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Nachrichten zu Italien

Quelle: Google News

Kurzinfos Italien

Repubblica Italiana
Italienische Republik
Flagge Wappen
Amtssprache Italienisch Regionale Amtssprachen: Deutsch, Französisch, Ladinisch, Slowenisch[1]
Hauptstadt Rom
Staatsform Parlamentarische Republik
Staatsoberhaupt Präsident Giorgio Napolitano
Regierungschef Ministerratspräsident Silvio Berlusconi
Fläche 301.338 km²
Einwohnerzahl 60.340.328 (1. Januar 2010)[2]
Bevölkerungsdichte 200,27 Einwohner pro km²
Bruttoinlandsprodukt
  • Total (PPP)
  • Total (Nominal)
  • BIP/Einw. (PPP)
  • BIP/Einw. Aktienkurse (Nominal)
  • 2008
  • $ 1.814 Milliarden (10.)
  • $ 2.313 Milliarden (7.)
  • $ 30.581 (28.)
  • $ 38.996 (21.)
  • Human Development Index 0,951 (18.)[3]
    Währung Euro[4]
    Unabhängigkeit 1861[5]
    Nationalhymne Fratelli dItalia
    Nationalfeiertag 25. April, 2. Juni
    Zeitzone UTC+1 MEZ
    UTC+2 MESZ (März bis Oktober)
    Kfz-Kennzeichen I
    Internet-TLD . it
    Telefonvorwahl +39
    Kolosseum, Rom Dom, Mailand Mole Antonelliana, Turin Dom, Florenz Schiefer Turm, Pisa San Francesco di Paola, Neapel Castel del Monte, Andria Venedig Altstadt, Verona Riva, Gardasee Cinque Terre, Ligurien Markgrafschaft Montferrat, Piemont Taormina, Aktienkurse Sizilien Sardinien Italien (ital. Italia; amtlich: Italienische Republik, ital. Repubblica Italiana) ist eine Republik in Europa, die zum größten Teil auf der vom Mittelmeer umschlossenen Apenninhalbinsel liegt. Ihre Hauptstadt ist Rom. Das Gebiet des heutigen Italiens war in der Antike die Kernregion des Römischen Reiches mit Rom als Hauptstadt. Die heute italienische Toskana war das Kernland der Renaissance. Seit dem Risorgimento besteht der moderne italienische Staat.
    Inhaltsverzeichnis
  • 1 Geografie
  • 2 Bevölkerung
  • 2.1 Stadt- und DAX Korrelation Landbevölkerung
  • 2.2 Die Aktien kaufen größten Städte
  • 2.3 Die größten Provinzen
  • 2.4 Die größten Metropolregionen
  • 2.5 Gesundheit
  • 2.6 Religion
  • 2.7 Sprachen
  • 2.8 Einwanderung
  • 2.9 Italiener im Ausland
  • 3 Geschichte
  • 4 Politik
  • 4.1 Politisches System
  • 4.2 Politische Gliederung
  • 4.3 Gesundheitssystem
  • 4.4 Polizei
  • 4.5 Militär
  • 5 Wirtschaft
  • 5.1 Staatshaushalt
  • 5.2 EU-Beitragszahlungen
  • 5.3 Steuern
  • 5.4 Währung
  • 5.5 Rohstoffe
  • 5.6 Aktienkurse Energieversorgung
  • 5.7 Landwirtschaft, Industrie und Dienstleistungen
  • 5.8 Arbeitsmarkt
  • 5.9 Regionale Unterschiede
  • 5.9.1 Nord-Süd-Gefälle
  • 5.9.2 BIP nach Regionen
  • 5.10 Aktien Prognose Soziale Unterschiede
  • 6 Verkehr
  • 6.1 Straßenverkehr
  • 6.2 Schienenverkehr
  • 6.3 Schifffahrt
  • 6.4 Luftfahrt
  • 7 Gesellschaft
  • 7.1 Schulwesen und Bildung
  • 7.2 Feiertage
  • 7.3 Medien
  • 7.3.1 Presse
  • 7.3.2 Rundfunk und Fernsehen
  • 7.4 Neue Medien
  • 7.5 Sport
  • 7.5.1 Fußball
  • 7.5.2 Motorsport
  • 7.5.3 Radsport
  • 7.5.4 Skisport
  • 7.5.4.1 Skigebiete in Italien
  • 7.5.5 Sonstige
  • 8 Kultur
  • 9 Literatur
  • 10 Siehe auch
  • 11 Weblinks
  • 12 Fußnoten
