
$ 1611 Milliarden (9.)
$ 30.621 (27.)
$ 35.331 (25.)
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| Human Development Index |
0,955 (15.) |
| Währung |
Euro |
| Nationalhymne |
Marcha Real |
| Zeitzone |
UTC+1 MEZ
UTC+2 MESZ (März bis Oktober)
UTC (Kanarische Aktien Analyse Inseln)
UTC+1 (Kanarische Inseln) (März bis Oktober) |
| Kfz-Kennzeichen |
E |
| Internet-TLD |
.es |
| Telefonvorwahl |
+34 |
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Spanien (amtlich Königreich Spanien, spanisch Reino de España rejno ð(e) espaa) ist ein Staat mit einer parlamentarischen Erbmonarchie, der im Südwesten Europas liegt und den größten Teil der Iberischen Halbinsel einnimmt. Die Hauptstadt ist Madrid.
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Inhaltsverzeichnis
1 Geografie
1.1 Gebirgssysteme
1.2 Flüsse
1.3 Zentrale Hochfläche
1.4 Senken und Küstenebenen
1.5 Klima
1.6 Flora
1.7 Fauna
2 Bevölkerung
2.1 Bevölkerungsentwicklung
2.2 Lebenserwartung
2.3 Sprachen
2.4 Minderheiten
2.5 Immigration
2.6 Spanier im Ausland
2.7 Religionen und Weltanschauungen
2.8 Größte Städte
2.9 Autonome Gemeinschaften nach Einwohnern
3 Geschichte
4 Politik
4.1 Staatsorganisation
4.2 Politische Parteien
4.3 Politische Gliederung
4.4 Polizei
4.5 Militär
4.6 Europapolitik
5 Infrastruktur
5.1 Straßennetz
5.1.1 Fahrrad
5.1.2 Fernbusnetz
5.2 Schifffahrt
5.3 Bahnnetz
5.4 Flughäfen
6 Energiewirtschaft
6.1 Primärenergieverbrauch nach Energieträgern
6.2 Stromerzeugung
6.2.1 Atomenergie
6.2.2 Erneuerbare Energien
7 Wirtschaft
7.1 Auswirkungen der Finanzkrise
7.2 Währung
7.3 Bruttoinlandsprodukt
7.4 Aktien Prognose Tourismus
7.5 Landwirtschaft
7.6 Wohnungen
7.7 Wirtschaftskennzahlen
7.8 Staatshaushalt
8 Kultur
8.1 Medien
8.2 Sport
8.3 Nationale Feiertage
9 Siehe auch
10 Literatur
11 DAX Korrelation Einzelnachweise
12 Weblinks
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Geografie
Topografie Spaniens
Spanien befindet sich, ebenso wie Portugal (im Westen) und das zum Vereinigten Königreich gehörende Gibraltar (im Süden), auf der Iberischen Halbinsel, zwischen 36° und 43,5° nördlicher Breite und 9° westlicher und 3° östlicher Länge (ohne Balearen, Kanaren, Ceuta und Melilla). Spanien nimmt knapp sechs Siebtel der Iberischen Halbinsel ein. Im Nordosten, entlang des Gebirgszuges der Pyrenäen, grenzt Spanien an Frankreich und den Kleinstaat Andorra.
Außerdem gehören die Inselgruppen der Balearen, im Mittelmeer gelegen, und der Kanaren im Atlantik, sowie die an der nordafrikanischen Küste gelegenen Städte Ceuta und Melilla zum Staatsgebiet. In Frankreich besitzt Spanien die Exklave Llívia. Außerdem gehören Spanien die vor der marokkanischen Küste gelegenen Inseln Islas Chafarinas, Peñón de Vélez de la Gomera, Alhucemas, Isla de Aktienkurse Alborán, Isla del Perejil sowie die Islas Columbretes.
Der nördlichste Punkt Spaniens ist die Estaca de Bares in Galicien, auf dem Festland sind der westlichste Punkt das Cabo Touriñán (ebenfalls in Galicien), der südlichste die Punta Marroquí bei Tarifa und der östlichste das Cap de Creus an der Costa Brava. Die größte Ausdehnung von Norden nach Süden beträgt 856 Kilometer und von Osten nach Westen 1020 Kilometer. Der westlichste und der südlichste Punkt Gesamtspaniens liegen auf der kanarischen Insel Aktien Analyse Hierro, der östlichste auf der Baleareninsel Menorca.
