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Quelle: Google News

Kurzinfos Marokko

Der Titel dieses Berichts ist mehrdeutig. Eine Beschreibung des Films von Josef von Sternberg befindet sich unter Marokko (Film)

al-Mamlaka al-Maghribya
Königreich Marokko
Flagge Wappen
Wahlspruch:
Allh, al-Watan, al-Malik
(Arab. für Gott, Vaterland, König)
Amtssprache Arabisch
Hauptstadt Rabat
Staatsform Konstitutionelle Monarchie
Staatsoberhaupt König Mohammed VI.
Regierungschef Premierminister Abbas al-Fassi
Fläche 446.550 km²
Einwohnerzahl 32.000.000 (Schätzung Juli 2008)
Bevölkerungsdichte 67 Einwohner pro DAX Korrelation km²
Bruttoinlandsprodukt nominal (2007)[1] 73.429 Mio. US$ (58.)
Bruttoinlandsprodukt pro Einwohner 2.389 US$ (107.)
Human Development Index 0,646 (126.)
Währung 1 Dirham (DH) = 100 Centimes
Unabhängigkeit von Frankreich und Spanien am 2. März 1956
Nationalhymne Hymne Chérifien
Zeitzone UTC
Kfz-Kennzeichen MA
Internet-TLD .ma
Telefonvorwahl +212
Alle Angaben beziehen sich auf das Kerngebiet ohne die Westsahara.
Marokko, arabisch  al-maghrib, Aktienkurse Königreich Marokko (arabisch  al-Mamlaka al-Maghribya (Königreich des Westens); liegt im Nordwesten Afrikas und ist durch die Straße von Gibraltar vom europäischen Kontinent getrennt. Als westlichstes der drei Maghrebländer grenzt es im Norden an das Mittelmeer, im Westen an den Atlantischen Ozean und im Osten an Algerien. Marokkos Südgrenze ist wegen des Westsaharakonfliktes bis zum Abhalten eines UN-Referendums über die zukünftige Zugehörigkeit der Westsahara international umstritten.
Inhaltsverzeichnis
  • 1 Landesname
  • 2 Geographie
  • 2.1 DAX Korrelation Klima
  • 2.2 Flora und Aktien kaufen Fauna
  • 3 Bevölkerung
  • 3.1 Sprache
  • 3.2 Religion
  • 4 Soziale Lage
  • 5 Geschichte
  • 5.1 Antike
  • 5.2 Mittelalter
  • 5.3 Neuzeit
  • 6 Politisches System
  • 6.1 Parlament
  • 6.2 Wahlen 2002
  • 6.3 Rechtssystem
  • 6.4 Außenpolitik
  • 7 Militär
  • 8 Verwaltungsgliederung
  • 8.1 Größte Aktien Analyse Städte
  • 9 Wirtschaft
  • 9.1 Bodenschätze, Energie
  • 9.2 Landwirtschaft
  • 9.3 Industrie
  • 9.4 Fischerei
  • 9.5 Dienstleistungen
  • 9.6 Außenhandel
  • 9.7 Staatshaushalt
  • 10 Infrastruktur
  • 11 Kultur
  • 11.1 Literatur
  • 11.2 Film
  • 11.3 Sport
  • 12 Literatur
  • 13 Weblinks
  • 14 Einzelnachweise
  • Landesname Während sich das Land in der eigenen offiziellen Staatsbezeichnung al-Mamlaka al-Maghribya als Maghrebinisches Königreich bezeichnet (bis in die 1960er Scherifisches Maghrebinisches Königreich), hat sich international die europäische Ableitung des Namens der ehemaligen Hauptstadt Marrakesch für das gesamte Königreich Marokko durchgesetzt. Geographie Im Vergleich mit anderen afrikanischen Staaten ist Marokko DAX Korrelation flächenmäßig kein großes Land, in seiner Oberflächenform zeigt es jedoch ein überaus wechselvolles Bild. Im Wesentlichen lassen sich folgende natürliche Einheiten unterscheiden: die Küstenregionen im Norden und Westen; die atlantische Region mit der Marokkanischen Meseta; die montane Region mit dem Hohen und Mittleren Atlas und dem Rifgebirge; schließlich die transmontane Region mit den Plateaus im nordöstlichen Grenzgebiet, dem Antiatlas und den Beckenlandschaften im Randbereich der Sahara. Blick von Spanien nach Marokko Die Mittelmeerküste ist überwiegend steil und felsig und weist viele Kaps und Buchten auf. Nur im Mündungsbereich des Moulouya nahe der algerischen Grenze erweitert sich die mediterrane Küstenlandschaft zu einem Becken. Im Westen läuft der gebirgige Küstenabschnitt in der sichelförmig nach Europa gerichteten Nordwestspitze Afrikas aus. Die Atlantikküste dagegen ist eine flache, kaum gegliederte Ausgleichsküste mit starkem Aktienkurse Sandtransport und deshalb nur schlecht für Häfen geeignet. Landeinwärts folgen breitere Küstenebenen wie die Niederung des Sebou bei Kenitra und die weitläufige Küstenmeseta von Casablanca. Weiter