  • Geografie Italien liegt überwiegend auf einer Halbinsel, welche an die Form eines Stiefels erinnert. Die maximale Nord-Süd-Ausdehnung beträgt rund Aktienkurse 1.200 km.[6] Angrenzende Staaten sind Frankreich (Länge der gemeinsamen Staatsgrenze: 488 km), die Schweiz (734,2 km), Österreich (430 km), Slowenien (232 km) sowie die Enklaven San Marino (39 km) und die Vatikanstadt (3 km). Italien besitzt mit Campione dItalia eine Exklave in der Schweiz. Zu Italien gehören die Mittelmeerinseln Sizilien und Sardinien sowie die Inselgruppen der Liparischen Inseln, der Ägadischen Inseln, der Aktien Analyse Tremiti-Inseln, der Pontinischen Inseln und der Toskanische Archipel. Die Pelagischen Inseln, zu denen auch Lampedusa gehört, und die Insel Pantelleria gehören geografisch bereits zu Afrika. Der Gebirgszug des Apennins durchzieht das Land entlang der Längsachse und erreicht seine größte Höhe im Gran Sasso (2.912 m). Im Norden gehört ein großer Teil der Alpen zu Italien: Höchster Gipfel ist der Mont Blanc (Monte Bianco) mit 4.810 m,[7] an der Grenze zu Frankreich. Das höchste Bergmassiv, das vollständig auf italienischem Boden steht, ist der Gran Paradiso mit 4.061 m in den Grajischen Alpen. Entlang der Westküste Italiens ziehen sich von Norden in Richtung Süden unter anderem die Italienische Riviera in Ligurien und den Golf von Neapel in Kampanien. Die Ostküste wird von Triest im Norden bis zum Gargano im Norden Apuliens (nach anderen Darstellungen: bis zur Straße von Otranto) als die Italienische Adriaküste bezeichnet. Die DAX Korrelation gesamte Küstenlänge beträgt 7.375 km. Hydrografisch gehört Italien fast ausschließlich zum Mittelmeer. Aktien kaufen Einzig das Tal des Lago di Livigno und der oberste Teil des Val dUina entwässern via Inn und Donau ins Schwarze Meer. Dorthin Aktien Prognose entwässert ebenfalls die Drau, die im Pustertal in Südtirol entspringt, sowie die Gailitz, die das Gebiet um Tarvis durchfließt. Ferner entwässert das Tal des Lago di Lei über den Rhein in die Nordsee. Die längsten Flüsse sind Po, Etsch, Arno und Tiber. Zu den größten italienischen Seen zählen der Gardasee, der Lago Maggiore und der Comer See in Oberitalien sowie der Lago di Aktienkurse Bolsena und der Lago Trasimeno in Mittelitalien. Neben dem Vesuv auf dem italienischen Festland stehen auf italienischen Inseln gleich zwei weitere bekannte Vulkane, der Ätna und der Stromboli. Auf Grund der geologischen Verhältnisse kommt es in Italien immer wieder zu Erdbeben. Das verheerendste Beben des 20. Jahrhunderts mit einer Stärke von 7,2 auf der Richterskala ereignete sich in Messina und Reggio Calabria im Jahre 1908 und verursachte etwa 130.000 Tote. 1930 bebte die Erde bei Avezzano in den Abruzzen und forderte 15.000 Menschenleben. Die süditalienische Region Irpinia wurde 1980 von mehreren starken Beben getroffen, deren Ausläufer von Portici bei Neapel bis nach Potenza in der Basilikata reichten; dabei kamen über 3.000 Menschen um. Am 31. Oktober 2002 kam es zu einem kräftigen Beben in San Giuliano di Puglia (Region Molise): 30 Menschen, davon 27 Kinder, wurden in den Trümmern eines eingestürzten Schulgebäudes verschüttet. Auch Norditalien bleibt nicht von Erbeben verschont. Das katastrophale Erdbeben, das sich 1976 im Friaul ereignete, kostete 965 Menschenleben. Zudem haben sich weitere kleinere Beben ereignet, bei denen es meistens nur Sachschäden, leider aber auch Tote zu verzeichnen gab. Das letzte verheerende Erdbeben mit einer Stärke von 5,9 auf der Richterskala Aktien Analyse ereignete sich am 6. April 2009 in der Region Abruzzen. Das Erdbeben forderte in der Provinz LAquila 298 Opfer und zerstörte zahlreiche Gebäude und ganze Dörfer.