Das Staatsgebiet weist mit einer mittleren Höhe von ca. 660 Metern über NN einen der höchsten Werte Europas auf. Die räumliche Gliederung der Halbinsel wird wesentlich durch sechs große Gebirgssysteme bestimmt.
Gebirgssysteme
Von den sechs großen Gebirgssysteme verlaufen fünf in West-Ost-Richtung. Im Norden sind es die Pyrenäen (bis 3.400 Meter), die die Begrenzung zum restlichen festländischen Europa bilden. Westlich an die Pyrenäen schließt sich das parallel zur Nordküste verlaufende Kantabrische Gebirge (mit den höchsten Erhebungen in den Picos de Europa bei 2.600 Metern) an. Dieses fächert sich an seinem Westende in Galicien und dem nördlichen Portugal in eine Vielzahl niederer Mittelgebirgszüge auf. Ebenfalls in West-Ost-Richtung verläuft etwa in der Mitte der Halbinsel das Kastilische Scheidegebirge, das sich in verschiedene Blöcke gliedert und DAX Korrelation Höhen bis 2.600 Metern aufweist. In Portugal setzt es sich mit der Serra da Estrela fort. Weiter südlich trennt die Aktien kaufen niedrigere (bis 1.300 Meter) und ebenfalls von West nach Ost verlaufende Sierra Morena das Zentrale Aktien Prognose Hochland von der Senke des Guadalquivir. Im äußersten Süden schließlich verläuft die Betische Kordillere entlang der Mittelmeerküste von Gibraltar bis südlich von Valencia. Die Balearen sind geologisch ihre nordöstliche Fortsetzung. Auf der Betischen Kordillere befindet sich mit dem Mulhacén (3.482 Meter) in der Sierra Nevada der höchste Punkt der Iberischen Halbinsel (der höchste Berg Aktienkurse auf spanischem Staatsgebiet ist allerdings mit 3718 Metern Höhe der Pico del Teide auf der Kanaren-Insel Teneriffa).
Das Iberische Randgebirge mit Höhen bis zu 2.300 Metern verläuft hingegen in Nordwest-Südost-Richtung etwa östlich einer Linie Burgos-Valencia.
Flüsse
Siehe den Hauptartikel Flusssysteme in Spanien
Zwischen diesen Gebirgsketten verlaufen die fünf großen Flusssysteme, von denen vier eine Ost-West-Orientierung aufweisen, in den Atlantik münden und ihren Ursprung im Iberischen Randgebirge, der großen Wasserscheide der Halbinsel, haben. Das Becken zwischen dem Kantabrischen Gebirge und dem Kastilischen Scheidegebirge wird durch den Duero entwässert. Weiter südlich verlaufen der Tajo und der Guadiana ebenfalls von Osten nach Westen. Das gleiche gilt für den Guadalquivir südlich der Sierra Morena.
Die Senke zwischen dem Iberischen Randgebirge und den Pyrenäen hingegen wird durch den Ebro zum Mittelmeer entwässert. Dieser Strom entspringt im Kantabrischen Gebirge und verläuft in Nordwest-Südost-Richtung.
Zentrale Hochfläche
Das Zentrum wird von einer großen Hochebene eingenommen, die als Meseta (von Mesa = Tisch) bezeichnet wird. Sie wird im Norden und Nordwesten vom Kantabrischen Gebirge und dessen Ausläufern, im Osten vom Iberischen Randgebirge und im Süden von der Sierra Morena umgrenzt. Im Südwesten Aktien Analyse geht sie in die etwas tiefer gelegene aber nicht so ebene Extremadura über. Durch das Kastilische Scheidegebirge wird sie in zwei Hälften (die Nord- und die Südmeseta) geteilt, wobei die nördliche im Mittel etwas höher liegt als die südliche. Die großen Städte der Nordmeseta (Valladolid, León, Burgos, Salamanca) liegen auf einer Höhe von 700 bis 900 Metern, die der Südmeseta (Madrid, Toledo, Ciudad Real) auf 500 bis 700 DAX Korrelation Metern.
Senken und Küstenebenen
Wesentlich tiefer liegen die Senken, die vom Guadalquivir und vom Ebro durchflossen werden. Da die Gebirge fast überall bis nahe ans Meer herantreten, finden sich ausgedehntere Küstenebenen kaum.
Klima
Das Klima in Spanien kann grob Aktienkurse in folgende Zonen gegliedert werden:
Atlantisches Klima: an der nördlichen Atlantikküste: Galicien, Asturien, Kantabrien, Baskenland, Navarra (Norden).