zum Innern steigt das Gelände auf etwa 450 m ü. M. zum zentralen Teil der Marokkanischen Meseta an, einer weiten Tafellandschaft, die auch als Binnenmeseta oder Hochebene von Marrakesch bezeichnet wird. Sie besteht hauptsächlich aus schwach gewellten, steppenhaften Hochflächen, über die vereinzelt Aktien Analyse Inselberge aufragen. Im Süden und Osten wird die Meseta von den markanten Gebirgszügen des Hohen und Mittleren Atlas umrahmt. Dieses gewaltige Faltengebirge wurde im Tertiär beim Zusammenstoß der afrikanischen mit der eurasischen Krustenplatte aus dem damaligen Sedimentationsbecken herausgehoben. Erdbeben wie das von Agadir im Jahre 1960 zeugen davon, dass die gebirgsbildenden Vorgänge in diesem Raum bis heute nicht abgeklungen sind. Das Atlasgebirge bildet gleichsam das morphologische Rückgrat des Landes und stellt sowohl eine naturräumliche als auch eine wirtschaftlich-kulturelle Barriere dar. Als wichtige Klimascheide trennt der Gebirgswall das atlantisch-mediterrane Marokko vom saharisch geprägten Landesteil. Der Hohe Atlas erstreckt sich in leichtem Bogen über rund 800 km von Südwesten nach Nordosten. Mit seinen schroffen, gratigen Gebirgsformen und den steilen Gipfeln hat er Hochgebirgscharakter. Hier liegen die DAX Korrelation höchsten Erhebungen des gesamten Atlas-Gebirgssystems, ja ganz Nordafrikas, darunter auch der höchste Aktien kaufen Berg Marokkos, der Jabal Toubkal (4.167 m). Nach Nordosten setzt sich der Hohe Atlas im niedrigeren Aktien Prognose algerischen Sahara-Atlas fort; im zentralen Marokko schließt sich, nördlich versetzt, auf über 300 km der Mittlere Atlas an. Dieser besitzt in seiner östlichen, steil zur Moulouya-Senke abfallenden Kette ebenfalls über 3.000 m hohe Gipfel, weist ansonsten jedoch eher Mittelgebirgsformen auf. Den nördlichen Abschnitt des marokkanischen Atlasgebirges bildet das bis zu 2.456 m hohe Aktienkurse Rif, ein wildzerklüfteter Gebirgsbogen, der sich von der Straße von Gibraltar parallel zur Mittelmeerküste bis zur Mündungsebene des Moulouya erstreckt. Die Längsfurche zwischen dem Rif und dem Mittleren Atlas, die Pforte von Taza, ist das wichtigste west-östliche Durchgangstal Marokkos. Östlich des Moulouya-Tals, das im nördlichen Marokko die montane von der transmontanen Region trennt, steigt das Gelände allmählich zu weiten, steppenhaften Plateaus an, die zum Hochland der Schotts in Algerien überleiten. Die Gebirgszüge südöstlich des Atlashauptkammes, der Anti-Atlas und seine östliche Fortsetzung Jabal Sarhro sowie der südlich parallel ziehende Jabal Bani, gehören ihrem Aufbau nach nicht mehr zu den tertiären Faltengebirgen, sondern sind Teil der alten afrikanischen Masse. Im Süden davon erstrecken sich Randlandschaften der Sahara, zu denen auch die Beckenregion des Tafilalt und die Senke des Draa gehören. Im Gebiet der Westsahara folgen auf eine breitere Küstenebene bis über 350 m ansteigende, von Wadis zerschnittene und mit Dünen überzogene Sandsteinplateaus, die gleichfalls der Sahara zuzurechnen sind. Klima Das Klima Marokkos zeigt einen Übergang vom mediterran beeinflussten Nordwesten des Landes zum saharisch-kontinentalen Südosten und Süden. Der Hohe und Mittlere Atlas, die zusammen als eigener Aktien Analyse Klimaraum aufzufassen sind, bilden mit ihrem Hauptkamm die Klimascheide. Der nordwestliche Landesteil hat trockenheiße Sommer mit einer mittleren Augusttemperatur von 23 °C und mittleren Temperaturmaxima zwischen 26 °C (Casablanca) und 29 °C (Tanger). Die Winter sind mild (Januarmittel 12 °C) und regenreich, wobei die Niederschlagsmengen nach Süden hin geringer werden (Tanger 900 mm, Agadir 200 mm Jahresniederschlag). DAX Korrelation Landeinwärts nimmt der mildernde Einfluss des Meeres rasch ab, so dass in der zentralen Meseta und im Atlasgebirge ausgeprägtes Kontinentalklima herrscht: In Marrakesch (Augustmittel 29 °C) können im Sommer 45 °C erreicht werden, während im Aktienkurse Winter