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Nachrichten zu PeruQuelle: Google News
Kurzinfos Peru
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Der Titel dieses Berichts ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen sind unter Peru (Begriffsklärung) aufgeführt. |
República del Perú (Spa.)
Piruw Republika (Ket.)
Piruw Suyu (Aym.)
Republik Peru
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| Amtssprache |
Spanisch, Ketschua und Aymara |
| Hauptstadt |
Lima |
| Staatsform |
semipräsidiale Republik |
| Staatsoberhaupt |
Präsident Alan García Pérez |
| Regierungschef |
Ministerpräsident Ángel Javier Velásquez Quesquén |
| Fläche |
1.285.220 km² |
| Einwohnerzahl |
29.546.963(2009) |
| Bevölkerungsdichte |
22 Einwohner pro km² |
| Bruttoinlandsprodukt nominal (2007)[1] |
109.069 Mio. US$ (55.) |
| Bruttoinlandsprodukt pro Einwohner |
3.886 US$ (87.) |
| Human Development Index |
0,806 (78.) |
| Währung |
1 Nuevo Sol = 100 Céntimos
1 = S/. 3,61 Aktien Analyse (05. September 2010) |
| Unabhängigkeit |
von Spanien am 28. Juli 1821 |
| Nationalhymne |
Somos libres, seámoslo siempre |
| Nationalfeiertag |
28. Juli (1821 Unabhängigkeit) |
| Zeitzone |
UTC-5 |
| Kfz-Kennzeichen |
PE |
| Internet-TLD |
.pe |
| Telefonvorwahl |
+51 |
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Peru (spanisch República del Perú, amtlich Republik Peru) ist ein Staat im westlichen Südamerika und grenzt im Norden an Ecuador und Kolumbien, im Osten an Brasilien, im Südosten an Bolivien, im Süden an Chile und im Westen an den Pazifik.
Den Namen Peru erhielt das Land erst von den spanischen Eroberern. Seine Herkunft ist nicht endgültig geklärt: Teilweise wird er auf einen gleichnamigen Indianerhäuptling im Gebiet des Isthmus von Darién zurückgeführt, von dem die Spanier zum ersten Mal von einem sagenhaften Goldland im Süden erfuhren. Eine andere Theorie erklärt den Namen als Umformung aus dem Wort pelu, das in der Sprache der in Kolumbien lebenden Chibcha Wasser bedeutet.
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Inhaltsverzeichnis
1 Geografie
1.1 Landschaftszonen
1.1.1 Costa
1.1.2 Sierra
1.1.3 Selva
1.2 Gewässer
1.3 Flora und Fauna
1.3.1 Avifauna
1.4 Nationalparks, Schutzgebiete
2 Bevölkerung
2.1 Ethnien
2.2 Sprachen
2.3 Religion
2.4 Gesundheit
3 Geschichte
3.1 Präkolumbianische Zeit
3.2 Spanische Eroberung im 16. Jahrhundert
3.3 Repression gegen Indios im 18. Jahrhundert
3.4 Unabhängigkeit im 19. Jahrhundert
3.5 Politische Aktienkurse Radikalisierung im 20. Jahrhundert
3.6 Militärregierung ab 1968
4 Politik
4.1 Demokratiedefizite
4.2 Aufgabe des Präsidenten
4.3 Ministerpräsident und Regierung
4.4 Lobbygruppen
4.5 Wahlen
4.5.1 2001
4.5.2 2006
5 Administrative Gliederung
5.1 Städte
6 Militär
7 Wirtschaft
7.1 Volkswirtschaftliche Lage
7.2 Kennzahlen
7.3 Schattenwirtschaft
7.4 Außenhandel
7.5 Tourismus
7.6 Staatshaushalt
8 Infrastruktur
8.1 Eisenbahn
9 Kultur
9.1 Kunst
9.2 Bildung
9.3 Literatur
9.4 Musik
9.5 Film
9.6 Kulinarisches
9.7 Medien
9.8 Sport
9.9 Feiertage
10 Siehe auch
11 Literatur
12 Aktienkurse Weblinks
13 Einzelnachweise
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Geografie
Peru grenzt im Norden an Ecuador mit (1.420 Km) und Kolumbien mit (1.626 Km), im Osten an Brasilien mit (2.995 Km), im Südosten an Bolivien mit (900 Km), im Süden an Chile mit (160 Km) und im Westen an den Pazifik. Die Gesamtlänge der Landesgrenzen beträgt 7.101 Kilometer.
Landschaftszonen
Peru liegt in drei unterschiedlichen Klimaregionen:
Costa (Küste) ca. 11 % der Staatsfläche
Sierra (Anden, Aktien Analyse Hochland) ca. 15 %
Selva (Regenwald) und Montaña (Nebelwald) ca. 64 %
Costa
Ica in der peruanischen Costa
Die Costa steht unter dem Einfluss des Humboldtstroms und ist weitgehend eine Küstenwüste, in der nur entlang der aus den Anden kommenden Flüsse in Flussoasen Landwirtschaft möglich ist.
