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Quelle: Google News

Kurzinfos Portugal

Der Titel dieses Berichts ist mehrdeutig. Für den Komponisten, siehe Marcos António Portugal
República Portuguesa
Portugiesische Republik
Flagge Wappen
Amtssprache Portugiesisch
Hauptstadt Lissabon
Staatsform Parlamentarische Republik
Staatsoberhaupt Staatspräsident Aníbal Cavaco Silva
Regierungschef Ministerpräsident José Sócrates
Fläche 92.345 km²
Einwohnerzahl 10.617.575 (Dezember Aktienkurse 2007)
Bevölkerungsdichte 119 Einwohner pro km²
Bruttoinlandsprodukt (33.) $230,6 Mrd. (Schätzung 2007)
Bruttoinlandsprodukt pro Einwohner (32.) $23.464
Human Development Index Platz 34 (0,909)[1]
Währung 1 Euro =100 Cent
Nationalhymne A Aktien Analyse Portuguesa
Zeitzone WEZ / UTC +0
Sommerzeit: UTC +1 (März bis Oktober)
Kfz-Kennzeichen P
Internet-TLD .pt
Telefonvorwahl +351
Portugal (amtl. República Portuguesa) ist ein europäischer Staat im Westen der iberischen Halbinsel. Im Westen und Süden wird es vom Atlantischen Ozean, im Osten und Norden von Spanien begrenzt. Zum portugiesischen Staatsgebiet gehören die Inseln der Azoren und Madeira (mit Porto Santo). Westlich der Hauptstadt Lissabon liegt Cabo da Roca, der westlichste Punkt des europäischen Festlandes.
Inhaltsverzeichnis
  • 1 Landesname
  • 2 Geographie
  • 3 Bevölkerung
  • 3.1 Bevölkerungsentwicklung
  • 3.2 Portugiesen im Ausland
  • 3.3 Ausländische Bevölkerung
  • 3.4 Religion
  • 4 Geschichte
  • 4.1 Frühgeschichte bis Antike
  • 4.2 Maurische Herrschaft bis Kolonialmacht Portugal
  • 4.3 Endphase der Monarchie bis Estado Aktien kaufen Novo
  • 4.4 Nelkenrevolution bis EU-Beitritt
  • 4.5 Vom EU-Beitritt bis heute
  • 5 Politik
  • 5.1 Politisches System
  • 5.2 Internationale Beziehungen
  • 5.3 Bildungssystem
  • 5.4 Administrative Gliederung
  • 5.5 Militär
  • 6 Wirtschaft
  • 6.1 Allgemein
  • 6.2 Arbeitslosigkeit
  • 6.3 Außenhandel
  • 6.4 Bodenschätze
  • 6.5 Landwirtschaft
  • 6.6 Tourismus
  • 6.7 Kenndaten
  • 6.8 Internationale Wirtschaftsbeziehungen
  • 6.9 Staatshaushalt
  • 7 Infrastruktur
  • 7.1 Aktienkurse Straßenverkehr
  • 7.2 Schienenverkehr
  • 7.3 Luftverkehr
  • 7.4 Wassertransport
  • 8 Kultur
  • 8.1 Literatur
  • 8.2 Portugiesische Küche
  • 8.3 Musik
  • 8.4 Volksfeste
  • 8.5 Sport
  • 8.6 Bibliothekswesen
  • 8.7 Medien
  • 8.8 Feiertage
  • 9 Literatur
  • 10 Siehe auch
  • 11 Weblinks
  • 12 Einzelnachweise
  • Landesname Der Name Portugal entstammt dem Namen der Siedlung Cale im Delta des Flusses Rio Douro. Cale DAX Korrelation könnte ein griechisches Wort sein (Kalles = schön) und sich auf die Schönheit der Natur im Norden des heutigen Portugal beziehen, das die Griechen in der Antike kolonisierten. Andere Historiker meinen, dass Cale phönizischen Ursprungs ist, da die Phönizier Portugal schon vor den Griechen besiedelten. Als das heutige Portugal zum Römischen Imperium gehörte, wurde Cale ein wichtiger Hafen, auf Lateinisch Portus Cale. Im Mittelalter wurde Portus Cale zu Portucale, später Portugale, wobei dieses Wort im 7. und 8. Jahrhundert nur die nördlichen Teile des Landes bezeichnete, also die Region zwischen den Flüssen Rio Douro und Rio Minho. Andererseits verkürzte sich der Name Portus Cale zu Porto, der zweitwichtigsten Stadt, die deshalb als Namensgeber des Landes bezeichnet wird. Geographie Satellitenbild