Vor allem im Winter Niederschläge, sehr milde Winter und Sommer (siehe Klimadiagramm von Santander).
Ozeanisch-Kontinentales Klima: im Zentrum der Iberischen Halbinsel: Kastilien-León, Madrid, La Rioja, Navarra, Kastilien-La Mancha, Extremadura und Andalusien.
Sehr kalte Winter mit regelmäßigen Schneefällen im Norden und heiße Sommer, hauptsächlich im Winter Niederschläge.
Kontinentales Mittelmeerklima: in Aragón, Katalonien, Valencia (Hinterland), Murcia, Kastilien-La Mancha und Andalusien.
Niederschläge vor allem in Frühling und Herbst. Heiße Sommer und kalte Winter; die täglichen Temperaturschwankungen können 25 °C Aktien Prognose betragen.
Mittelmeerklima: in Katalonien, auf den Balearen, in Valencia, Murcia und Andalusien.
Niederschläge fallen vor allem im Frühjahr und Herbst, zum Teil wolkenbruchartig (erste Septemberwoche). Durch die von Norden nach Süden abnehmende Niederschlagsmenge (Barcelona 640 mm, Tortosa 524 mm, Valencia 454 mm, Alicante 336 mm, Almería 196 mm) kann das Mittelmeerklima in ein feuchtes und trockenes unterschieden werden. Die Temperaturen sind im Winter mild, im Sommer ist es heiß, teilweise auch heiß-feucht.
Subtropisches Klima: auf den Kanaren.
Milde Temperaturen (18 bis 24 °C) fast über das ganze Jahr, einen Winter gibt es so gut wie nicht (Durchschnittstemperaturen in Santa Cruz de Tenerife: 17,9 °C im Januar und 25,1 °C im August). Die Niederschläge auf den Kanaren variieren sehr stark in den einzelnen Regionen der Inseln.
Gebirgsklima: in den Höhenlagen der Pyrenäen, des Kastilischen Scheidegebirges, des Kantabrischen- und Iberischen Gebirges und der Betischen Kordillere.
Lange, kalte Winter und kurze, frische Sommer.
| Klimadiagramme |
| Mittelmeerküste |
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Mittelmeerklima in Aktien Analyse Barcelona
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Mittelmeerklima in Valencia
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Mittelmeerklima in Ibiza Aktien kaufen (Balearen)
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Mittelmeerklima in Málaga
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| Zentralspanien |
Nordküste |
Kanarische Inseln |
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Ozeanisch-Kontinentales Klima in Madrid
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Atlantisches Klima in Santander
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Subtropisches Klima in Santa Cruz de Tenerife
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Flora
Die Vegetation der Iberischen Halbinsel teilt sich in drei große Bereiche auf:
Vegetation des feuchten Spanien: Eichen, Buchen
Vegetation des trockenen Spanien: immergrüne Eichen (Steineichen, Korkeichen), Pinien und Palmen
Vegetation der Gebirge je nach Höhe: Steineichen, Korkeichen, Eichen, Edelkastanien, Wiesen, alpine Magerrasen
Intensiver Anbau von Kulturpflanzen erfordert Bewässerungsanbau.