[8] Bevölkerung Italien hat eine Einwohnerzahl von 60.340.328 Einwohnern (zum 1. Januar 2010) und rangiert in der Weltrangliste auf Platz 23, innerhalb der Europäischen Union liegt das Land auf dem vierten Rang hinter Deutschland, Frankreich und dem Vereinigten Königreich. Stadt- und Landbevölkerung Rund DAX Korrelation 67 % der Einwohner Italiens, vornehmlich im Norden, leben in Städten. Vor allem von 1950 bis 1960 herrschte eine starke Abwanderung aus den unterentwickelten Landregionen in die Städte (Landflucht). Seit den 1980er Jahren hat sich dieser Trend zu Gunsten der Aktienkurse Vororte und Kleinstädte umgekehrt (Suburbanisierung). Die größten Städte Die zehn größten Städte (Stand: 1. Januar 2009).[9]
    Rang Stadt Einwohnerzahl
    1. Rom 2.724.347
    2. Mailand 1.295.705
    3. Neapel 963.661
    4. Turin 908.825
    5. Palermo 659.433
    6. Genua 611.171
    7. Bologna 374.944
    8. Florenz 365.659
    9. Bari 320.677
    10. Catania 296.469
    Siehe: Liste der Städte in Italien Die größten Provinzen Liste der zehn größten Provinzen nach Einwohnern (Stand: 1. Januar 2009).[9]
    Rang Provinz Einwohnerzahl
    1. Rom 4.115.911
    2. Mailand 3.170.273
    3. Neapel 3.078.629
    4. Turin 2.196.313
    5. Bari 1.251.072
    6. Palermo 1.244.426
    7. Brescia 1.225.681
    8. Salerno 1.090.782
    9. Catania 1.078.532
    10. Bergamo 1.065.596
    Die Autonome Provinz Bozen-Südtirol ist mit Aktienkurse 7.399,97 km² die flächenmäßig größte Provinz. Siehe auch: Italienische DAX Korrelation Aktien Analyse Provinzen Die größten Metropolregionen Die Tabelle zeigt die zehn größten Metropolregionen.[10]
    Rang Metropolregion Bevölkerung
    (2007)
    Fläche
    (in km²)
    Dichte
    (Ew./km²)
    1. Mailand 8.047.125 8.362,1 965,6
    2. Neapel 4.996.084 3.841,7 1.300,5
    3. Rom 4.339.112 4.766,3 910,4
    4. Venedig-Padua-Verona 3.267.420 6.679,6 489,2
    5. Bari-Tarent-Lecce 2.603.831 6.127,7 424,9
    6. Rimini-Pesaro-Ancona 2.359.068 5.404,8 436,5
    7. Turin 1.997.975 1.976,8 1.010,7
    8. Bologna-Piacenza 1.944.401 3.923,6 495,6
    9. Florenz-Pisa-Siena 1.760.737 3.795,9 629.8
    10. Messina-Catania-Syrakus 1.693.173 2.411,7 702,1
    Gesundheit Italien hat eine der höchsten Lebenserwartungen der Welt. Sie betrug im Jahr 2005 80,4 Jahre und liegt folglich ungefähr zwei Jahre über dem OECD-Durchschnitt von 78,6.[11] Italien liegt damit an siebter Stelle unter allen OECD-Staaten. Die Lebenserwartung beträgt für Frauen rund 83 Jahre, für Männer 78. Ungefähr 19 % der Italiener sind älter als 65 Jahre. Gelegentlich wird die Aktien Prognose hohe Lebenserwartung Aktienkurse auf die mediterrane Kost zurückgeführt, die beispielsweise viel Fisch, Olivenöl und Gemüse enthält Trotzdem lässt sich auch in Italien, wie in so gut wie allen OECD-Staaten, ein Anstieg des Anteils übergewichtiger Personen beobachten. So stieg dieser Wert von 7,0 % im Jahr 1994 auf 9,9 % im Jahr 2005 (in Deutschland lag diese Quote im selben Jahr bei 13,6 %).[11] Mittlerweile gibt es auch in Italien eigene DAX Korrelation Krankenhausstrukturen für diese Personengruppe. Die Kindersterblichkeit lag in Italien 2005 bei 4,7 (OECD: 5,4 ).[11] Der Anteil täglicher Raucher fiel im Vergleichszeitraum 1990 bis 2005 von 27,8 % auf 22,3 % (OECD: 24,3 %).