Im Süden Perus an der Grenze zu Chile beginnt die trockenste Wüste der Erde, die Atacama-Wüste. Im südlichen Bereich der Costa bis zur Hauptstadt Lima, die ungefähr auf der Hälfte des Küstenstreifens liegt, sind Regenfälle im gesamten Jahresverlauf sehr selten.
Nördlich der Hauptstadt Lima nehmen Bodenqualität und Regenfall etwas zu, so dass Landwirtschaft dort auch außerhalb der Flussoasen möglich ist. Die Temperaturen schwanken zwischen 12 °C im Winter und 35 °C im Sommer.
Größere Städte an der Küste nebst Lima sind (eine Auswahl, von Norden nach Süden): Tumbes, Sullana, Piura, Chiclayo, Trujillo, DAX Korrelation Chimbote, Huaral, Pisco, Ica, Nazca.
Sierra
Sierra bei Cuzco
Hinter der schmalen Küstenregion Aktien kaufen beginnt die Sierra. Sie besteht aus mehreren Bergzügen der Anden, die von Längstälern (span. callejón oder Aktien Prognose valle) unterbrochen werden. Typisch für die gesamte Andenregion sind dazu tief eingeschnittene Täler (Canyons) und Durchbrüche der Gebirgsketten (span. Pongo) durch große Flüsse, an der West- und Ostseite der Kordillere.
Einen typischen Querschnitt der Anden zeigt sich in der zentralen Region Ancash: Von West nach Ost sind das die Schwarzen Kordilleren Aktienkurse (Cordillera Negra, bis ca. 5.000 m), gefolgt vom Callejón de Huaylas (um 3.000 m). Der nächste Bergzug sind die "Weißen Kordilleren" (Cordillera Blanca), befindet sich der höchste Berg Perus, der Huascarán (6.768 m). Weiter Richtung Osten erstreckt sich das Callejón de Conchucos (mit dem Fluss Marañón, einem Quellfluss des Amazonas), abgelöst von weiteren Bergketten.
Die höchsten Berge sind Nevado Huascarán (6.768 m), Yerupaja (6.634 m), Coropuna (6.425 m), Ampato (6.310 m), Chachani (6.075 m) und Volcán Misti (5.822 m).
Während im Norden des Landes die Anden nicht bis zur Schneegrenze reichen und sehr vegetationsreich sind (klimatische Zone des Páramo), zeigen sie sich im zentralen Gebiet sehr steil, teilweise mit breiteren Tälern und hohen Bergen mit ewigem Schnee und Eis (Gletscher). Im mittleren Süden Perus (ab dem Breitengrad der Hauptstadt Lima) zeigt sich die Landschaft eher hügelig zwischen 3.000 und 4.000 Metern, mit wenigen markanten schneebedeckten Bergmassiven über 5.000 Metern.
Ab diesem Breitengrad Richtung Süden treten ebenfalls Vulkankegel mit teilweise sporadischer, vulkanischer Aktivität auf (Ubinas), und die Andenkette verbreitert sich stark, mit Ausprägung von wenigen steilen Gebirgsketten und dazwischenliegenden hügeligen Hochebenen. Im Süden des Landes (in den Regionen Aktien Analyse Arequipa, Puno, Moquegua und Tacna) zeigt sich insbesondere eine gewisse Abflachung der Hochebene, es bildet sich der sogenannte Altiplano, der seine typische Ausprägung um den Titicacasee erhält.
Die mittlere Jahrestemperatur in 3.300 m Höhe liegt bei 11 °C. Mitunter sind in der eher niederschlagsarmen Region heftige Regenfälle von Oktober bis April zu erwarten. Größere Städte in dieser Region sind (eine Auswahl, von Norden nach Süden): Cajamarca, DAX Korrelation Huaraz, Cerro de Pasco, Huancayo, Ayacucho, Cuzco, Puno, Arequipa.
In der Nähe Cuzcos liegt auch die Inka-Ruinenstadt Machu Picchu.
Selva
Selva bei Puerto Maldonado
Östlich der Anden beginnt die Aktienkurse Regenwaldregion (Selva). Der Übergang ist dabei fließend, da es einen tropischen Bergwald gibt, in dem ein milderes Klima herrscht.
In der durch Tageszeitenklima bestimmten Region beträgt die Jahresmitteltemperatur ca. 26 °C und der Jahresniederschlag erreicht bis zu 3.800 mm. Dort entspringen auch weitere Quellflüsse des Amazonas, der durch das Amazonasbecken in Richtung Brasilien fließt.
Der peruanische Regenwald ist dicht und fast undurchdringlich. Die Flüsse, die von den Ketten der Anden in weiten Flussschlingen zum Amazonas strömen, sind die einzigen Verkehrsadern durch die weiten Waldgebiete.
Die einzigen größeren und auch für den Tourismus wichtigen Städte in dieser Region sind Iquitos und Puerto Maldonado. Iquitos ist von Lima aus nicht auf dem Landweg erreichbar, sondern nur mit dem Flugzeug oder dem Boot. Puerto Maldonado kann per Boot, Aktien Prognose Flugzeug (1 ½ h bis Lima; ½ h von Cuzco) und per Lkw (2460 h) von Cuzco erreicht werden. Weitere größere Städte in dieser Region sind (eine Auswahl, von Norden nach Süden) Tarapoto, Tingo María und Pucallpa. Bedeutend ist das größte Naturschutzgebiet Perus Pacaya-Samiria.