    Klimadiagramm Aktienkurse Porto
    Klimadiagramm Lissabon
    Klimadiagramm Faro
    Typische Landschaft des Alentejo bei Monsaraz Der Norden Portugals hat ein relativ kühles und feuchtes Klima und besteht aus zwei traditionellen Provinzen oder Landschaften: Der Minho im Nordwesten gehört zu den am dichtesten besiedelten Gegenden des Landes. Die größten Städte des Minho sind Braga und Viana do Castelo. Der Minho wird wegen seines Klimas und der Aktien Analyse vergleichsweise üppigen Vegetation als der grüne Garten Portugals bezeichnet. Auf den Hängen der zahlreichen Flusstäler wird vor allem Wein angepflanzt, der zum berühmten Vinho Verde weiterverarbeitet wird. Daneben gedeihen viele Gemüsesorten. Die natürliche Vegetation ist eine Mischung aus der Flora der gemäßigten Klimazone und der subtropischen Flora, je nach Höhenlage gibt es Eichen und Kastanien oder Pinien und Olivenbäume. Im Nordosten liegt Trás-os-Montes (Hinter den Bergen). Dies ist die dem Meer abgewandte Seite Nordportugals, die sehr gebirgig ist und deshalb sehr kalte Winter und sehr heiße Sommer hat. Die Vegetation ist bedeutend weniger üppig als im Minho und wird zur Grenze nach Spanien hin spärlicher. Beiden Provinzen ist gemein, dass ihre Gebirgsmassive, wie z. B. Marão oder Peneda-Gerês von zahlreichen Flüssen, wie der Rio Minho (Grenzfluss zu Spanien) oder der Rio Douro, durchschnitten werden. Im Norden Portugals DAX Korrelation liegt der Nationalpark Peneda-Gerês, ein wichtiges Schutzgebiet des Landes. Dort Aktien kaufen existieren noch Restbestände naturbelassener Wälder, in denen sich insbesondere die immergrüne Aktien Prognose Steineiche findet. Bedeutende Städte des Nordens sind Porto, Vila Nova de Gaia, Matosinhos, Braga, Vila Real und Bragança. Mittelportugal ist größtenteils hügelig bis gebirgig und hat mit der Serra da Estrela ein bedeutendes Gebirge mit Skigebiet. Der höchste Berg ist der Torre mit 1.993 m. Er ist die höchste Erhebung Kontinentalportugals. Die wichtigsten Landschaften sind die Beira, der Ribatejo (die Aktienkurse Tejo-Ebene mit Beinamen Garten Lissabons), die Estremadura sowie die Mündung des Tejo in den Atlantik. Die gesamte Region ist sehr fruchtbar und hat ein für den Weinanbau optimales Klima, so dass die Tradition des Weinbaus bis zu den Römern zurückreicht. Daneben werden Getreide, Reis, Sonnenblumen und Gemüse angebaut. Die Region wird durch den Tejo zweigeteilt. Überschwemmungen, die früher den Ribatejo regelmäßig heimsuchten, kommen seit dem Bau zahlreicher Staudämme nicht mehr vor. Die wichtigsten Städte Mittelportugals sind Lissabon, Aveiro, Sintra, Coimbra, Viseu, Leiria, Castelo Branco sowie Santarém. Der Süden Portugals setzt sich aus den drei Landschaften Terras do Sado, Alentejo und Algarve zusammen. Die Oberfläche der gesamten Region ist eben bis hügelig und hat ein trockenes und heißes Klima. Der Alentejo, die frühere Kornkammer Portugals, ist heute nur dünn besiedelt und von Abwanderung gekennzeichnet, weitläufige Getreidefelder mit Olivenhainen und Korkeichen dominieren die Landschaft. Zum Weinanbau kommen als Hauptprodukte Getreide und zunehmend Sonnenblumen. Die Wiesen dienen zur Weide der Schafe und sind im Frühling mit Blumen übersät. Zum wirtschaftlichen Niedergang