die Temperaturen um den Gefrierpunkt liegen können; an Niederschlag fallen kaum 250 mm. Dagegen bringen Steigungsregen an der Westabdachung der Gebirge zum Teil mehr als 1.000 mm Niederschlag pro Jahr, der über 1.000 m Meereshöhe in den Wintermonaten gewöhnlich als Schnee fällt. In den südlich des Atlas gelegenen Sahara-Randgebieten herrscht extrem trockenheißes Wüstenklima. Es fallen nur unregelmäßig Niederschläge, die selten 200 mm im Jahr erreichen, so dass Ackerbau lediglich in Oasen mit Bewässerung betrieben werden kann. Während der Sommermonate weht zeitweise der Schirokko, ein heißer, staubbeladener Wind aus der Sahara. Flora und Fauna Auch die Pflanzenwelt ist durch das Atlasgebirge zweigeteilt: Nordwestlich des Gebirges überwiegt der mediterrane Bewuchs, südöstlich davon die Aktien Prognose Wüstensteppe. Geschlossene Waldbestände mit Stein- und Korkeichen, Thujen, Atlaszedern und Aleppokiefern finden sich noch in den regenreichen Gebirgszonen und den westlichen Ebenen; sie bedecken nur etwa ein Zehntel der Landesfläche. Im südlichen Küstenbereich wachsen Arganien und Jujuben. Im übrigen hat der jahrhundertelange Raubbau die Mittelmeervegetation  soweit sie nicht Kulturflächen weichen musste  auf Baumheiden, Erdbeerbäume, Pistazien, Wacholderarten und Zwergpalmen reduziert. Oberhalb der Waldgrenze (bei 3.100 m) gibt es eine Stufe von Polsterpflanzen. Jenseits des Atlasgebirges ist Trockensteppenvegetation mit Büschelgräsern und Dornsträuchern vorherrschend; in der nordöstlichen Hochsteppe wächst das widerstandsfähige Halfagras. In den wenigen Oasen werden Dattelpalmen kultiviert. Die wildlebenden Tiere haben sich in die dünnbesiedelten Gebiete Marokkos zurückgezogen; einige Arten, wie etwa der Wüstenluchs, sind vom Aussterben bedroht. Noch relativ häufig sind Berberaffen (Magots), Gazellen, Hyänen, Schakale und Wüstenfüchse (Fenneks); auch Reptilien (Eidechsen, Chamäleons, Schildkröten, Schlangen) kommen zahlreich vor. Vogelarten gibt es sehr viele, unter ihnen Aktienkurse Störche, Zwergadler, Geier, Bussarde und Milane. Das Gebiet um den Jabal Toubkal im Hohen DAX Korrelation Atlas wurde 1942 zum Aktien Analyse Nationalpark erklärt. Bevölkerung Marokkaner beim Tee, 2003 Rund 20 % der Marokkaner sind Aktien kaufen arabischstämmig. Die Berber (etwa 80 % der Bevölkerung, davon knapp 60% arabisierte Berber) sind heute zumeist sesshafte Bauern. Nur eine Minderheit lebt noch als Nomaden oder halbnomadisch in abgelegenen Gebieten des Mittleren Atlas oder auf den Hochplateaus im Osten des Landes. Nordmarokko mit der alten Metropole Fes ist eher arabisch (34 % der Bevölkerung Araber, 25 % arabisierte Berber), Südmarokko und dessen Metropole Marrakesch eher berberisch (30 % der Bevölkerung Berber) geprägt. Es leben rund 60.000 Ausländer im Land, darunter vor allem Franzosen, Spanier, Italiener, Tunesier und Algerier. Im Gegenzug leben über eine Million Marokkaner in Frankreich und sind somit wichtige Vertreter des Islam in Frankreich. Die Bevölkerungsverteilung Marokkos ist sehr ungleich. Zwei Drittel der Einwohner leben auf etwa einem Zehntel der Landesfläche im Nordwesten oder Westen. Ballungsgebiete sind die Küstengebiete im Norden und Nordwesten und das Sebou-Tiefland. Obwohl Marokko eine alte Stadtkultur besitzt, leben nur 57,4 % (2003) der Bevölkerung in Städten. Die Verstädterung schreitet langsamer voran, als in anderen afrikanischen Ländern. 32,9 % der Einwohner sind jünger als 15 Jahre (2003); die Gruppe der über 65-Jährigen beträgt lediglich 4,4 %. Die Lebenserwartung beträgt 69 Jahre (2003). Das Bevölkerungswachstum liegt (2003) bei 1,6 %. Sprache Die landesweite Amtssprache ist Arabisch. Von Marokkanern berberischer Abstammung werden auch diverse Berbersprachen (Tachelhit, Tamazight, Ghomara, Tarifit, Senhaja de Srair und heute auch noch Judäo-Berberisch) gesprochen. Französisch wird im gesamten Land als Handels- und Bildungssprache benutzt. Im Norden Marokkos, der Westsahara und um Sidi Ifni wird zusätzlich Spanisch gebraucht. Religion Staatsreligion ist Aktienkurse der Aktien Prognose Islam. Rund 99,8 % der Bevölkerung sind Muslime, davon 90 % Sunniten malikitischer Richtung. 