Gewässer
Wichtigste Flüsse in Peru sind der Amazonas und seine Quellflüsse Río Apurímac, Río Urubamba, Río Ucayali und Río Marañón, außerdem die Amazonas-Nebenflüsse Napo, Putumayo und Huallaga.
Die größten und wichtigsten Seen Perus sind der Titicaca-See und der Lago Junín zwischen den Andenketten.
Flora und Fauna
Die Flora Perus ist sehr abwechslungsreich und vielfältig. In den trockenen und sandigen Küstenebenen wachsen nur wenige Gräser und Sträucher. In den Regenwaldregionen findet man hingegen eine große Fülle an Pflanzen. Vertreter dieser Vegetationen sind unter anderem Kautschuk- und Mahagonibäume und Vanillepflanzen. Im Hochgebirge liegt auf Grund der natürlichen Bedingungen nur eine spärliche Pflanzenvielfalt vor. Hier wachsen hauptsächlich Trockenpflanzen (Xerophyten), wie etwa Kakteen und Mesquiten.
Perus Nationalpflanze Cantuta
Perus Aktienkurse Nationalpflanze ist die Cantua (Cantua buxifolia), ein zwei bis drei Meter hoher Strauch mit langen, glockenförmigen Blüten aus der Familie DAX Korrelation der Aktien Analyse Sperrkrautgewächse, der in 1200 bis 3800 Meter Höhe wächst.
Ebenso wie die Flora hat auch die Tierwelt Perus eine große Aktien kaufen Vielfalt zu bieten. In der Küstenebene und auf den Küsten vorgelagerten Inseln leben Möwen und Seeschwalben, Eidechsen, Skorpione, Robben und Pinguine. In den peruanischen Küstengewässern findet man unter anderem Sardinen, Hummer und Makrelen. Tiere der fruchtbareren Regionen im Osten sind beispielsweise Gürteltiere, Alligatoren, Jaguare, Pumas, Papageien und Flamingos. In der Gebirgsregion leben die höckerlosen Kamele wie z. B. das Lama und Alpaka. Das Nationaltier Perus, den roten Felsenhahn (Rupicola peruviana), findet man im Manu-Nationalpark.
Avifauna
Peru gilt als das Land mit der größten Diversität an Vögeln weltweit. Über 1800 Arten (mehr als in Europa + Nordamerika) sind in Peru heimisch, etliche sind endemisch. In allen Teilen Perus ist die Vogelfauna sehr vielfältig. Selbst in der Millionenstadt Lima werden Perutauben und Morgenammern gesichtet. In den Salzseen des Südens und an der bolivianischen Grenze kommen verschiedene Arten von Flamingos vor. Im Hochland leben verschiedene Ibisarten, Uferwippern sowie Andengänse, Andenspechte, Andenzeisige und Andenschwalben. Diverse Arten Kolibris kommen bis hinauf an den Titikaka-See und auf dessen Inseln vor.
Trotz der großen Vogelvielfalt gibt es in Peru keine Vogelschutzorganisation.
Nationalparks, Schutzgebiete
Schutzgebiete in Peru und wichtigste touristische Tätigkeiten
Die Verfassung von Peru von 1993 erkennt die natürlichen Ressourcen und die Vielfalt der Ökosysteme dieses Landes als nationales Erbe an. Schon im Jahre 1992 wurde das Instituto Nacional de Recursos Naturales als Abteilung des Landwirtschaftsministeriums gegründet. Ihm unterliegt das Sistema Nacional de Áreas Naturales Protegidas por el Estado welches eine Liste von allen Schutzgebieten Perus führt. Aktienkurse Betreut werden die Gebiete vom Servicio Nacional de Areas Aktien Prognose Naturales Protegidas por el Estado.
Insgesamt werden 63 Gebiete mit total 190'411 km² oder 14,8% der Landesfläche Perus durch die Regierung geschützt: 12 Nationalparks (Parques Nacionales), 11 Naturreservate (Reservas Nacionales), 7 Schutzgebiete (Santuarios Nacionales), 4 Historische Schutzgebiete (Santuarios Históricos), 2 Schutzgebiete für die Waldfauna (Refugios de Vida Silvestre), 2 Landschaftsschutzgebiete (Reservas DAX Korrelation Paisajísticas), 6 Waldschutzgebiete (Bosques de Protección), 7 Kommunale Schutzgebiete für indigene Völker (Refugios Comunales), 2 Jagdgebiete (Cotos de Caza) und 10 weitere Schutzgebiete (Zonas Reservadas).[2]
Perus Nationalparks sind (in Klammern je das Jahr der Ausweisung als Nationalpark):
Nationalpark Cutervo (*1961) in Cajamarca
Nationalpark Tingo María (*1965) in Huánuco
Nationalpark Manú (*1973) in Madre de Dios und Cusco
Nationalpark Huascarán (*1975) in Aktien Analyse der Cordillera Blanca, Ancash
Nationalpark Cerros de Amotape (*1975) in Piura und Tumbes
Nationalpark Rio Abiseo (*1983) in San Martín
Nationalpark YanachagaChemillén (*1986) in Pasco
Nationalpark Bahuaja Sonene (*2000) in Madre de Dios
Nationalpark Cordillera Azul (*2001)
Nationalpark Titicaca (36180 Hektar) vor Puno
Nationalpark Otishi (*2003)
Nationalpark Alto Purus (*2004)
Bevölkerung
Schulkinder in Lima
Quechua-Frau bei Pisac
Hauptartikel: Demographie Perus
Die durch Landflucht ausgelöste hohe Zuwanderung in die Hauptstadt, in der rund ein Drittel der Bevölkerung lebt, hat große soziale Probleme zur Folge: Ein erheblicher Teil vor allem der indigenen Bevölkerung in Lima lebt unterhalb bzw. am Rande der Armutsgrenze. Auf Grund von Gegensätzen in den ethnischen Kulturen und sozio-politische Disparitäten kommt es zu einer ungenügenden Versorgung der Bevölkerung. Nahrungsmittelimporte und somit hohe Devisenausgaben folgen.