tragen nicht zuletzt die länger werdenden Trockenperioden bei, die mit dem Bau von Staudämmen gemildert werden sollen. Obwohl sie Aktien Analyse wegen der von ihnen ausgehenden Brandgefahr umstritten sind, nehmen die Anpflanzungen von Eukalyptusbäumen zu. Die südlichen Küstenregionen sind häufig von Kiefernwäldern bewachsen. Daneben finden sich zahlreiche Palmenarten, von denen nur die Zwergpalme einheimisch ist. Die Algarve markiert die gesamte Südküste des Landes und ist mit ihren hübschen Städten, den Steilküsten und Sandstränden zu einem beliebten Feriendomizil geworden, was die üblichen negativen DAX Korrelation Begleiterscheinungen des Massentourismus mit sich gebracht hat. Die größten Städte Südportugals sind Portalegre, Évora, Beja sowie Faro und Lagos. Der bestimmende Fluss ist der Rio Guadiana, der zweimal längeren Strecken der Grenze zu Aktienkurse Spanien markiert. An die große sommerliche Hitze angepasst sind zahlreiche sukkulente Pflanzen. Satellitenbild der Azoren Zu Portugal gehören des Weiteren die Inselgruppen Madeira (Holzinsel) und Azoren (Habichtsinsel) im Atlantik. Sie sind, bis auf die Azoreninsel Santa Maria, vulkanischen Ursprungs. Die Inselgruppe Madeira hat aufgrund ihrer Lage vor der afrikanischen Küste eine teils tropische, teils subtropische Vegetation. Der höchste Berg Portugals befindet sich auf den Azoren (Ponta do Pico, 2.351 m). Die wichtigsten Flüsse Portugals sind der Tejo, welcher in Spanien unter dem Namen Tajo entspringt, der Douro (spanisch Duero) und der Mondego, wobei letzterer der längste Fluss ist, der nur durch Portugal fließt. Siehe auch: Liste der Städte in Portugal Fauna Die Tierwelt Aktien Prognose Portugals unterscheidet sich nur unwesentlich von der Spaniens. Vereinzelt leben noch Wölfe; der nur auf der iberischen Halbinsel verbreitete Pardelluchs ist dagegen in Portugal nahezu ausgestorben, nur noch selten werden Einzeltiere angetroffen, die vermutlich über die Grenze mit Spanien eingewandert sind. Ansonsten finden sich Wildkatzen, Füchse, Wildschweine, Hirsche, wilde Ziegen sowie Wildkaninchen. Da Portugal auf der Zugvogelroute nach Afrika liegt, lassen sich zahlreiche Vögel beobachten, darunter insbesondere im Süden die Flamingos; Steinadler leben und jagen in den Küstengebieten. Im Landesinneren kommen verschiedene Schlangen und Skorpione vor. Bevölkerung Hauptartikel: Portugiesen Portugal ist, jedenfalls bezogen auf die alteingesessene Bevölkerung, in sprachlicher, ethnischer und religiöser Hinsicht ein sehr homogenes Land. Die portugiesische Sprache wird im ganzen Land gesprochen, und nur in den Dörfern von Miranda do Douro wird ein dem Asturischen zugeordneter Dialekt (Mirandés) gesprochen, der als Minderheitensprache anerkannt wird. Die dichteste Besiedelung weist ein Küstenstreifen von der spanischen Grenze im Norden bis in die Gegend um Lissabon auf. Während in diesem Streifen 70 % der Aktienkurse Bevölkerung leben, sind das Hinterland und der Süden Portugals sehr dünn besiedelt. Mehr als 10 % DAX Korrelation der Aktien Analyse Bevölkerung entfällt auf zwei Städte (Lissabon und Porto), während mehr als die Hälfte in Orten unter 2.000 Aktien kaufen Einwohnern lebt. Der Trend geht in Portugal in Richtung Verstädterung. Bevölkerungsentwicklung Bevölkerungsentwicklung Portugals (in Tausend, 19612003) Die in Portugal ansässige Bevölkerung wurde für Ende Dezember 2008 auf 10.627.250 Personen geschätzt.