69.000 Einwohner bekennen sich zum Christentum (meist Katholiken) und 8.000 zum Judentum. Soziale Lage Marokko liegt vom Pro-Kopf-Einkommen her in der mittleren Gruppe der afrikanischen Länder. Die Sozialversicherung umfasst Alters-, Hinterbliebenen- und Invalidenrenten. Auch Leistungen bei Krankheit, Schwangerschaft sowie DAX Korrelation Familienbeihilfen werden gewährt. Versichert sind allerdings nur Arbeitnehmer in Industrie und Handel, beziehungsweise Genossenschaftsmitglieder. Die Arbeitslosigkeit (2004 durchschnittlich 10,8 %) ist besonders unter Jugendlichen hoch. Viele männliche Jugendliche wandern daher in europäische Staaten aus. Um das Problem der Arbeitslosigkeit zu lösen, gehen staatliche Maßnahmen in Richtung Marokkanisierung, das heißt Verdrängung ausländischer Fachkräfte. Die Inflation lag 2004 durchschnittlich bei Aktien Analyse 1,4 %. Das Gesundheitswesen ist im Vergleich zu anderen afrikanischen Staaten recht gut entwickelt. Die medizinische Versorgung der Stadtbevölkerung ist allerdings wesentlich besser als die der Landbevölkerung. Knapp die Hälfte aller Ärzte praktiziert in Casablanca und Rabat. Hauptprobleme der Gesundheitsvorsorge sind die Bekämpfung der Durchfall- und Parasitenkrankheiten, der Malaria und teilweise noch der Mangelernährung. Allgemeine Schulpflicht besteht für 7- bis 13-Jährige, jedoch werden nur 55 % aller Kinder eingeschult. 37 % aller Männer und 62 % aller Frauen sind Analphabeten (2002). Das Schulsystem ist dreistufig: auf fünf Jahre Grundschulausbildung folgen in der Sekundarausbildung eine vierjährige Unterstufe und eine dreijährige Oberstufe. Daran schließt die Hochschulausbildung an. Universitäten befinden sich in Rabat, Casablanca, Oujda, Marrakesch, Ifrane und in Fes. Auf eine lange Tradition kann die islamische Al-Qarawiyin-Universität in Fes zurückblicken, die bereits 859 gegründet wurde. Geschichte Hauptartikel: Geschichte Aktienkurse Marokkos Antike Bereits im 2. Jahrtausend v. Chr. besiedelten Berber-Stämme das Gebiet des heutigen Marokko. Vom 12. Jahrhundert v. Chr. an gründeten die Phönizier an der Küste Handelsniederlassungen, darunter auch Karthago im Gebiet des heutigen Tunesien, das seit dem 8. Jahrhundert v. Chr. Stützpunkte im Mittelmeerraum errichtete. Im Innern des Landes bildete sich wahrscheinlich schon im 4. Jahrhundert v. Chr. das Königreich Mauretanien heraus, das durch den Zusammenschluss mehrerer Berber-Stämme entstanden war. Nach der Zerstörung Karthagos im Dritten Punischen Krieg 146 v. Chr. gerieten die Handelsniederlassungen an der Küste wie auch das Königreich Mauretanien unter römischen Einfluss. 33 v. Chr. wurde das Gebiet römisches Protektorat und schließlich 42 n. Chr. als DAX Korrelation Mauretania Tingitana mit der Hauptstadt Tingis (heute Tanger) und Mauretania Caesariensis mit der Hauptstadt Caesarea (heute Cherchell in Algerien) zu römischen Provinzen. Rom Aktien kaufen errichtete in der Folge zum Schutz gegen die im Gebirge und in der Sahara lebenden Berber-Stämme im Süden einen Grenzwall (Limes). Mittelalter 429 fielen die Vandalen in Nordafrika ein, konnten sich jedoch nur bis 477 in Tanger und Ceuta behaupten. Unter Aktien Prognose Kaiser Justinian I. (527-565) stießen oströmische Truppen bis zur Straße von Gibraltar vor, beschränkten aber ihre Herrschaft im heutigen Marokko ebenfalls auf diese beiden Städte und befestigten sie. Um 700 erreichten die Araber bei ihren Vorstößen nach Westen die Gegend, begannen mit der Islamisierung der unterworfenen Bevölkerung und benannten sie nach dem arabischen Wort für Westen oder Sonnenuntergang Maghreb: Al-Maghrib ist heute der offizielle Name Marokkos. Ein islamisierter Berber, Tariq ibn Ziyad, setzte dann 711 mit einer Aktien Analyse Reitertruppe von Ceuta über die Meerenge nach Spanien über und eroberte das Westgotenreich. Der Ort der Landung, der Felsen des Tarik (arabisch: Jabal Tariq), trägt seinen Namen: Gibraltar. Die Araber konnten den Widerstand in Nordafrika zunächst Aktienkurse jedoch nicht brechen; gegen die Herrschaft der Kalifen kam es um 750 zu zahlreichen Berber-Aufständen. 