Rund zweieinhalb Aktienkurse Millionen peruanische Staatsbürger leben durch eine anhaltenden Auswanderung im Ausland, vor allem in den USA, Europa und Japan.
Ethnien
Peru ist neben Bolivien und Guatemala eines der drei Länder Lateinamerikas mit einem großen Anteil indigener Bevölkerung. 44 Prozent der Einwohner sind Mestizen, etwa 31 Prozent indianischer Abstammung.[3] [4] Letztere gehören überwiegend zu den Quechua und Aymará sprechenden Völkern. 15 Prozent sind europäischer Abstammung[5] und auf sieben Prozent wird der Anteil der Afroperuaner[6] geschätzt. Die übrigen 3 % sind asiatischer Abstammung. In Pozuzo und Oxapampa im Departement Pasco lebt seit dem 19. Jahrhundert eine assimilierte Minderheit Rheinländer und Tiroler Siedler, welche überwiegend in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts ansiedelten.
Im Regenwald an der Grenze zu DAX Korrelation Ecuador leben rund 15 bisher nicht kontaktierte Indianergruppen, die einen international anerkannten Rechtsanspruch auf Isolierung besitzen, da sie nur eine geringe Resistenz gegen Aktien kaufen Krankheiten wie Grippe aufweisen. Daher klagt die Indianerorganisation Asociación Interétnica de Desarrollo de la Selva Peruana gegen die Ölförderung des französischen Unternehmens Perenco. Sie fordert die Einrichtung einer Schutzzone (unberührbare Zone), wie Aktien Prognose sie Ecuador 1999 im Umfang von 7500 km² eingerichtet hat.
Sprachen
Die am meisten verbreitete Sprache ist Spanisch, das von ca. 80% der Bevölkerung als Muttersprache gesprochen wird, außerdem sind indigene Sprachen verbreitet, von welchen das Quechua und das Aymara die verbreitetsten sind. Das Spanisch Perus weist vielfältige regionale Färbungen auf. Allen gemein ist jedoch der Seseo.
Religion
Nach dem 2007 erhobenen Zensus beschreiben sich etwa 81,3% der Bevölkerung über zwölf Jahren als katholisch, etwa 12,5% als evangelisch Aktien Analyse beziehungsweise evangelikal (im Original religión evangélica), 2,9 % geben an, nicht religiös zu sein und 3,3 % geben eine nicht aufgeführte Religion an. Dabei ist der Anteil der Katholiken in Aktienkurse ländlichen Regionen etwa 5 Prozentpunkte niedriger als in den Städten.[7] Die überwiegende Mehrheit der Peruaner ist dennoch römisch-katholisch.[8]
Dies ist eine Folge der christlichen Missionierung in der Folge der Eroberung durch die Spanier und nach der Unabhängigkeit durch Mission von Missionsgruppen aus Peru selbst, aus Deutschland, den USA, Italien und anderen Ländern. Während des Verlaufes der Konquista wurden Idole und religiöse Objekte fortwährend weiter nach Osten verlagert, um sie den Spaniern zu entziehen. Ausgehend vom Inkanat Vilcabamba (Peru) kam es noch einmal zu einem Aufflackern der alten Kulte. Die spanische Verwaltung unter Francisco de Toledo reagierte darauf mit der Umsiedlung in Indianerreduktionen.[9] An der Missionstätigkeit waren vor allem Mönche beteiligt, unter anderem Dominikaner und Franziskaner, später auch Jesuiten (in Maynas, heute Bistum Chachapoyas). Trotz jahrhundertelanger Bekämpfung indigener Überlieferungen sind nicht zuletzt in ländlichen Gebieten die katholisch-christlichen Riten mit religiösen Traditionen aus präkolumbischer Zeit vermischt (Synkretismus), was sich besonders bei religiösen Festen manifestiert.
Wichtige religiöse Ereignisse sind DAX Korrelation das katholische Fest Señor de los Milagros in Lima und in Cusco das Sonnenfest Inti Raymi. Dieses ursprünglich inkaische Fest wurde im Zuge einer wachsenden Rückbesinnung im Jahr 1944 wieder eingerichtet.