[2] Damit hat sich die Bevölkerung seit 1900 verdoppelt. Das Bevölkerungswachstum war dabei keineswegs konstant. Einem Bevölkerungsrückgang im Jahre 1920 aufgrund den Auswirkungen des ersten Weltkrieges, der Spanischen Grippe und einer Auswanderungswelle folgte eine Wachstumsphase, die bis in die 1940er Jahre dauerte und die von steigender Lebenserwartung der Menschen profitierte. Von etwa 1965 bis 1973 kam es zu starker Auswanderung, bis es 1974 aufgrund der Unabhängigkeit der Kolonien zu einer starken Rückwanderung kam. Die Auswanderung der 1980er Jahre kam in den 1990ern zu einem Stillstand.[3] Das natürliche Bevölkerungswachstum war 2007 leicht negativ, 2008 stagnierte es. Das leichte Gesamtwachstum, das 2008 0,09% und 2007 0.17% betrug, ist deshalb nur auf die Nettomigration zurückzuführen. 2003 noch war die Bevölkerung um 0,64% gewachsen.[2] Die Geburtenrate, die vor 1920 noch bei 30 pro 1000 Einwohner lag, ist bis 2008 auf 9,8 pro 1000 Einwohner gesunken. Die Fruchtbarkeitsrate erreichte 2007 mit nur 1,33 Kindern pro Frau den tiefsten Wert in der Geschichte des Landes. In den 1960er Jahren bekam eine Frau im Durchschnitt drei Kinder.[2][4] Regional gibt es hinsichtlich der Bevölkerungsentwicklung erhebliche Unterschiede: Während die Bevölkerung der Algarve, Lissabon und der Azoren wächst, geht jene des Alentejo und der Region Centro zurück.[5] Innerhalb Portugals gibt es starke Migrationsbewegungen, wobei die Wanderungsbewegungen aus den Regionen des Hinterlandes in Richtung der Zentren von Industrie (Lissabon, Porto) und Aktien Prognose Aktienkurse Tourismus (Algarve, Madeira und Azoren) gehen. Die Bevölkerung Portugals altert, 2008 waren 15,3% der Bewohner 15 Jahre oder jünger, während 17,6% 65 Jahre oder älter waren. Dieser Trend ist im Hinterland besonders ausgeprägt, der Grund ist die Abwanderung der jüngeren Bewohner in die Ballungszentren. Da zahlreiche Portugiesen, die im Ausland gearbeitet haben, für ihren Lebensabend in ihre Heimat zurückziehen, ist die Alterung der Bevölkerung des DAX Korrelation Landes besonders schnell.[2][6] Die Lebenserwartung bei Geburt lag 2008 bei 81,7 Jahren für Frauen und 75,5 Jahren für Männer. Im Jahre 1970 war sie noch bei 70,3 bzw. 64,0 Jahren gelegen. Parallel dazu ging die Kindersterblichkeit zurück, 2008 lag sie bei 3,3 pro Tausend Lebendgeburten, während sie 100 Jahre davor noch um 150 pro Tausend Lebendgeburten gelegen hatte.[2][7] Das durchschnittliche Heiratsalter ist in den letzten Jahren gestiegen, 2008 heirateten Frauen zum ersten Mal mit Aktien Analyse 26,8 und Männer mit 29,7 Jahren. Dabei sinkt der Anteil kirchlicher Ehen rapide, von 59,6% im Jahre 2003 auf 44,4% 2008.[8] Portugiesen im Ausland Für lange Zeit war Portugal ein Auswanderungsland; wichtige Zentren der portugiesischen Kultur gibt es vor allem in Frankreich, wo allein 600.000 Portugiesen leben, aber auch in vielen anderen Staaten. Andererseits war Portugal schon während der Unabhängigkeitskriege seiner Kolonien Zielland für Einwanderer aus den kolonisierten Regionen. Ausländische Bevölkerung Ausländer in Portugal mit ihren Herkunftsländern. Alle portugiesischsprachigen Länder sind in grünen Farbtönen gehalten.