Fauna
Iberischer Wolf (Canis lupus signatus)
Pardelluchs (Lynx pardinus)
Die spanische Tierwelt ist äußerst reich an Arten. Aufgrund der verhältnismäßig dünnen Besiedelung, konnten in Spanien Tierarten überleben, die im restlichen Westeuropa ausgerottet wurden, zudem bildeten sich aufgrund der Abgrenzung der Iberischen Halbinsel durch die Pyrenäen, einige endemische Arten. In Nordwest- und Zentralspanien, sowie vereinzelt in der Sierra Morena, leben insgesamt rund 2.500 Wölfe. Der Iberische Wolf (Canis lupus signatus) bildet damit die größte und stabilste Population Westeuropas. Etwa 160 Braunbären leben im Kantabrischen Gebirge sowie den Pyrenäen. Während die Population an Kantabrischen Bären als stabil gilt, sind die in den Pyrenäen akut vom Aussterben bedroht. Der Pardelluchs ist eine nur in Spanien und Portugal beheimatete Luchsart, mit unter 300 Wildtieren ist sie in der Gegenwart jedoch stark gefährdet. Weitere Aktienkurse charakteristische Säuger Spaniens sind die sonst nur in Afrika und Aktien Prognose Vorderasien beheimatete Kleinfleck-Ginsterkatze, der Ichneumon, der Iberiensteinbock oder die Pyrenäen-Gämse. Gleich drei Arten von Hasen sind in Spanien heimisch, der Feldhase sowie die endemischen Iberischen Hasen und Castroviejo-Hasen. Häufig sind Hirsche, Rehe, Eichhörnchen, Kaninchen, Wildschweine, Marder, Dachse und Füchse. Mufflons und Murmeltiere sind in Gebirgslagen anzutreffen, Wildkatzen in DAX Korrelation größeren Wäldern und Fischotter in Flussgebieten. In den Pyrenäen und im Kantabrischen Gebirge sind Bartgeier heimisch, Mönchs-, Gänse- und Schmutzgeier sind in weiten Teilen des Landes zu finden. Weitere charakteristische Großvögel sind der Spanische Kaiseradler oder der Steinadler. Flamingos sind in Feuchtgebieten wie z. B. Coto de Doñana anzutreffen. Zur Reptilienfauna Spaniens gehören zahlreiche Eidechsen, Geckos, Skinke, Schleichen, Schlangen, Land- und Meeresschildkröten, wie die Unechte Karettschildkröte. Aktien Analyse Bekannt sind auch die Kanareneidechsen, insbesondere die El-Hierro-Rieseneidechse (Gallotia simonyi), die eine Körperlänge von bis zu 75 cm erreichen kann.
Bevölkerung
Bevölkerungsentwicklung
| Jahr |
Tsd. Einwohner |
Jahr |
Tsd. Einwohner |
Jahr |
Tsd. Einwohner |
Jahr |
Tsd. Einwohner |
Jahr |
Tsd. Einwohner |
| 1998 |
39.852 |
2001 |
41.116 |
2004 |
43.197 |
2007 |
45.200 |
2010 |
46.951 |
| 1999 |
40.202 |
2002 |
41.837 |
2005 |
44.108 |
2008 |
46.063 |
|
|
| 2000 |
40.499 |
2003 |
42.717 |
2006 |
44.708 |
2009 |
46.661 |
|
|
Lebenserwartung
Die durchschnittliche Lebenserwartung der Spanier wurde im Juni 2007 mit 79,7 Jahren Aktienkurse ermittelt. Die durchschnittliche Lebenserwartung der Männer beträgt 76,3 Jahre, die der Frauen 83 Jahre. 16,7 Prozent der Bevölkerung sind älter als 65 Jahre.[2]
Sprachen
Sprachen in Spanien:
|
nur Kastilisch
Katalanisch
Baskisch
Galicisch
A Fala
|
Asturleonesisch
Extremadurisch
Aragonesisch
Aranesisch
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Ausbreitung der Sprachen auf der iberischen Halbinsel vom 13. bis zum 21. Jahrhundert:
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nur Kastilisch
Katalanisch
Aragonesisch
Baskisch
|
Asturleonesisch
Galicisch-Portugiesisch
Arabisch
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Hauptartikel: Sprachen in Spanien
In Spanien wird überwiegend Kastilisch (Spanisch), Katalanisch, Galicisch und Baskisch gesprochen. Kastilisch ist im gesamten Staatsgebiet Amtssprache, während die anderen drei Sprachen in den entsprechenden Autonomen Gemeinschaften diesen Status genießen.
Ferner ist in der Autonomen Gemeinschaft Valencia eine Varietät des Katalanischen, Valencianisch, auf den Balearen eine weitere lokale Variante des Katalanischen, das Mallorquinische, und in Teilen des Territoriums von Navarra Baskisch kooffizielle Amtssprache. Im Val dAran hat Aranesisch, eine Varietät des Gascognischen, offiziellen Status. Daneben existieren einige Sprachen, welche nur noch von einer geringen Anzahl von Menschen gesprochen werden und nicht den Status einer Amtssprache haben. Zu diesen zählen Asturleonesisch und Aragonesisch. Im Jálama-Tal (Provinz Cáceres) nahe der DAX Korrelation portugiesischen Grenze, wird A Fala, ein überkommener Dialekt der galicisch-portugiesischen Sprache, gesprochen. In Melilla spricht die masirische Minderheit zudem Tamazight.
Während der Urlaubssaison arbeiten in den Tourismusregionen auch Saisonarbeiter aus Deutschland und Polen, vielfach auch Südamerikaner. In einigen Tourismusregionen wie der Costa Blanca oder der Costa del Sol sind vergleichsweise viele Deutsche und Engländer dauerhaft ansässig.