789 begründete schließlich Mulay Idris als Idris I. die Dynastie der Idrisiden mit der Hauptstadt Fès. Das Reich war bis Ende des 10. Jahrhundert Zentrum des Islam in Nordafrika. Die von 1062 bis 1147 herrschenden Almoraviden, Angehörige einer Berber-Sekte aus dem Süden verlegten die Hauptstadt nach Marrakesch. Die Almohaden (1147 bis 1269) machten Marokko zum Herzstück eines Reiches, das sich von Sizilien im Osten über das Atlasgebirge bis weit nach Spanien hinein erstreckte. Die Herrschaft der folgenden Dynastie, der Meriniden, währte etwa 150 Jahre; die Hauptstadt Fès wurde zu einem Zentrum von Kunst und Wissenschaft. 1420 ergriffen die Wattasiden die Macht, gerieten in der Folge aber immer mehr unter den Druck europäischer Mächte. 1492 wurde die Rückeroberung Spaniens durch die Christen (Reconquista) mit der Einnahme Granadas abgeschlossen. Neuzeit Vom Beginn des 16. Jahrhundert an hatten Portugiesen und Spanier begonnen, an der marokkanischen Küste Stützpunkte anzulegen; Spanien hatte bereits unmittelbar nach Abschluss der Reconquista Sidi DAX Korrelation Ifni und Melilla besetzt. Um 1520 kontrollierte Portugal alle wichtigen Atlantikhäfen des Landes. Unter der mächtigen Dynastie der Saadier entwickelten sich im 16. und 17. Jahrhundert Handelsbeziehungen zu den europäischen Staaten. Frankreich errichtete in den wichtigen Hafenstädten Konsulate. Um 1669 ergriffen die Alawiden, die noch heute in Marokko herrschende Dynastie, die Macht. Sie befreiten in der Folge die meisten der von Spanien und Portugal besetzten Küstenstädte. Nur Ceuta, Melilla und Sidi Ifni blieben spanisch. Marokko war das erste Land, das die jungen USA im Jahre 1777 offiziell anerkannten. Die Moroccan-American Treaty of Friendship von 1783, die von US-amerikanischer Seite von John Adams und Thomas Jefferson unterzeichnet wurde, ist somit auch der längste ungebrochene Freundschaftsvertrag der USA mit einem anderen Staat. Nach der Eroberung Aktienkurse Algeriens ab 1830 versuchte Frankreich, seinen Einfluss auf Marokko weiter auszudehnen. 1843/44 kam es zum Krieg, der mit einer Niederlage der marokkanischen Truppen endete. In der Folge wurde Marokko zum Zankapfel der miteinander konkurrierenden europäischen Mächte. Siehe auch: Liste der französischen Generalresidenten für Marokko Um einen reibungslosen Postverkehr mit Deutschland zu ermöglichen wurde ein deutsches Aktien Prognose Auslandspostamt in Marokko errichtet. Dieses war von 1899 bis 1914 im französischen und bis 1919 im spanischen Gebiet aktiv. Zu Beginn des 20. Aktien Analyse Jahrhundert kam es im Zuge dieser Entwicklung zu einer Konfrontation Frankreichs mit dem Deutschen Reich: Dieses versuchte, gegen den wachsenden französischen Einfluss in Marokko eigene wirtschaftliche und politische Interessen durchzusetzen. 1905 stattete Kaiser Wilhelm II. dem Sultan in Tanger einen demonstrativen Besuch ab. Dennoch stand das Deutsche Reich in der Konferenz von Algeciras 1906 mit seinen Ansprüchen isoliert da, und im Berliner Marokko-Kongo-Vertrag von 1911 musste es Marokko als französisches Einflussgebiet anerkennen. Bereits ein Jahr später wurde das Land aufgeteilt in die Protektorate Französisch-Marokko und Spanisch-Marokko im Norden; die Stadt Tanger erhielt 1923 als Tanger-Zone internationalen Status. Formal blieb der Sultan Herrscher Marokkos. Nach dem Ersten Weltkrieg erhoben sich immer wieder die Berber. Unter der Führung von Abd al-Karim brach 1921 in der spanischen Zone der Aufstand der Rif-Kabylen DAX Korrelation aus. Die Unruhen erfassten auch das französische Protektorat. Erst 1926 gelang es Frankreich und Spanien gemeinsam, den Aufstand niederzuschlagen. Unter Sultan Mohammed V. (1927 bis 1961), der im Zweiten Aktien kaufen Weltkrieg auf Seiten Frankreichs stand, konnte die arabisch-nationalistische Unabhängigkeitsbewegung an Einfluss gewinnen. 