    Datenquelle: INE[9] Seit dem Beitritt Portugals zur Europäischen Union 1986 und dem damit verbundenen politischen und wirtschaftlichen Wandel ist Portugal verstärkt zu einem Einwanderungsland geworden, wobei die Herkunftsländer der Zuwanderer vor allem in Afrika (Angola, Kap Verde), Südamerika (Brasilien) sowie Osteuropa (Ukraine, Moldawien) liegen. Ende 2008 lebten 443.102 ausländische Staatsangehörige in Portugal. Diese stammen zu mehr Aktienkurse als der Hälfte aus anderen portugiesischsprachigen Ländern, sind meist katholischen Glaubens und teilen deshalb einen ähnlichen kulturellen Hintergrund.[9] Etwa ein Viertel der Ausländer, die in Portugal leben, sind Europäer, wovon ein Teil Rückkehrer sind, also aus Portugal ehemals ausgewanderte Portugiesen, die mit fremder Staatsbürgerschaft zurückgekehrt sind. Ein anderer Teil sind Dauerurlauber, die in Portugal ihre Pension verbringen. Die ausländische Bevölkerung lebt zu mehr als der Hälfte in Lissabon, davon abgesehen konzentriert sie sich auf die Stadtgebiete an der Küste. Im Hinterland liegt der Anteil bei unter 0,5 %. Religion Die große Mehrheit der Portugiesen bekennt sich zum römisch-katholischen Glauben, wobei der Anteil an der Gesamtbevölkerung mit Werten zwischen 85%[10] und 95%[11] DAX Korrelation angegeben wird. In Portugal herrscht Glaubensfreiheit und, seit Einführung des Gesetzes über die Glaubensfreiheit (Lei da Liberdade Religiosa)[12] offiziell auch Aktien kaufen Gleichheit zwischen den Religionen. Die Gleichheit ist aber in der Realität noch nicht erreicht: die Kirche betreibt in Portugal bedeutende Kultureinrichtungen, eine angesehene Universität, Privatschulen und auch einen Radiosender. Weiters Aktien Prognose ist das Gesetz über die Glaubensfreiheit nur teilweise auf die katholische Kirche anzuwenden.[10] Ob öffentliche Schulen verpflichtet sein sollen, Religionsunterricht anzubieten, ist in Portugal seit 25 Jahren umstritten.[10] Der Wallfahrtsort Fátima In der ersten Verfassung Portugals von 1822 wurde der Katholizismus zur Staatsreligion erklärt. Die Verfassung von 1826 schuf die religiöse Verfolgung ab. Die offizielle Trennung von Staat und Kirche erfolgte mit der republikanischen Revolution von 1910, wobei Konkordate mit dem Vatikan der katholischen Aktien Analyse Kirche weiterhin weitreichende Privilegien einräumten.[10] Die portugiesische Ausprägung des Katholizismus wird, im Vergleich zur Praxis in anderen Ländern, als menschlich, lyrisch und mit Verständnis für die fleischlichen Dinge des Lebens Aktienkurse beschrieben.[13] Typisch ist die starke Verehrung der Jungfrau Maria. Wichtigstes Pilgerziel ist der Wallfahrtsort Fátima. Hier soll die Jungfrau Maria 1917 drei Hirtenkindern erschienen sein. Im Mittelalter spielten zwei weitere Religionen eine bedeutende Rolle in Portugal. Mauren und Araber beherrschten zeitweise den Süden des Landes. Nach der Reconquista mussten sie das Land verlassen oder sich den Christen unterwerfen. Sie brachten zahlreiche technologische Fortschritte mit sich, wie Verbesserungen im Brunnenbau, Bewässerung, Olivenanbau, Anbau von Zitrusfrüchten, Baumwolle und Zuckerrohr, die Seidenraupenzucht, die Herstellung von Fliesen, Jalousien, Hygiene und Ornamentik. Die Gesellschaft im damaligen Portugal bot auch unterworfenen oder versklavten Mauren die Möglichkeit, gesellschaftlich aufzusteigen, so dass die muslimische Bevölkerung in der christlichen aufging.[14]. Die Juden genossen im Mittelalter den Schutz der portugiesischen Könige. Das durch Handel und Verwaltungsposten in Staat und Kirche angehäufte Vermögen diente als Grundlage für den Aufbau der portugiesischen Flotte. 