Als Fremdsprachen werden meist Englisch und Französisch gesprochen. Jüngere Spanier sprechen als Fremdsprache zumeist Englisch, Ältere eher Französisch. In der breiten Bevölkerung sind anwendbare Fremdsprachenkenntnisse aber nach wie vor nicht die Regel. Laut einer von Eurostat 2007 durchgeführten Erhebung, beherrschen 46,6 % der erwachsenen Spanier (im Alter von 25 bis 64 Jahren) laut Aktienkurse Selbsteinschätzung keine Fremdsprache, während der Anteil an Schülern der Sekundarstufe II die keine weitere Sprache erlernen bei 3,9 % liegt.[3] In von Touristen gerne besuchten Gebieten am Mittelmeer, den Balearen und auf den Kanarischen Inseln ist zum Teil Deutsch gebräuchlich.
In Katalonien wird an den Schulen und Universitäten größtenteils auf Katalanisch gelehrt, Kastilisch darf dort jedoch von allen Studierenden in Unterricht und Klausuren benutzt Aktien Prognose werden.
Minderheiten
Zu den Minderheiten des Landes zählen vor allem die Gitanos (die spanischen Roma), die etwa seit dem 16. Jahrhundert nach Aktien Analyse Spanien einwanderten. Heute leben in Spanien etwa 600.000800.000 Gitanos. Die spanischen Roma sind vor allem in Großstädten wie Madrid, Barcelona, Valencia oder Sevilla beheimatet. Sie brachten einige weltbekannte Stars hervor, etwa den Sänger Camarón de la Isla oder den Fußballspieler José Antonio Reyes. Vor allem in der spanischen Musik-Szene, speziell dem Flamenco, sind viele Roma zu nennen.
Immigration
Spanien wies lange Zeit nur geringe Zuwanderungszahlen auf. Erst in den letzten Jahren hat eine stark ansteigende Immigration zu einem Bevölkerungsanstieg von rund fünf Millionen Einwohnern geführt. Die Zahl der in Spanien lebenden Ausländer liegt bei rund 5,7 Millionen (Januar 2010), was zwölf Prozent der Gesamtbevölkerung entspricht, von denen 2,35 Millionen Staatsbürger anderer EU-Länder sind.[4]
| Herkunftsland |
nach Staatsbürgerschaft |
nach Geburtsland |
| Rumänien |
829.715 |
783.981 |
| Marokko |
746.760 |
754.114 |
| Ecuador |
395.069 |
480.213 |
| Vereinigtes Königreich |
387.226 |
389.507 |
| Kolumbien |
289.296 |
367.650 |
| Bolivien |
210.624 |
211.418 |
| Deutschland |
195.579 |
250.482 |
| Italien |
183.999 |
95.822 |
| Bulgarien |
169.195 |
163.283 |
| China |
156.607 |
152.944 |
| Portugal |
142.299 |
148.564 |
| Peru |
139.284 |
196.627 |
| Argentinien |
130.557 |
289.626 |
| Frankreich |
123.681 |
229.170 |
| Brasilien |
116.551 |
145.676 |
| Gesamt |
5.708.940 |
6.566.640 |
Daten vom 1. Januar 2010
Spanier im Ausland
Die Zahl der im Ausland lebenden spanischen Staatsbürger liegt bei 1,57 Millionen (Januar 2010), 946.701 davon in Amerika und 580.063 in einem anderen Land Europas. Während nur 29,6 Prozent der in Amerika lebenden Spanier in Spanien geboren wurden, liegt dieser Prozentsatz bei den in einem anderen europäischen Land Residierenden bei 56,7 Prozent.[5] Dies liegt unter anderem daran, dass die größeren Auswanderungswellen von Mitte des 19. Jahrhunderts bis zum Spanischen Aktien Analyse Bürgerkrieg zumeist Süd- und Mittelamerika zum Ziel hatten, insbesondere Argentinien, Venezuela, Mexiko, Uruguay und Kuba, während mit dem Plan de Estabilización (1959) eine bis 1972 andauernde Emigrationswelle in europäische Länder wie Aktien Prognose Frankreich, Deutschland, die Schweiz, Belgien und das Vereinigte Königreich stattfand.