[11] Seit 10. Januar 2005 gilt außerdem ein generelles Rauchverbot in allen öffentlich zugänglichen Gebäuden. Wer trotzdem raucht, muss mit Bußgeldern zwischen 27,50 und 275 Euro rechnen, Wirte, die nicht für die Einhaltung des Verbots sorgen, Aktien Analyse mit 220 bis 2200 Euro. Religion Italien ist ein katholisch geprägtes Land. Die katholische Kirche in Italien ist traditionell einflussreich, was sich in einer hohen Zahl an Priestern (51.259) und Kardinälen (38) widerspiegelt [12]. 51 Millionen Italiener bekennen sich zum katholischen Glauben. Die zweitgrößte christliche Glaubensgemeinschaft bilden die Orthodoxen, mit 1.187.130 Anhängern: Deren Anteil ist durch die Einwanderung von Rumänen besonders stark gestiegen. Die Protestanten (unter anderem Waldenser und Baptisten) sind mit 547.825 Gläubigen vertreten. Zu weiteren christlichen Konfessionen bekennen sich etwa 500.000 in Italien lebende Personen. Unter den Nichtchristen bilden die Moslems mit 1.293.704 die größte Glaubensgemeinschaft (siehe auch Islam in Italien). Zudem leben in Italien 197.931 Buddhisten und 108.950 Hindus. Die Jüdische Gemeinschaft zählt etwa 45.000 Mitglieder. Vier Millionen Menschen bekennen sich zu keiner Konfession.[13] Sprachen Neben der Amtssprache Italienisch gibt es noch die regionalen Amtssprachen Deutsch und Ladinisch in Trentino-Südtirol, Französisch im Aostatal sowie Aktienkurse Slowenisch in Friaul-Julisch Venetien. Darüber hinaus sieht ein staatliches Gesetz aus dem Jahr 1999[14] den Schutz folgender Minderheitensprachen vor:
  • Albanisch (siehe Arbëresh), verteilt im gesamten Mezzogiorno
  • Deutsch, außerhalb von Südtirol (vgl. Zimbrisch in mehreren Sprachinseln in Nordostitalien und Walserdeutsch in Nordwestitalien)
  • Franko-Provenzalisch, die eigentliche Volkssprache des Aostatals sowie einiger Täler im Piemont mit kleinen Sprachinseln in Apulien
  • Furlan, die Sprache DAX Korrelation des Friaul
  • Griechisch (siehe Griko) in Apulien und Kalabrien
  • Katalanisch in Alghero auf Sardinien
  • Moliseslawisch in der Region Aktien kaufen Molise
  • Okzitanisch in einigen Alpentälern des Piemont
  • Sardisch, die Sprache Sardiniens.
  • Bisher ist dieses Gesetz bis auf einige Ausnahmen nicht umgesetzt worden. Die Einrichtung von mehrsprachigen Ämtern, der muttersprachliche Aktien Prognose Schulunterricht und die Förderung von Radio- und Fernsehprogrammen, wie sie das Gesetz vorsieht, sind nicht verwirklicht worden. Nur in der Ortsnamensgebung sind einige Fortschritte gemacht worden: So tragen zahlreiche Verkehrsschilder im Friaul auch die furlanische Bezeichnung, während auf Sardinien neben dem italienischen gegebenenfalls auch der sardische Ortsname steht. In den Schulen des Friauls ist es zudem möglich, eine Wochenstunde Unterricht in furlanischer Sprache zu nehmen. In einigen Alpentälern wird der höchstalemannische Dialekt Aktien Analyse der Walser gesprochen, der in der autonomen Region Aostatal als Minderheitensprache anerkannt ist und gefördert wird. Darüber hinaus werden in Italien zahlreiche Dialekte gesprochen, die gar keine amtliche Anerkennung genießen. Die Verkehrsbeschilderung einiger Gemeinden, besonders Aktienkurse jener, die von der Lega Nord verwaltet sind, ist jedoch um die mundartliche Bezeichnung des Ortes erweitert worden. Einwanderung Die Anzahl der in Italien wohnhaften Ausländer nimmt seit den 1990er Jahren konstant zu. Laut dem nationalem Statistikinstitut ISTAT waren zum 1. Januar 2010 4.279.000 ausländische Staatsbürger gemeldet, das macht 7,1 % der Gesamtbevölkerung aus.