1944 konstituierte sich die Partei der Unabhängigkeit (Al-hizb al-istiqlal). Anfang der 50er Jahre kam es aufgrund der wachsenden Unabhängigkeitsbestrebungen zu Spannungen zwischen dem Aktienkurse Sultan und der französischen Protektoratsverwaltung. Im August 1953 verbannten ihn die Franzosen nach Madagaskar und setzten seinen Onkel Muhammad Mulay ibn Arafah als Sultan ein. Daraufhin wurde das Land von einer Welle nationaler Empörung gegen die Fremdherrschaft erfasst. Frankreich und Spanien konnten ihre Protektoratsmacht nicht mehr aufrechterhalten. Muhammad V. kehrte zurück. Siehe auch: Liste der Herrscher Marokkos Siehe auch: Liste der Premierminister von Marokko Die volle Unabhängigkeit von Frankreich und Spanien erlangte das Land 1956. Lediglich die Enklaven Ceuta, Melilla und Sidi Ifni (bis 1969) blieben in spanischem Besitz. 1957 nahm Muhammad V. den Königstitel an. Nach seinem Tode 1961 folgte ihm sein Sohn als Hassan II. auf den Thron, der von Anfang an einen Kurs der Westorientierung mit starker Anlehnung an Frankreich und das Europa der späteren EG anstrebte. In der gesamtarabischen Politik bemühte er sich um eine Mittlerrolle. 1971/72 und 1983 misslangen Versuche, eine Republik zu errichten. Siehe auch: Westsaharakonflikt 1976 entließ Spanien seine Provinz Spanisch-Sahara (Westsahara) in die Unabhängigkeit. Mauretanien und Marokko teilten das Land kurzerhand unter sich auf. Kurz danach setzten die Kampfhandlungen zwischen der marokkanischen Armee und Einheiten der Frente Polisario (Volksbefreiungsbewegung der Westsahara) sowie Truppenteilen Algeriens ein, das die Polisario Aktien Analyse unterstützte. Diese rief die Demokratische Arabische Republik Sahara aus und gründete eine Exilregierung. 1979 schloss Mauretanien einen Friedensvertrag mit der Polisario und räumte seinen Anteil an der Westsahara. Daraufhin okkupierte Aktien Prognose Marokko das ganze Territorium. Seither tobte in der Westsahara ein blutiger Krieg, der Marokko stark belastete. Im August 1988 stimmten das in der Westsahara-Frage international zunehmend isolierte Marokko wie auch DAX Korrelation die Polisario dem Westsahara-Plan der Vereinten Nationen zu, der einen Waffenstillstand vorsah, sowie die Durchführung einer Volksabstimmung über das zukünftige Aktienkurse Schicksal des okkupierten Territoriums. 1991 wurde ein Waffenstillstand vereinbart. Das Referendum wurde seither aber immer wieder verschoben, weil beide Seiten keine Einigung über die genaue Zahl der Stimmberechtigten erzielen konnten. Unterdessen betreibt Marokko eine umfassende Besiedlungspolitik in der Westsahara. Ein Großteil der westsaharischen Bevölkerung lebt in Flüchtlingslagern in Algerien. Mit Spanien existieren noch ungelöste Territorialstreitigkeiten über die Exklaven Ceuta und Melilla sowie über die küstennahen Inseln Isla Perejil, Chafarinas, Alhucemas und Vélez de la Gomera. Die Souveränität Spaniens über die genannten Gebiete wird von Marokko nicht anerkannt. Der Streit eskalierte 2002, als ein winziges Kontingent marokkanischer Truppen die Isla Perejil besetzte. Ein spanisches Armeekommando überwältigte die marokkanischen Soldaten unblutig und repatriierte sie. Der Streit wurde dabei diplomatisch durch die Vermittlung der USA und der EU entschärft. Ungeachtet dieses kleinen Zwischenfalles gestaltet sich die praktische Zusammenarbeit spanischer und marokkanischer Behörden vor Ort ausgezeichnet, was beide Seiten stets offiziell beteuerten. Die US-amerikanisch-marokkanischen Beziehungen sind dagegen so gut, dass die USA Marokko im Juni 2004 den Status eines hauptverbündeten Alliierten außerhalb der