| Land |
Anzahl (Jan. 2010) |
| Argentinien |
322.002 |
| Frankreich |
183.277 |
| Venezuela |
167.311 |
| Deutschland |
105.916 |
| Schweiz |
90.142 |
| Brasilien |
82.189 |
| Mexiko |
77.069 |
| Vereinigte Staaten |
72.730 |
| Vereinigtes Königreich |
60.368 |
| Uruguay |
54.544 |
| Kuba |
52.638 |
| Belgien |
43.397 |
| Chile |
33.725 |
| Andorra |
23.296 |
| Niederlande |
18.724 |
| Gesamt |
1.574.123 |
Religionen und Weltanschauungen
Die Kathedrale von Santiago de Compostela: Ziel der Pilger der Jakobswegs
Zwar gehören 92 Prozent der Bevölkerung (Stand 2000) offiziell der römisch-katholischen Kirche an, jedoch sinkt die Anzahl derer, die aktiv am religiösen Leben teilnehmen.[6] Im Rahmen einer Studie des staatlichen Meinungsforschungsinstitutes Centro de Investigaciones Sociológicas im Jahr 2002 gaben nur 80 Prozent der Befragten an, Katholiken zu sein. Finanziert wird die katholische Kirche vom spanischen Staat auf Grundlage eines Vertrages mit dem Heiligen Stuhl und nicht aus direkt entrichteten Kirchensteuern ihrer Mitglieder, weshalb ein Kirchenaustritt keine finanziellen Vorteile bringt. Seit 2007 müssen allerdings die Steuerzahler selbst entscheiden, ob 0,7 % der Lohn- beziehungsweise Einkommensteuer kirchlichen oder anderen sozialen oder kulturellen Zwecken zufließen sollen. Treffen sie keine Entscheidung, wird dieser obligatorische Steuerbetrag direkt den anderen Zwecken zugeleitet. Die seit 1979 existierende direkte staatliche Aktienkurse Finanzierung wurde vollständig abgeschafft.[7] Schon zwischen 1988 und 2007 konnten die Steuerzahler entscheiden, ob 0,5 % der Lohn- beziehungsweise Einkommensteuern kirchlichen oder anderen Zwecken zufließen sollen. Wurde damals DAX Korrelation allerdings ein Mindestbetrag unterschritten, Aktien Analyse kam der Staat dafür auf. Im Jahr 2008 wurden in 7.195.155 (34,31 %) Steuererklärungen, diese 0,7 % der katholischen Kirche zukommen gelassen. Zwei Jahre zuvor waren es noch rund Aktien kaufen 711.975 weniger gewesen. Die Einnahmen aus Steuern stiegen somit seit der Neuregelung des Jahres 2007 von 173,8 Millionen Euro auf 252,7 Millionen Euro.[8][9]
Es ist für Spaniens Katholiken nicht ohne weiteres möglich, sich von der Kirche offiziell loszusagen, da das spanische Recht den Akt des Kirchenaustritts nicht kennt und Spaniens katholische Kirche höchstrichterlich von der Pflicht entbunden wurde, die Daten ihrer Mitglieder auf deren Wunsch aus den Aktien Prognose Kirchenbüchern zu löschen. Zu dieser Entscheidung des obersten Gerichtshofes in Spanien kam es unter anderem, da sich das als besonders konservativ geltende Erzbistum von Valencia weigerte, Tilgungen jeder Form vorzunehmen. Das Erzbistum hatte sich auch nicht von Weisungen der spanischen Datenschutzbehörde (AEPD)[10] beeindrucken lassen und strengte zahlreiche Rechtsverfahren an, wobei es vor der Entscheidung des obersten Gerichtshofes in 171 Fällen unterlag.[11]
In Spanien liegt der wichtige Wallfahrtsort Santiago de Compostela, das Ziel zahlreicher Pilger auf dem Jakobsweg.
Eine größere Minderheit von 12 % der Bevölkerung bezeichnet sich laut genannter Untersuchung als nicht religiös, doch diese Zahl ist heftig umstritten, da sie auf keiner offiziellen Erhebung beruht. Nach einer Studie des Pew Research Center bezeichnen sich gerade einmal 46 % der Spanier als religiös, 19 % als sehr religiös. Unter den 18- bis 39-jährigen ist gar nur eine Minderheit von 9 % sehr religiös; weltweit ist der Wert nur in Frankreich und Japan niedriger, wo zudem die Werte der 39- bis Aktienkurse 59-jährigen nur unwesentlich höher sind.[12]
Die Muslime machen 0,5 %, die Protestanten 0,3 % und Zeugen Jehovas 0,25 % der Bevölkerung aus. Juden, Angehörige anderer Konfessionen und offiziell Konfessionslose stellen zusammen 7,2 % der Bevölkerung.