Die Indígenas des Amazonas-Tieflands haben weiterhin ihre eigenen Religionen und Vorstellungen, zum Beispiel die Religion der Asháninka.
Wie in vielen lateinamerikanischen Ländern erleben auch in Peru seit einigen Jahrzehnten evangelikale und charismatische Kirchen und Glaubensgemeinschaften wie Siebenten-Tags-Adventisten, Assemblies of God, die Evangelikale Kirche von Peru, Zeugen Jehovas und Mormonen einen großen Zulauf, die teilweise finanziell aus den USA unterstützt aktiv und manchmal auch aggressiv um Mitglieder werben.[10]
Gesundheit
Der nationale Zensus über die indigene Bevölkerung hat 2007 Aktienkurse gezeigt, dass fast 60 Prozent der erfassten Gemeinden keinen Zugang zu gesundheitlichen Einrichtungen haben.[11] In der Gesundheitsversorgung gibt es Diskriminierung indigener.[12] Peru hat eine der höchsten Müttersterblichkeitsraten Amerikas.[13] Im Zeitraum 1996-2006 betrug die Säuglingssterblichkeit 21 pro 1000 Geburten.[14]
Geschichte
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Hauptartikel: Geschichte Perus
Präkolumbianische Zeit
Die ersten Einwanderer kamen etwa 20.000 bis 10.000 v. Chr. in das heutige Peru. Die ältesten bisher bekannten Monumentalbauten stammen aus der Zeit um 3200 v. Chr.[15] Stufenförmige Pyramiden, Prozessionsstraßen und eingefasste Höfe fanden sich in Sechín Bajo im Casmatal, 370 Kilometer nördlich der Hauptstadt Lima. Die 1992 entdeckte Stätte wird seit 2003 von deutschen Archäologen ergraben. Als gesichert kann gelten, dass die Kultur Mais, Erdnüsse, Maniok und Kürbisse anpflanzte und künstliche Bewässerung kannte.
In Grabungsschichten aus der DAX Korrelation Zeit um 1700 v. Chr. fanden sich zudem zahlreiche Ritzzeichnungen. Sie stellen Mischwesen aus Kaiman und Mensch dar. Da französische Archäologen im Osten Ecuadors Überreste einer Kultur fanden, die gleichfalls den Aktien kaufen Kaiman darstellte, und die auf 2450 v. Chr. datiert wurden, könnten kulturelle Einflüsse aus dem Dschungelgebiet die Kultur von Sechin inspiriert haben. In den Anden konnten jedenfalls keine Kaimane leben, daher liegt in jedem Fall der Verdacht nahe, dass diese Aktienkurse Kultur aus den Niederungen am Ostrand der Anden stammte.
Die bis vor wenigen Jahren früheste bekannte Hochkultur war die der Chavín de Huántar, die von ungefähr 800 v. Chr. bis 300 v. Chr. existierte, die aber inzwischen auch bis etwa 1200 v. Chr. zurückdatiert wurde. Die Nazca-Kultur, heute vor allem durch die Nazca-Linien bekannt, entwickelte sich von ca. 200 v. Chr. bis und 600 n. Chr. in der Gegend um Nazca. Um den Titicacasee entwickelte sich ab dem 1. Jahrhundert v. Chr. bis etwa 1000 n. Chr. die Tiahuanaco-Kultur. An der Küste entstanden im Bewässerungsgebiet der Andenflüsse im ersten Jahrtausend n. Chr. differenzierte Kulturen wie die der Moche in der Region um Lambayeque. Vor dem Inkareich war Chan Chan als Hauptstadt der Chimú eine Großstadt mit entwickelter städtischer Kultur.
Das Reich der Inka entstand um 1200 und umspannte bis 1532 große Teile der heutigen Staaten Kolumbien, Ecuador, Peru, Bolivien, Argentinien und Chile. Die auf den Hochebenen Perus gelegene Stadt Cuzco war die Hauptstadt.
Spanische Eroberung im 16. Jahrhundert
Hauptartikel: Vizekönigreich Peru
Die Spanier eroberten ab 1532 dieses Land und gründeten für die spanische Krone das Vizekönigreich Peru, das auf seinem Höhepunkt vom heutigen Panama bis zum äußersten Süden des Kontinents reichte. Im 18. Jahrhundert wurde es aber durch die Ausgliederung der Vizekönigreiche Neugranada und La Plata verkleinert.