NATO zuerkannten. König Mohammed VI. (abgekürzt M6) setzt im April 2004 eine unabhängige nationale Kommission für Gleichheit und Versöhnung ein, die sich mit der Aufarbeitung von Menschenrechtsverletzungen aus der Regierungszeit seines Vaters, König Hassans, befasst. Ab Dezember 2004 fanden öffentliche Anhörungen ehemaliger Gefangener statt, die auch im Radio und Fernsehen übertragen wurden. Um die Idee der nationalen Versöhnung nicht zu schädigen, wurden die Beschuldigten nicht beim Namen genannt. Hauptziel ist nicht die strafrechtliche Verfolgung der Täter, sondern die moralische Wiedergutmachung für die Opfer und ihre Familien. Die Lage der Menschenrechte bot dennoch Anlass zur Kritik. Aktienkurse Die Organisation Reporter ohne Grenzen erhob zur selben Zeit schwere Vorwürfe gegen die Regierung wegen der Inhaftierung und Folterung von Journalisten. Außerdem waren im Zusammenhang mit den DAX Korrelation Aktien Analyse Terroranschlägen vom 11. September 2001 sowie von Casablanca (16. Mai 2003) und Madrid (2004) zwischen 2.000 und 7.000 Personen verhaftet worden. Deshalb startete im Mai 2005 ein neues Programm zur wirtschaftlichen und sozialen Aktien kaufen Entwicklung der Slums, die als Hauptnährboden für islamistische Gewalt gelten. Politisches System Siehe auch: Politisches System Marokkos Abbas al-Fassi Gemäß der Verfassung von 1992, zuletzt geändert 1996, ist Marokko eine konstitutionelle Monarchie, deren derzeitiges Staatsoberhaupt seit dem 24. Juli 1999 König Mohammed VI. ist, der der Dynastie der Alawiden angehört. Er ist nicht nur weltliches, sondern Aktien Prognose auch geistliches Oberhaupt der marokkanischen Bevölkerung und Oberbefehlshaber der Streitkräfte. Der König ernennt nicht nur den Ministerpräsidenten, der in der Regel von der stärksten politischen Partei des Parlamentes vorgeschlagen wird, sondern auch einzelne Minister, und muss dem gesamten Kabinett zustimmen. Außerdem verfügt er über das Recht, jederzeit das Parlament auflösen zu können und den Ausnahmezustand zu verhängen. Im Vergleich zu europäischen Monarchen hat der marokkanische König weitergehende Kompetenzen, wobei jedoch in der Praxis der Ministerpräsident die politischen Tagesgeschäfte führt. Derzeitiger Ministerpräsident ist seit September 2007 Abbas al-Fassi, Abkömmling einer reichen Familie aus Fes und Parteichef der Istiqlal Partei, der derzeit stärksten Partei im Parlament. Er führt eine Koalitionsregierung aus Istiqlal, UNFP, PPS, RNI, und MP, einer Kombination aus regierungstreuen und Oppositionsparteien an. Parlament Marokko verfügt seit der Verfassungsreform von 1996 über ein parlamentarisches Zweikammernsystem aus Nationalversammlung und Senat. Die Nationalversammlung besteht aus 325 alle fünf Jahre direkt gewählten Mitgliedern; 30 Sitze sind für Frauen Aktienkurse reserviert. Es kann dem Ministerpräsidenten mit Zweidrittelmehrheit das Misstrauen aussprechen. Wahlberechtigt sind alle Marokkaner im Alter ab 20 Jahren. Der Senat besteht aus 270 alle neun Jahre indirekt gewählten Mitgliedern. Die vom Parlament verabschiedeten Gesetze bedürfen der Zustimmung des Monarchen. Dieser kann auch Gesetze zur Volksabstimmung vorlegen. Die Parlamentswahlen vom 7. September 2007 erwiesen sich als relativ frei und fair, sind aber wegen der geringen Wahlbeteiligung als problematisch anzusehen. Nur 37% der DAX Korrelation Wahlberechtigten gaben ihre Stimmen ab, wovon sich noch einmal 19% als ungültige Stimmen erwiesen, ein historisches Tief. Stärkste Parteien wurden Istiqlal, PJD, MP, RNI und UNFP. Die islamisch-orientierte PJD ist zweitstärkste Partei im Parlament und gegenwärtig die größte Oppositionspartei. Wahlen 2002 Driss Jettou Nach den Wahlen vom 7. November 2002 führte der parteilose Driss Jettou, der vom König ernannt wurde, eine Koalitionsregierung an. Größte Parteien wurden 2002 die Union Aktien Analyse Socialiste des Forces Populaire (USFP) mit 50 Sitzen, die Parti Istiqlal (PI) mit 48, und die Parti de la Justice et du Developpement (PJD) mit 42 Sitzen. 