    Pos. Herkunftsland Anzahl
    1  Rumänien 953.000
    2  Albanien 472.000
    3  Marokko 433.000
    4  China 181.000
    5  Ukraine 172.000
    6  Philippinen 120.000
    7  Moldawien 109.000
    8  Polen 107.000
    9  Tunesien 105.000
    10  Indien 104.000
    11  Mazedonien 98.000
    12  Ecuador 85.000
    13  Peru 83.000
    14  Ägypten 78.000
    15  Sri Lanka 75.000
    16  Bangladesch 74.000
    17  Serbien 71.000
    18  Senegal 71.000
    19  Pakistan 60.000
    20  Nigeria 48.000
    Quelle: Die ausländische Bevölkerung in Italien, ISTAT (1. Aktien Prognose Januar 2010)[15]. Zudem leben in Italien rund 120.000 Roma, von denen 70.000 Staatsbürger sind. Die illegalen Einwanderer sind in der Statistik nicht Aktien Analyse berücksichtigt. Die OECD rechnet mit 500.000 bis 750.000, die Caritas geht davon aus, dass sich 1 Million Ausländer illegal aufhalten.[16] Damit würden sich in Italien bis zu 5 Millionen Ausländer aufhalten. Die meisten Einwanderer sind im Norden und im Zentrum Italiens angesiedelt, dort machen sie einen Anteil von 9,6% bzw. 9,1% an der Bevölkerung aus. In den süditalienischen Regionen liegt der Ausländeranteil bei 2,7%.[17] Die Städte mit dem größten Anteil an Ausländern sind: Rom (242.725), Mailand (181.393), Turin (114.710), Genua (42.744), Florenz (40.898), Bologna (39.480), Verona (34.465), Brescia (31.512), Padua (25.596), Neapel (24.384), Reggio Emilia (24.401), Prato (24.153), Venedig (23.928) und Modena (22.857). Italiener im Ausland Anzahl der Auswanderer nach Herkunftsregion in den Zeiträumen 1876-1900 bzw. 1901-1915 Zwischen 1876 und 1915 war Italien von einer DAX Korrelation massiven Auswanderungswelle betroffen. Schätzungsweise 14 Millionen Bürger verließen das Land, um hauptsächlich in Amerika in den Vereinigten Staaten als Arbeiter, in Argentinien und Brasilien als Landwirte ihr Glück zu suchen. Die Zahl ist Aktien kaufen beeindruckend, vor allem wenn man bedenkt, dass Italien zur Jahrhundertwende 33 Millionen Einwohner zählte. 1913 war das Jahr mit der höchsten aufgezeichneten Auswanderungswelle: Über 870.000 Italiener verließen ihre Heimat.[18] Die faschistische Diktatur versuchte der Auswanderung entgegenzuwirken, konnte aber nicht Aktienkurse verhindern, dass weitere 2,6 Millionen Italiener das Land verließen. Vor allem Argentinien und Frankreich waren zwischen den Weltkriegen beliebte Auswanderungsländer, zumal die Vereinigten Staaten und Brasilien strengere Einwanderungsregeln eingeführt hatten. Nach dem Zweiten Weltkrieg richtete sich die Auswanderung zunehmend in Richtung europäischer Staaten. Viele, die vorübergehend als Gastarbeiter nach Belgien, Deutschland, Frankreich, in die Schweiz gekommen waren, ließen sich schließlich auf unbestimmte Zeit in ihren neuen Heimatländern nieder. Im konsularischen Personenregister sind nach wie vor 4.106.640 Auslandsitaliener registriert. Die folgende Tabelle weist jene Länder (außer Italien) aus, in denen die meisten italienischen Staatsbürger wohnhaft sind.