Repression gegen Indios im 18. Jahrhundert
Im Jahr 1780 entwickelte Aktien Analyse sich aus Protesten gegen aufgezwungene Arbeit und Warenkäufe (reparto) eine Aufstandsbewegung, deren Führung der Indigene José Gabriel Condorcanqui übernahm. Unter Berufung auf seine Abstammung vom letzten Inka-Herrscher nannte er Aktien Prognose sich Tupac Amaru II. Condorcanqui richtete sich mit der Bewegung eigentlich nicht gegen die herrschende spanische Krone und spanische Institutionen, sondern gegen Missbräuche der Aufsehenden.[16] Er DAX Korrelation versuchte ein Bündnis der Indios und der in Peru geborenen Spanien zu schließen und betonte, dass sowohl Weiße, Mestizen, Aktienkurse Indigene als auch Schwarze von der Unterdrückung berührt sind.[17] Anfänglich wurde die Bewegung auch von städtischen Weißen und Priestern unterstützt, diese gingen zu den vergleichsweise radikalen Zielen jedoch schnell auf Distanz. Der Aufstand wurde niedergeworfen, Condorcanqui, seine Frau und seine engsten Mitstreiter in Cusco öffentlich gefoltert und hingerichtet. Anschließend beraubten die Spanier der indigenen Aristokratie ihrer letzten Privilegien und verboten den Gebrauch indigener Sprachen und Symbole. Die Befreiung von der Kolonialherrschaft konnte deshalb nur von den Weißen (criollos) vorgenommen werden und kam von außen.
Unabhängigkeit im 19. Jahrhundert
Juan Lepiani: San Martín die Unabhängigkeit Perus ausrufend
Museo Nacional de Arqueología(Peru)
1821 wurde das Land während der Expedition von San Martín kurzzeitig befreit und erhielt am 28. Juli dieses Jahres seine Unabhängigkeit. Rebellionen und Bürgerkriege verhinderten jedoch die Entwicklung eines modernen Staates. Bolivar, der Peru 1824 endgültig von den Spaniern befreite, schaffte die Tributpflicht von Indigenen ab, deren Land wurde jedoch oft von Großgrundbesitzern an sich gerissen. Bolívar versuchte ebenfalls, die allgemeine Abschaffung der Sklaverei in Peru zu erreichen. Die Großgrundbesitzer hatten allerdings eine zu große Macht in der Gesellschaft, als dass nur durch das Gesetz die Sklaverei abgeschafft werden konnte. Erst 1854 erlaubten die Landbesitzer die Verkündung der Abschaffung der Sklaverei. Das Motiv war allerdings, dass eine "freie" Arbeitskraft zu einem sehr niedrigen Lohn für die Landbesitzer noch billiger war.[18]
Das heutige peruanische Nationalwappen wurde offiziell am 25. Februar 1825 durch Gesetz des Nationalkongresses festgesetzt. Die Zeichnung stammt vom Parlamentarier José Gregorio Paredes. 1879 brach der Salpeterkrieg aus, weil sich Bolivien und Chile seit den Unabhängigkeitserklärungen beider Länder durch OHiggins in Chile 1817 und Bolivar in Bolivien 1825 über die Region Antofagasta Aktienkurse gestritten hatten. Peru besaß mehrere Guano- und Minenunternehmen im umstrittenen Gebiet, Bolivien bot Peru im Falle eines Bündnisses wirtschaftliche Privilegien in Antofagasta an. Außerdem sah Peru seine politische und wirtschaftliche DAX Korrelation Vormachtstellung, die das Aktien Analyse Land aus Kolonialzeit als ehemaliges Vizekönigreich Spaniens übernommen hatte, durch Chile im Südpazifik gefährdet. 1874 wurde mit Bolivien ein Geheimpakt gegen Chile geschlossen. Diese Allianz konnte jedoch den Sieg Aktien kaufen Chiles nicht verhindern. Bolivien zog sich 1880 nach mehreren verlorenen Schlachten aus dem Krieg zurück und verzichtete vollständig auf seinen Anspruch auf die Region Antofagasta.
Seeschlacht von 1879 zwischen Chile und Peru um Tarapaca
Chile war inzwischen nordwärts in die peruanische Region Tarapaca einmarsct und bot Peru den Waffenstillstand und einen Friedensvertrag an. Peru weigerte sich jedoch, Tarapaca Aktien Prognose an Chile abzutreten. Chile startete in den folgenden Jahren einen Invasionskrieg und marscte 1881 nach der Zerstörung des peruanischen Heeres in die Hauptstadt Lima ein. Die offizielle Regierung wurde aufgelöst, und der chilenische General Patricio Lynch wurde als Gouverneur des Landes eingesetzt. Jedoch waren einige peruanische Generäle wie Miguel Iglesias und Andrés Avelino Cáceres entkommen und versuchten, aus der östlichen und nördlichen Sierra einen organisierten Guerillakrieg zu führen, mit eher zweifelhaftem Erfolg. Caceres schaffte es im Juli 1883 noch, eine konventionelle Division von 1500 Mann zu stellen, um einen letzten Befreiungsschlag anzustreben. Allerdings wurden die letzten Hoffnungen in der Schlacht von Huamachuco vom chilenischen Colonel Alejandro Gorostiaga zerstört, der Krieg war endgültig verloren.
Im Vertrag von Ancón im Oktober 1883 wurde das Ende des Krieges besiegelt, Tarapaca und Tacna wurden an Chile abgetreten (Tacna wurde 1929 zurückgegeben), und das chilenische Heer zog sich aus Peru zurück. Grund für die Niederlage war auch das Fehlen eines funktionsfähigen Staatsapparats in Peru. Der Aktienkurse Krieg erhöhte die Auslandsverschuldung, die durch Verkauf von Rohstoffkonzessionen und Land an ausländische Banken und Konzerne abgebaut wurde.