52% aller Wahlberechtigten stimmten ab, 43% abzüglich der ungültigen Stimmen. Sitzverteilung: Rassemblement National des Independants (RNI) 41, der Mouvement Populaire (MP) 27, der Mouvement National Populaire (MNP) 18, die Union Constitutionelle (UC) 16, die Parti National Democratique (PND) 12, die Front des Forces Democratique (FFD) 12, die Parti du Progres et du Socialisme (PPS) 11, die Union Democratique (UD) 10, die Mouvement Democratique et Social (MDS) 7, die Parti Socialiste Democratique (PSD) 6 und Sonstige 25 Sitze. Bei den Wahlen zum Senat 1997 gewann der RNI 42, die MDS 33, die UC 28, die MP 27, die PND 21, die PI 21, die USFP 16, die MNP 15, die Gewerkschaften 27 und Sonstige 40 Sitze. Rechtssystem Die Verfassung des Landes gewährt eine unabhängige Judikative. Das Rechtswesen orientiert sich weitgehend am französischen Aktienkurse Vorbild. Im Familien- Aktien Prognose und Erbrecht gilt jedoch die Scharia, die modifiziert auch auf Andersgläubige angewandt wird. Für Juden gilt talmudisches Recht. Höchste juristische Instanz ist der Oberste Gerichtshof in Rabat. Dessen Richter werden vom König ernannt. Außenpolitik Marokko ist Mitglied der Vereinten Nationen, der Arabischen Liga und der Welthandelsorganisation (WTO). Wegen der Aufnahme der Arabischen Demokratischen Republik Sahara (Westsahara) in die Afrikanische Union (AU) hat Marokko als einziger afrikanischer Staat seine Mitgliedschaft der AU, die Marokko mitbegründet hat, zurückgezogen. Militär Marokkanische Fregatte der Floreal-Klasse: MUHAMMED V (FFGHM 611) Das marokkanische Militär wurde 1956 nach der Unabhängigkeit von Frankreich und Spanien gegründet. Es ist heute in sechs Teile gegliedert.[2]
    Teil: Personen Gründung
    Königliche marokkanische Armee 175.000 1956
    Königliche marokkanische Luftwaffe 13.500 1956
    Königliche marokkanische Aktien kaufen Marine 11500 1960
    Königliche marokkanische Gendarmerie 23.000 1956
    Königlich marokkanische Schutztruppe 3000 1956
    * Insgesamt 226 000 -
    Das Militär kämpfte 1973 im Golan, nahm 1975 am Grünen Marsch teil und griff 1977 in den Shaba Konflikt zwischen Zaire und Angola ein. Es besteht heute eine allgemeine Wehrpflicht mit einer Dienstzeit von 18 Monaten. Die Masse des Personals sind Freiwillige. Die Militärausgaben beliefen sich im Jahr 2004 auf 2,0 Mrd. US $.[3] Verwaltungsgliederung Im Rahmen eines Dezentralisierungsprogrammes wurden 1997 die Provinzen zu Regionen zusammengefasst. An der Spitze Aktien Analyse jeder Region steht ein vom König ernannter Gouverneur. <
    Region Fläche
    (in km²)
    Einwohner
    (2. Sep. Aktienkurse 2004)
    Provinz Einwohner
    (2. Sep. 2004)
    Chaouia-Ouardigha 7.010 1.655.660 Ben Slimane 199.612
    Khouribga 499.144
    Settat 956.904
    Doukala-Abda 13.285 1.984.039 El Jadida 1.103.032
    Safi 881.007
    Fès-Boulemane 19.795 1.573.055 Boulemane 185.110
    Fès 977.946
    Moulay Yacoub 150.422
    Sefrou 259.577
    Gharb-Chrarda-Béni Aktien Prognose Hsen 8.805 1.859.540 Kénitra 1.167.301
    Sidi Kacem 692.239
    Grand Casablanca 1.615 3.631.061 Casablanca 2.949.805
    Médiouna 122.851
    Mohammedia 322.286
    Nouaceur 236.119
    Guelmim-Es Aktienkurse Semara 122.825 462.410 Assa-Zag 43.535
    Es Semara 60.426
    Guelmim 166.685
    Tan-Tan 70.146
    Tata 121.618
    Laâyoune-Boujdour-Sakia El Hamra 139.480 256.152 Boujdour 46.129
    Laâyoune 210.023
    Marrakesch-Tensift-El Haouz 31.160 3.102.652 Al Haouz 484.312
    Chichaoua 339.818
    El Kelaâ des Sraghna 754.705
    Essaouira 452.979
    Marrakesch 1.070.838
    Meknès-Tafilalet 79.210 2.141.527 El Hajeb 216.388
    Errachidia 556.612
    Ifrane 143.380
    Khénifra 511.538
    Meknès 713.609
    Oriental 82.900 1.918.094 Berkane 270.328
    Figuig 129.430
    Jerada 105.840

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