    Staaten mit den meisten italienischen Staatsangehörigen
     Argentinien 659.655
     Deutschland 648.453
     Schweiz 533.821
     Frankreich 343.197
     Brasilien 297.137
     Belgien 251.466
     Vereinigte Staaten 199.284
     Vereinigtes Aktien Prognose Aktien Analyse Königreich 187.363
     Venezuela 124.133
     Australien 122.863
     Kanada 121.465
     Spanien 104.637
     Uruguay 90.231
     Chile 48.966
     Niederlande 32.730
    andere Staaten 341.239
    Quelle: DAX Korrelation Italienisches Außenministerium[19]. Die Italiener im Ausland dürfen bei den Parlamentswahlen wählen und sind durch 12 Abgeordnete und 6 Senatoren vertreten. Zudem dürfen sie an den nationalen Volksabstimmungen Aktienkurse teilnehmen. Geschichte Hauptartikel: Geschichte Italiens Italien, vor allem Mittelitalien (Etrurien) und Süditalien (Magna Graecia), ist schon seit der Antike ein wichtiges europäisches Kulturzentrum und war Mittelpunkt des Römischen Reichs. Zur Zeit Caesars wurde Italien, das zuvor bis zum Rubikon bei Rimini reichte, um die Provinz Gallia Cisalpina erweitert. Sizilien und Sardinien (sowie Korsika) wurden erst im Zuge von Kaiser Diokletians Gebietsreform dem Mutterland Italien (Dioecesis Italiae) angegliedert. Nach dem Einfall der Goten und der Langobarden (410 bzw. 568) zersplitterte das Land in eine Reihe von Herrschaftsgebieten. Im 8. und 9. Jahrhundert, besonders unter Pippin und Karl dem Großen, dominierten die Franken, doch entwickelte sich unter den Nachfolgern Karls ein eigenes Königreich Italien. Seit Otto dem Großen gehörte Italien überwiegend zum Heiligen Römischen Reich, der Süden blieb dabei lange byzantinisch. Jedoch eroberten zunächst Araber ab 827 Sizilien und Teile Süditaliens. Im frühen 11. Jahrhundert begannen Normannen (aus der Normandie) mit der Eroberung Süditaliens bis zum Ende des 11. Jahrhunderts. Durch den Aufschwung von Handel und Verkehr gewannen insbesondere die Städte Norditaliens im 11. Jahrhundert zunehmende Selbstständigkeit. Die Normannen und zahlreiche Städte Oberitaliens unterstützten während des Investiturstreits den Papst. Mit dem Untergang ihrer Dynastie 1268 scheiterten die Versuche der Staufer, die schwindende Reichsgewalt in Italien zu erneuern, obwohl Heinrich VI. das unteritalienische Normannenreich durch Heirat gewonnen hatte. Den Süden beherrschte ab 1268 die französische Dynastie der Anjou, der Norden zerfiel in eine Reihe von formal dem Heiligen Römischen Reich zugehörigen, jedoch beinahe selbstständigen Städten mit ihrem Umland. Im 14. und 15. Jahrhundert entstanden im Zeitalter der Renaissance Mittelmächte mit einem enormen wirtschaftlichen und kulturellen Vorsprung. Fünf Mächte, das süditalienische Königreich, der Kirchenstaat, Florenz, Mailand Aktienkurse und Venedig teilten sich in wechselnden Koalitionen die politische Macht und die Ressourcen der Halbinsel. Der Niedergang Italiens begann DAX Korrelation Aktien Analyse unmittelbar nach der Entdeckung Amerikas, mit der Verlagerung des Handels in die Überseekolonien westeuropäischer Staaten, auch angesichts der osmanischen Kontrolle über das Mittelmeer. Politisch wurde Italien zum Spielball fremder Mächte. Im 16. Jahrhundert kämpften Frankreich Aktien kaufen und Spanien um die Vormachtstellung auf der Halbinsel. Die Schlacht bei Pavia (1525) besiegelte die Vorherrschaft Aktien Prognose Spaniens, das sich die unmittelbare Kontrolle Süditaliens und der Lombardei sichern konnte. 