Politische Radikalisierung im 20. Jahrhundert
Am Anfang des 20. Jahrhunderts entstand die Bewegung des Indigenismus. Peruanische Intellektuelle wiesen auf die Gefahr der Vernachlässigung der indigenen Bevölkerung hin und forderten dazu auf, das indianische Erbe zum Bestandteil einer peruanischen Identität zu machen. Unter den Präsidenten Augusto B. Leguía (19191930) und Luis Miguel Sánchez Cerro (19301933) wurde das Land zwar DAX Korrelation modernisiert, aber autoritär geführt. Die Opposition wurde von zwei Personen angeführt: zum einen von Víctor Raúl Haya de la Torre, der 1924 die APRA gründete. Diese organisierte ihre Anhänger auch außerhalb des politischen Bereichs in Berufsverbänden und Abendschulen und schuf mit ihren Volkshäusern soziale Einrichtungen, womit es ihr gelang, ihre Organisation im ganzen Land zu verankern. Sie wollte Lateinamerikas Abhängigkeit von den USA durch Sozialreformen und Schaffung einer eigenen Mittelklasse überwinden.
Zum Aktien Analyse anderen gab es den Marxisten José Carlos Mariátegui, der indigene Elemente der gemeinschaftlichen Wirtschaft in eine sozialistische Gesellschaft integrieren wollte. Letzterer gab seit 1924 die Zeitschrift Amauta heraus, die als intellektuelles Forum für ganz Lateinamerika bedeutsam war. Nach einem Aufstandsversuch im Jahr 1932 ließ Präsident Cerro in der Nähe der Stadt Trujillo etwa 1000 Anhänger der APRA vom Militär erschießen. Militär und APRA standen sich seitdem in unversöhnlicher Feindschaft gegenüber.
Außenpolitisch unterhielt Cerro gute Beziehungen zu Francos Spanien und dem nationalsozialistischen Deutschland. Sein Nachfolger Manuel Prado (19391945) brach mit dieser Politik. Peru unterstützte die Alliierten im Zweiten Weltkrieg mit Rohstofflieferungen. Der Kriegseintritt erfolgte erst am 12. Februar 1945, was aber doch zur Folge hatte, dass sich alle Deutschen für ein paar Monate nur noch in Lima aufhalten durften, Aktienkurse darunter auch Maria Reiche, die Dresdner Kartografin der Nasca-Linien. Zuvor Aktien Prognose jedoch, im 1941 marscte die peruanische Armee in den Süden von Ecuador ein und löste damit den Peruanisch-Ecuadorianischen Krieg aus. Das peruanische Militär brannte die Stadt Santa Rosa nieder, besetzte den wichtigen Bananenhafen Machala und bedrohte Guayaquil. Ecuador musste daraufhin 1942 im Vertrag von Rio de Janeiro die Hälfte seines verbliebenen Territoriums an Peru abgeben, zum großen Teil Gebiete vor allem im Osten und Südosten am Amazonas um Iquitos.
Der letzte Grenzkrieg mit Peru um das Gebiet der Cordillera del Condor am Río Cenepa, entzündete sich 1995 an Streitigkeiten um die Auslegung dieses Vertrages und wurde offiziell erst 1999 durch einen nunmehr als 'endgültig' bezeichneten Grenz- und Friedensvertrag beendet.
1945 wurde der von der APRA unterstützte José Luis Bustamante y Rivero Präsident, der soziale Reformen und DAX Korrelation Hilfsprogramme für die städtischen Armen umsetzte. Er wurde nach einem apristischen (von Linksabweichlern der APRA) Rebellionsversuch 1948 von General Manuel Odría gestürzt. Dieser verbot die APRA und andere linke Organisationen, verfolgte im wirtschaftlichen Bereich aber ein Programm der Aktien kaufen importsubstituierenden Industrialisierung. Diese beschränkte sich auf Lima und die Pazifikküste, sodass die Hochlandbevölkerung massiv dorthin abwanderte. Neue Parteien entstanden, so die bürgerliche Acción Popular Fernando Belaúnde Terrys, der als Sieger aus den 1963 abgehaltenen Präsidentschaftswahlen hervorging. Gleichzeitig entstand eine Protestbewegung der Bauern gegen US-amerikanische und einheimische Großgrundbesitzer, die jedoch vom Militär gewaltsam zerschlagen wurde. Auf der 1953 gegründeten Militärhochschule konnten auch Kinder von Arbeitern und Bauern studieren und anschließend eine Militärlaufbahn einschlagen.
Militärregierung ab 1968
Unzufriedenheit unter den jüngeren Militärs mit der Aktien Analyse Belaúnde-Regierung, vor allem über die Kontrolle des Erdöls durch eine nordamerikanische Gesellschaft, führte Aktienkurse 1968 zu einem neuen Staatsstreich. Eine Militärjunta unter Juan Velasco Alvarado übernahm die Regierung.