1504 und 1506 kam es in Lissabon jedoch zu anti-jüdischen DAX Korrelation Pogromen. Geschichte Hauptartikel: Geschichte Portugals Frühgeschichte bis Antike Die römische Provinz Lusitania im Südwesten der iberischen Halbinsel Die Vor- und Frühgeschichte des Gebietes entspricht weitgehend der Entwicklung in den anderen Regionen der iberischen Halbinsel. Ab ungefähr 2000 v. Chr. wanderten die Iberer, wahrscheinlich aus Nordafrika, auf der Halbinsel ein. Ab 1200 v. Chr. gründeten Phönizier Seefahrerkolonien an den Küsten. Ab ungefähr 600 v. Chr. wanderten Kelten ein, die sich mit den Iberern vermischten. Zu den so entstandenen Keltiberern gehörte der Stamm der Lusitaner, der den Römern als besonders wehrhaft galt und im Lateinischen namensgebend für das Land werden sollte. Ab 450 v. Chr. wurde das Gebiet von Karthago erobert und im Ergebnis des Zweiten Punischen Krieges an Rom abgetreten. Von den Römern wurde der Südwesten Aktienkurse der Halbinsel seit Beginn der Kaiserzeit unter dem Namen Lusitania als eigenständige Provinz verwaltet, die neben dem Großteil des heutigen Portugal weitere Gebiete im Westen des heutigen Spanien umfasst (besonders die Extremadura, die Provinz Salamanca und das Gebiet um Talavera de la Reina), wo der Schwerpunkt der römischen Besiedlung lag. Die römische Herrschaft endete in der Völkerwanderungszeit; Sueben Aktien Prognose (ab 409) und vor allem Westgoten (ab 416) gründeten ihre Reiche auf dem Gebiet des späteren Portugal. Maurische Herrschaft bis Kolonialmacht Portugal Im Jahre 711 eroberten Aktien Analyse die Mauren das Land, Lusitanien gehörte damit zu Al-Andalus und wurde Teil des Emirats von Córdoba, später des Kalifats von Córdoba und schließlich der Taifa-Königreiche, in die das Land zerfiel. Der Großteil Lusitaniens wurde im 11. Jahrhundert von der Dynastie der Aftasiden beherrscht, die in Badajoz residieren. Der Süden gehörte dagegen zur Herrschaft der Abbadiden von Sevilla. Währenddessen begann vom Königreich Asturien ausgehend im 9. Jahrhundert die christliche Reconquista der Territorien des späteren Portugal, die jedoch erst im 12. Jahrhundert das ehemalige Lusitanien erreichte. Die Mauren wurden bis zum Ende ihrer Herrschaft 1492 langsam zurückgedrängt. Als Keimzelle des späteren Portugal entstand im 9. Jahrhundert mit der Presúria von Portucale durch Vímara Peres in der Gegend um Porto die erste Grafschaft Portucale (Condado Portucalense). Mit der Übergabe von Portucale durch Alfons VI. von Kastilien an DAX Korrelation seinen Schwiegersohn Heinrich von Burgund wurde 1096 oder 1097 die zweite Grafschaft Portucale (Condado Portucalense) begründet, die von Anbeginn mehr oder minder erfolgreich danach strebte, die Oberhoheit Aktien kaufen der Könige von León und Kastilien abzuschütteln. Heinrich von Burgund wurde damit zum Stammvater der ersten portugiesischen Königsdynastie. Die Festung von Guimarães, das Hauptsymbol für Portugals Unabhängigkeit. (Quelle: IPPAR) Denkmal der Entdeckungen (Padrão dos Descobrimentos) in Lissabon Unter Aktienkurse Heinrichs Sohn und Nachfolger Alfons I. erlangte das Land 1143 die Unabhängigkeit, Alfons nahm den Königstitel an. Die Burgunder herrschten bis 1383 in Portugal, 1211 wurde das erste Ständeparlament (Cortes) einberufen, 1250 war die Reconquista in Portugal mit der Eroberung der Algarve abgeschlossen, 1256 wurde die Hauptstadt nach Lissabon verlegt. 