1796 rissen französische Revolutionstruppen die Macht an sich. 1805 krönte sich Napoleon in Mailand zum König von Italien. Nach dem Zusammenbruch seiner Herrschaft fiel Italien in den Einflussbereich des österreichischen Kaiserreiches. Vom 16. bis hinein ins 19. Jahrhundert stand der Großteil Italiens somit unter Fremdherrschaft. Die anschließende Nationalbewegung in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts ging als Risorgimento in die Geschichte ein. Unter Führung der Dynastie der Savoyer, Könige von Sardinien-Piemont, angetrieben durch die Freiwilligenverbände unter Giuseppe Garibaldi, gelang in drei Unabhängigkeitskriegen die Vereinigung Italiens. Am 17. März 1861 wurde Viktor Emanuel II. in Turin zum König Italiens ausgerufen. 1865 wechselte die Hauptstadt nach Florenz. 1866 kamen mit dem dritten Unabhängigkeitskrieg auch das österreichische Venetien sowie das Friaul zum Königreich Italien. Rom wurde dann 1870 erobert und ein Jahr später zur Hauptstadt des Landes erkoren. Darüber hinaus versuchte Italien, ähnlich wie andere europäische Mächte, als Kolonialmacht Fuß zu fassen, am Horn von Afrika (Eritrea, erst später Äthiopien) und in Libyen. Da Italien sich zu Beginn des Ersten Weltkriegs aufgrund territorialer Zugeständnisse aus dem Dreibund gelöst hatte und der Entente beigetreten war, konnte das Königreich auf der Seite der Siegermächte Julisch Venetien, das Trentino sowie das Aktienkurse deutschsprachige Südtirol annektieren. Im Oktober 1922 übernahmen Benito Mussolini und seine Fascisti genannten Gefolgsleute durch den Marsch auf Rom die Macht. Schritt für Schritt wandelte Mussolini das Königreich in einen totalitären Staat um und setzte sich selbst als Duce (Führer) an die Spitze von Volk und Staat. Noch vor Beginn des Zweiten Weltkrieges überfiel Italien Abessinien und okkupierte das Land. Diese völkerrechtswidrige Besetzung war Teil von Mussolinis erklärtem Ziel, DAX Korrelation das antike Römische Reich wieder aufleben zu lassen. Durch verschiedene Abkommen band sich Mussolini an das Deutsche Reich und Adolf Hitler. Schließlich trat Italien auf der Seite der Achsenmächte, nach merklichem Zögern des Duce, in den Zweiten Weltkrieg ein. Mit dem Rückzug der italienischen Truppen vor den anrückenden Alliierten und dem Sturz der faschistischen Regierung im Herbst 1943 brach Italien den Dreimächtepakt, wechselte die Fronten und erklärte nunmehr seinem vormals Aktien Analyse Verbündeten den Krieg. Der folgende Einmarsch der deutschen Wehrmacht stieß auf den Widerstand der Resistenza. Nach der Befreiung Mussolinis durch deutsche Fallschirmjäger in den Apenninen erfolgte die Installation einer Marionettenregierung unter Mussolini in Norditalien bis nach Rom am 23. September 1943 (Italienische Sozialrepublik). Dieser neue Staat blieb mit Deutschland verbündet und erklärte seinerseits dem von den Alliierten besetzten Teil Italiens den Krieg. Eine frischrekrutierte Armee von 40.000 Freiwilligen (Schwarze Brigaden) standen als vermeintlich legitime Staatsgewalt von Beginn an in einer Art Bürgerkrieg gegen die italienischen Partisanen, der sich die letzten 18 Monate bis zum Ende des Krieges hinzog.[20] Als sich die deutschen Verbände im Juni 1944 bis zur Aktien Prognose Gotenlinie im Apennin zurückzogen und italienische Partisanen ihre Überfälle auf deutsche Soldaten verstärkten, kam es zu Massakern an der Zivilbevölkerung und weiteren schweren Kriegsverbrechen durch die deutschen Besatzer und Truppen der faschistischen Sozialrepublik Aktienkurse Italien. Am 28. April 1945 kapitulierten die Wehrmachtsverbände in Italien vor den Westalliierten, die Kämpfe hielten aber noch bis zum 2. Mai 1945 an. Durch den Frontwechsel blieb Italien nach Kriegsende von größeren Gebietsabtretungen verschont (Umland von Triest an Jugoslawien bzw. das heutige Slowenien und Kroatien, Dodekanes an Griechenland, die Gemeinden Tende und La Brigue an Frankreich, sowie Verlust sämtlicher Kolonien). Eine verfassungsgebende Versammlung beschloss die neue Costituzione della Repubblica Italiana