Siehe auch: Spanische Evangelische Kirche, Judentum in Spanien
Größte Städte
Zentrum von Madrid bei Nacht
Blick über Barcelona
Blick über die Kathedrale und die Innenstadt von Sevilla
Die Basílica del Pilar, das Wahrzeichen Saragossas
Das Guggenheim-Museum in Bilbao
Hauptartikel: Liste DAX Korrelation der Städte in Spanien
In Spanien gibt es zwei Millionenstädte, nämlich Madrid und Barcelona. Das starke Wachstum der Städte in den letzten Jahren hat jedoch dazu geführt, dass Metropolregionen entstanden sind, die teils weit über die politisch-administrativen Grenzen der Stadtgemeinden hinausgehen. In den Großräumen Madrid und Barcelona leben so über sechs bzw. vier Millionen Menschen, in den Metropolregionen Valencia, Sevilla und Bilbao jeweils über eine Million.
Die zehn größten Städte (Stand: 1. Januar 2009)[13]
| Stadt |
Einwohner |
| Madrid |
3.255.944 |
| Barcelona |
1.621.537 |
| Valencia |
814.208 |
| Sevilla |
703.206 |
| Saragossa |
674.317 |
| Málaga |
568.305 |
| Murcia |
436.870 |
| Palma |
401.270 |
| Las Palmas de Gran Canaria |
381.847 |
| Bilbao |
354.860 |
Autonome Gemeinschaften nach Einwohnern
Die insgesamt 17 Autonomen Gemeinschaften sind in ihrer Aktienkurse Größe sehr heterogen. Während die Einwohnerzahlen Andalusiens, Kataloniens, der Autonomen Gemeinschaft Madrid und Aktien Prognose der Region Valencia zwischen rund 5 und 8 Millionen liegen, so leben in den kleinsten Regionen, Navarra, Kantabrien und La Rioja, deutlich unter einer Million Menschen. (Stand: 1. Januar 2009)[14]
| Autonome Gemeinschaft |
Einwohner |
Autonome Gemeinschaft |
Einwohner |
| Andalusien |
8.302.923 |
Aragonien |
1.345.473 |
| Katalonien |
7.475.420 |
Extremadura |
1.102.410 |
| Madrid |
6.386.932 |
Balearische Inseln |
1.095.426 |
| Valencia |
5.094.675 |
Asturien |
1.085.289 |
| Galicien |
2.796.089 |
Navarra |
630.578 |
| Kastilien-León |
2.563.521 |
Kantabrien |
589.235 |
| Baskenland |
2.172.175 |
La Rioja |
321.702 |
| Kanarische Inseln |
2.103.992 |
Autonome Stadt |
Einwohner |
| Kastilien-La Mancha |
2.081.313 |
Ceuta |
78.674 |
| Region Murcia |
1.446.520 |
Melilla |
73.460 |
Geschichte
Hauptartikel: Geschichte Spaniens
Die Ureinwohner der Aktien Analyse Pyrenäenhalbinsel waren Kelten, Vasconen und Iberer, nach denen auch die Aktienkurse Halbinsel benannt worden ist.
Im 11. Jahrhundert v. Chr. siedelten sich die Phönizier an der Südküste an; die berühmteste ihrer Kolonien war Cádiz (Gades). Der Name Spanien leitet sich von der römischen Bezeichnung Hispania ab (von phönizisch Ishapan = Küste der Klippschliefer; was die Phönizier für Klippschliefer hielten, waren in Wirklichkeit Kaninchen). In der Spätantike zogen die Westgoten nach Gallien und gründeten dort das Westgotenreich, das auch weite Teile Iberiens umfasste. Nach einer schweren Niederlage gegen die Franken räumten die Westgoten Gallien weitgehend und verlagerten den Schwerpunkt ihres Reichs auf die Iberische Halbinsel. Diese zweite und letzte Phase des Westgotenreichs wird nach der neuen Hauptstadt Toledo als Toledanisches Reich bezeichnet.