Diese versuchte, durch Boden- und Wirtschaftsreformen ein gemischtwirtschaftliches System zu etablieren. Zur Nationalisierung der Erdölvorkommen wurde die noch heute existierende Gesellschaft Petroperú gegründet, ausländische Unternehmen wurden teilweise enteignet, aber entschädigt und bei Bereitschaft zur Zusammenarbeit mit den staatlichen Institutionen sogar zu Investitionen ermutigt. Der Aufbau einer Grundstoffindustrie wurde vom Staat in die Hand genommen. Der Arbeitsschutz wurde verbessert, mit einer Landreform die Eigentumsverhältnisse auf dem Land radikal verändert. Der enteignete Großgrundbesitz wurde in genossenschaftliches Eigentum überführt. Weil der Großgrundbesitz im Hochland aber oft den Dorfgemeinschaften geraubt worden war, wurden die Genossenschaften dort nicht akzeptiert, sondern als Fortsetzung des Landraubs aufgefasst.
Ziel der Militärs war ein Dritter Weg zwischen Kapitalismus und Kommunismus. Das Schulwesen wurde ausgebaut, das indigene Erbe wurde popularisiert, Ziel war die Entwicklung eines am Mestizentum orientierten gesellschaftlichen Bewusstseins. Quechua wurde zweite Amtssprache, damit war Peru ein Vorreiter in Südamerika. Außenpolitisch DAX Korrelation engagierte sich Aktien Prognose Peru in der Bewegung der Blockfreien, was zu Spannungen mit den USA führte.
General Velasco wurde 1975 durch General Francisco Morales Bermúdez gestürzt, der wieder einen konservativeren politischen Kurs einschlug. 1980 übernahm der 1968 gestürzte Fernando Belaúnde Terry als gewählter Präsident erneut die Macht und übergab die verstaatlichten Unternehmen wieder in Privatbesitz.
In den 1980er-Jahren begann die linksgerichtete Guerilla-Organisation Sendero Luminoso (Leuchtender Pfad) einen bewaffneten Kampf gegen die Regierung. Beide Seiten verübten grausame Massaker an der Zivilbevölkerung, um diese zu disziplinieren. Die Aktivität der Sendero Luminoso dauerte bis in die 1990er-Jahre. Die andere linke Guerilla des Aktienkurse Landes, Movimiento Revolucionario Túpac Amaru, lehnte Gewalt gegen die Zivilbevölkerung ab.
Siehe auch: Liste der Staatspräsidenten von Peru und Liste der Premierminister von Peru
Politik
Die Regierung ist repräsentativ, dezentralisiert und nach dem Prinzip der Gewaltenteilung aufgebaut. Zu den vorrangigen Interessen des Staates gehören die Verteidigung der staatlichen Souveränität, der Schutz der Bevölkerung vor Bedrohung ihrer Sicherheit sowie die Förderung des Allgemeinwohls. In der Realität jedoch bestehen trotz einiger außenwirtschaftlicher Erfolge schwerwiegende politische, soziale und wirtschaftliche Probleme.
Demokratiedefizite
In Peru, das sich seit 1980 als Präsidialrepublik bezeichnet, ist der Aktien Analyse Demokratisierungsprozess bis heute wenig gefestigt. So musste die Internationale Förderung für Menschenrechte während der Wahlkampagnen im Jahr 2000 erhebliche Unregelmäßigkeiten feststellen. Zur Finanzierung der Wahlkampagnen wurden Steuergelder verwendet und auch das Militär war nicht nur als neutraler Beobachter vor Ort.
Zudem ist die angestrebte Dezentralisierung und Regionalisierung des Landes bisher nicht über Ansätze hinweggekommen. Die staatlichen Einkünfte fließen weiterhin nach Lima und werden von den dortigen staatlichen Organisationen den einzelnen Gemeinden zugeteilt. Von der angestrebten Dezentralisierung verspricht sich der Staat eine Entlastung der Zentralregierung und durch die regionale Unabhängigkeit einen positiven Effekt auf die wirtschaftliche Entwicklung des Landes.
Aufgabe des Präsidenten
Nach der Verfassung von 1993 wird alle fünf Jahre ein Staatspräsident vom Volk gewählt, der nicht DAX Korrelation wiedergewählt werden kann. Seit Juli 2006 ist Alan García von der APRA-Partei Präsident der Republik Peru. Zu den weitreichenden Aufgabengebieten des Präsidenten gehören die Vertretung des Staates nach innen und außen, die Führung der allgemeinen Regierungspolitik, die Einberufung der Wahlen zum Amt des Präsidenten und des Aktien kaufen Kongresses sowie die Erfüllung und Wahrung der Verfassung und der Aktienkurse Gesetze.
Ministerpräsident und Regierung
Der Ministerpräsident (Premier, Premierminister oder Canciller) in Peru ist der Koordinator im Ministerkabinett. Rechtlich gesehen ist Peru eine semipräsidiale Republik, da die Verfassung die Position eines Regierungschefs vorsieht, der vom Parlament durch ein Misstrauensvotum gestürzt werden kann. Diese Regelung wurde jedoch bisher nicht angewandt und die Realität entspricht somit eher einer präsidialen Republik. Das heißt, dass der Staatspräsident Aktien Prognose auch Regierungschef in Peru ist.
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