am 22. Dezember 1947. Sie trat zum 1. Januar 1948 in Kraft. Die Nachkriegsgeschichte Italiens zeichnet sich innenpolitisch durch häufige Regierungswechsel, allerdings bis 1990 vier Jahrzehnte unter Führung oder Hauptbeteiligung der Democrazia Cristiana, außenpolitisch durch die Gründungsmitgliedschaft in der DAX Korrelation Europäische Wirtschaftsgemeinschaft und wirtschaftlich durch das Wirtschaftswunder (miracolo economico) aus. Nach Jahrzehnten hoher Inflation, auch durch Entwertung der Lira, wurden in den 1990er Jahren die Staatsfinanzen unter Kontrolle gebracht, und Italien übernahm als Währung den Euro. Anfang der 90er Jahre wurde die Aktien kaufen politische Elite des Landes vom Korruptionsskandal Tangentopoli und den Aufklärungsmaßnahmen der Mani pulite weggefegt. Seitdem wird die Politik Italiens von Parteienbündnissen um Silvio Berlusconi sowie wechselnden Mitte-links-Koalitionen bestimmt. Politik Politisches System Hauptartikel: Politisches System Italiens Italien ist seit 1946 eine parlamentarische Republik. Staatsoberhaupt ist der Staatspräsident, das Parlament besteht aus zwei Kammern (Abgeordnetenkammer und Senat), die alle fünf Jahre gewählt werden und absolut gleichberechtigt sind. Daneben gibt es vom Staatspräsidenten ausgezeichnete verdiente Persönlichkeiten, die als Aktien Analyse Senatoren auf Lebenszeit dem Senat angehören. Auch die früheren Staatspräsidenten sind Senatoren auf Lebenszeit. Regierungschef ist der Ministerpräsident, seit 2008 Silvio Berlusconi. Zudem ist Italien Mitglied in mehreren Aktienkurse überstaatlichen Organisationen. Mit dem 4. April 1949 erfolgte der Eintritt in die NATO. Seit dem 14. Dezember 1955 gehört Italien den Vereinten Nationen an. Zudem ist das Land als Gründungsmitglied der Europäischen Union am 1. Januar 1952 ein bedeutender Ansprechpartner in Europa. Siehe auch:
  • Politische Parteien in Italien
  • Liste der italienischen Ministerpräsidenten
  • Politische Gliederung Apulien Basilikata Kalabrien Sizilien Molise Kampanien Abruzzen Latium Umbrien Marken Toskana Sardinien Emilia-Romagna Ligurien Piemont Friaul
    Julisch Venetien Aostatal Trentino
    Südtirol Venetien Lombardei Adriatisches Meer Ionisches Meer Mittelmeer Tyrrhenisches Meer Ligurisches Meer
    Italien ist politisch in 20 Regionen (regioni) mit jeweils eigener Regierung gegliedert. Diese Regionen sind in insgesamt 109 Provinzen (province) und diese in 8.094 Gemeinden Aktien Prognose (comuni) unterteilt. Fünf Regionen haben ein Sonderstatut (statuto speciale), das ihnen eine große Autonomie gewährt; diese sind in der folgenden Liste mit einem Stern markiert.
    Region Hauptstadt Einwohner Fläche (km²) Einw./km²
    Lombardei Mailand 9.781.682 23.863 408
    Kampanien Neapel 5.815.251 13.590 428
    Latium Rom 5.650.977 17.236 326
    Sizilien* Palermo 5.037.499 25.711 196
    Venetien Venedig 4.899.371 18.399 266
    Piemont Turin 4.440.226 25.402 174
    Emilia-Romagna Bologna 4.357.164 22.446 194
    Apulien Bari 4.079.638 19.358 211
    Toskana Florenz 3.720.366 22.994 161
    Kalabrien Catanzaro 2.007.997 15.081 133
    Sardinien* Cagliari 1.670.539 24.090 69
    Ligurien Genua 1.615.441 5.422 298
    Marken Ancona 1.573.445 9.366 166
    Abruzzen L'Aquila 1.338.103 10.763 124
    Friaul-Julisch Venetien* Triest 1.232.291 7.858 157
    Trentino-Südtirol* Trient 1.022.528 13.607 75
    Umbrien Perugia 897.611 8.456 106
    Basilikata Potenza 589.632 9.995 59
    Molise Campobasso 320.360 4.438 72
    Aostatal* Aosta 127.430 3.263 39
    Italien gesamt 60.177.551 301.338 199
    Siehe auch: Italienische Regionen, Italienische Provinzen, Italienische Gemeinden Gesundheitssystem Das Gesundheitssystem

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