Im frühen 8. Jahrhundert vernichteten die Mauren das Westgotenreich und eroberten die gesamte Iberische Halbinsel. Ihre jahrhundertelange Herrschaft prägte das Land. Das arabische Erbe schlug sich sowohl in der Architektur als auch in der Sprache nieder. Allerdings gelang es den Mauren nicht, sich auch in den nördlichen Randgebirgen der Halbinsel dauerhaft festzusetzen. Von dort aus nahm die Rückeroberung (Reconquista) ihren Ausgang. In diesem sich über mehrere Jahrhunderte (7221492) hinziehenden und DAX Korrelation nicht kontinuierlich verlaufenden Prozess wurde der maurische Aktien Prognose Herrschaftsbereich von den christlichen Reichen nach und nach zurückgedrängt, bis mit dem Fall Granadas 1492 auch das letzte maurische Staatsgebilde auf der Halbinsel verschwand. Auf das Ende der Reconquista folgte eine Verfolgung religiöser Minderheiten. Die Katholischen Könige Isabella I. von Kastilien und Ferdinand II. von Aragón wollten keine Nichtkatholiken mehr in ihrem Machtbereich dulden. Moslems und Juden wurden genötigt, sich taufen zu lassen. 1478 wurde die spanische Inquisition eingerichtet, um nur äußerlich konvertierte Ungläubige, die insgeheim ihren früheren Glauben praktizierten, aufzuspüren und zu bestrafen. Am 31. März 1492 erließen Isabella I. und Ferdinand Aktienkurse II. das Alhambra-Edikt, wonach alle nicht zwangstaufwilligen der 300.000 Juden[15] die Iberische Halbinsel zu verlassen hatten (Sephardim). 1609 ließ Philipp III. sogar die Moriscos vertreiben, Nachfahren von zum Christentum übergetretenen Mauren.
Christoph Kolumbus (um 14511506): genuesischer Seefahrer in Diensten der spanischen Krone (Porträt von Ridolfo Ghirlandajo)
Im 15. Jahrhundert vereinigten sich die Königreiche von Kastilien und Aragón. Aragón war zu dieser Zeit schon lange eine wichtige Seemacht im Mittelmeer, Kastilien stand in Konkurrenz mit Portugal um die Vorherrschaft auf dem Atlantischen Ozean. Mit der Entdeckung Amerikas durch Christoph Kolumbus im Jahr 1492 stieg Spanien vorübergehend zu einer christlichen Weltmacht Aktien Analyse auf. Das spanische Kolonialreich erstreckte sich um 1600 über weite Teile Süd- und Mittelamerikas, den südlichen Teil der heutigen USA und die Philippinen. Als Engländer und Franzosen ebenfalls ihre Bemühungen um Kolonien verstärkten, verlor Spanien allmählich seine Vormachtstellung. Die Befreiungskriege der amerikanischen Staaten, insbesondere der Mexikanische und die Südamerikanischen Unabhängigkeitskriege Anfang des 19. Jahrhunderts brachten den meisten Kolonien die Unabhängigkeit. 1898 gingen im Spanisch-Amerikanischen Krieg die letzten größeren Besitztümer an die Vereinigten Staaten verloren, was das Ende des Kolonialreiches bedeutete. Die später hinzugekommenen afrikanischen Kolonien (Spanisch-Marokko, Spanisch-Sahara und Äquatorialguinea) erlangten schließlich im 20. Jahrhundert ihre Unabhängigkeit.
Zu Beginn des 20. Jahrhunderts ist Spanien größtenteils ein DAX Korrelation rückständiges Agrarland geprägt von feudalen Eigentumsverhältnissen, die wenige vorhandene Industrie konzentriert sich im Wesentlichen auf Katalonien und das Baskenland. Im Jahr 1923 übernimmt General Miguel Primo de Rivera die Macht und installiert eine Militärdiktatur, diese kann sich aber wegen der drängenden Aktien kaufen gesellschaftlichen Probleme nicht lange halten und 1931 wird Spanien zur Republik. Die Aktienkurse ererbten politischen und sozialen Konflikte belasteten die Zweite Republik von Beginn an, bereits 1932 kam es zum ersten Putschversuch rechter Militärs unter Führung von General Sanjurjo. Im Jahr 1934 ereigneten sich eine Reihe von linken Aufständen die zum Teil sehr blutig niedergeschlagen wurden. Die politische Instabilität, die vor allem von den extremen Vertretern linker und rechter Positionen und ihren paramilitärischen Verbänden, aber auch von Mitgliedern regulärer Sicherheitskräfte geschürt wurde, verschärfte sich nach Aktien Prognose dem Sieg der Volksfront aus linksliberalen, sozialistisch |