1383 starb das Haus Burgund in Portugal aus. Ein nichtehelicher Abkömmling, Johann von Avis rief sich zum König aus, konnte kastilische Ansprüche auf den portugiesischen Thron in der Schlacht von Aljubarrota (1385) abwehren und gründete die zweite portugiesische Dynastie, das Haus Avis. Die Avis-Könige (besonders Emanuel I. - er herrschte von 1495 bis 1521) führten das Land zu höchster Blüte. Portugal stieg zur führenden Handels- und Seemacht auf, erwarb Kolonien in Brasilien, Afrika, Arabien, Indien und China. Das Land war Weltmacht und reichste Nation Europas (siehe auch Heinrich der Seefahrer; * 1394; 1460). Auch kulturell kam es zu einer Blütezeit (Luís de Camões). 1580 starb das Haus Avis aus, Portugal fiel aus dynastischen Gründen an die spanischen Habsburger. Bis 1640 herrschten die Spanier, Portugal verlor seine Unabhängigkeit, sank zur spanischen Provinz herab und verlor Teile seines Kolonialreiches. 1640 führte der Herzog von Braganza eine Adelsrevolte gegen die spanische Herrschaft an und rief sich als Johann IV. zum König aus. Er gründete die vorletzte Aktien Analyse portugiesische Dynastie, das Haus Braganza. Außen- und wirtschaftspolitisch geriet das Land in immer größere Abhängigkeit von England (Methuenvertrag, 1703). 1755 vernichtete ein Erdbeben große Teile der Aktien Prognose Hauptstadt Lissabon. Unter dem Ersten Minister und Reformer Marquês de Pombal wurde die Stadt wieder aufgebaut und das Land mit zum Teil drastischen Methoden zu einem aufgeklärt absolutistischen Staat umgeformt. 1761 kam es zu DAX Korrelation einem Angriff Spaniens und Frankreichs auf das Land, Pombal trug Wilhelm Graf zu Schaumburg-Lippe den Oberbefehl über die vereinigten portugiesischen und britischen Aktienkurse Truppen an. Wilhelm wehrte die Angriffe ab und sicherte damit die Unabhängigkeit Portugals. In den folgenden Jahren reformierte er das portugiesische Heer tiefgreifend und ließ die Festung Elvas an der spanischen Grenze errichten. 1807 besetzten napoleonische Truppen das Land, die königliche Familie floh nach Brasilien. Nachdem die Franzosen mit britischer Hilfe vertrieben worden waren, kam es zur liberalen Revolution, das Land erhielt zum ersten Mal in seiner Geschichte eine Verfassung (1821). Der anschließende Kampf zwischen Anhängern des Absolutismus und Befürwortern einer konstitutionellen Monarchie wurde erst durch den Sieg Letzterer im Miguelistenkrieg entschieden. Am 7. September 1822 erlangte Brasilien unter Kaiser Pedro I. seine Unabhängigkeit. Endphase der Monarchie bis Estado Novo Die Zeit nach Ende des Miguelistenkrieges wurde von der Auseinandersetzung zwischen Rechts- und Linksliberalen (Cartisten und Setembristen) geprägt. 1853 starb mit Königin Maria II. das Haus Braganza in direkter Linie aus, über die Ehe der Königin mit Ferdinand II. von Sachsen-Coburg und Gotha übernahm der portugiesische Zweig dieses deutschen Adelshauses den Thron (bis 1910). Die Endphase der Monarchie war durch eine allgemeine Schwäche des Landes, wirtschaftliche Probleme (Staatsbankrott 1891) und zunehmende republikanische Aufstände geprägt. 1908 wurden der König Karl I. und der Thronfolger bei einem Attentat getötet, am 5. Oktober 1910 wurde die Republik ausgerufen. Im März 1916 trat das Land auf Seiten der Entente in den Ersten Weltkrieg ein. Portugal mobilisierte bis zu 100.000 Soldaten, von denen ungefähr 7.000 bis zum Ende des Krieges fielen. In der sogenannten ersten Republik (bis 1926) herrschten allgemeine politische Instabilität und anarchisch chaotische Zustände. Sie war durch monarchistische und kommunistische Aufstände, Putschversuche (unter anderen des Sidónio Pais, 1917) und schwache, häufig wechselnde Regierungen ohne parlamentarische Mehrheit gekennzeichnet. 1926 putschte das Militär und Aktienkurse beendete die erste Republik. Unter den Militärs stieg ein Zivilist, António de Oliveira Salazar, ab 1928 Finanzminister, ab 1932 Ministerpräsident, zu höchster Macht auf. Er gründete ab 1933 DAX Korrelation den Estado Novo, den Aktien Analyse neuen Staat, ein autoritäres Gebilde mit faschistischen Tendenzen, mit Einheitspartei (Nationale Union), Staatsjugend und Geheimpolizei (PIDE). Die katholisch-autoritäre und antidemokratische Ideologie des Diktators Aktien kaufen verfolgte das Projekt eines Ständestaates. Außenpolitisch baute Salazar auf die Bindung an Großbritannien, sympathisierte im spanischen Bürgerkrieg mit den nationalspanischen Kräften und taktierte geschickt zwischen den Blöcken. Im Zweiten Weltkrieg blieb das Land neutral, belieferte beide Seiten mit dem wichtigen Rohstoff Wolfram und wurde zum Tummelplatz von Geheimagenten aller Kriegsparteien. Aktien Prognose Salazar, der von Anfang an mit einem alliierten Sieg rechnete und entscheidend auf Franco im Sinne einer spanischen Neutralität eingewirkt hatte, erlaubte den Alliierten schließlich im Herbst 1943 die Einrichtung von Militärbasen auf den Azoren. Nach Ende des Krieges trat Portugal rasch der NATO bei. Ab 1960 begann der Kolonialkrieg, der besonders in Afrika (Angola, Mosambik, Guinea-Bissau) mit großer Härte geführt wurde. 1968 musste Salazar wegen gesundheitlicher Probleme zurücktreten, sein Nachfolger, Marcello Caetano, konnte sich nicht zu grundlegenden Reformen entschließen. Durch den Kolonialkrieg war Portugal außenpolitisch zunehmend isoliert, die Kriegskosten führten zu steigender Staatsverschuldung und Inflation. Führende Militärs erkannten, dass der Kolonialkrieg militärisch für Portugal nicht zu gewinnen war. Wegen der Unfähigkeit der Regierung, eine politische Lösung des Problems zu finden, putschten sie 1974. Eine allgemeine Unzufriedenheit der Bevölkerung mit der Diktatur, durch die einsetzende Wirtschaftskrise (hervorgerufen durch die erste Ölkrise 1973) noch verstärkt, führte dazu, dass sich große Teile der Bevölkerung mit den putschenden Offizieren solidarisierten. Es kam Aktienkurse zu einer allgemeinen Volkserhebung, der Nelkenrevolution, die den Estado Novo beendete. Die neuen Machthaber entließen die portugiesischen Kolonien, bis auf Macau, in die Unabhängigkeit (1974/1975). Panoramablick von Vila Nova de Gaia (Vordergrund) auf den alten Hafen und die Innenstadt von Porto. Rechts im Bild die Ponte Dom Luis I Nelkenrevolution bis EU-Beitritt Die erste Zeit nach der Revolution war geprägt von der Auseinandersetzung zwischen einer eher konservativen Strömung (General Spínola) und einem sozialistischen DAX Korrelation Flügel (Hauptmann Otelo), innerhalb des MFA (Movimento das Forças Armadas Bewegung der Streitkräfte), der Vereinigung der putschenden Offiziere. Zunächst sah es so aus, als würde die sozialistische Strömung siegen, es kam zu Verstaatlichungen und zu einer Landreform. Die Verfassung von 1976 definierte den Übergang zum Sozialismus als Staatsziel. Als sich bei den ersten Präsidentschaftswahlen nach der neuen Verfassung 1976 der gemäßigtere General Eanes überraschend deutlich gegen Hauptmann Otelo Aktien Analyse durchsetzen konnte, waren die Weichen für eine Rückkehr des Landes zu einer parlamentarischen Demokratie westeuropäischen Zuschnitts gestellt. Eanes und der Vorsitzende der Sozialistischen Partei Mário Soares (Regierungschef von 1976 bis 1978 und 1983 bis 1985, Staatspräsident von 1986 bis 1996) führten das Land schließlich in die Europäische Gemeinschaft (Beitritt 1986). Vom EU-Beitritt bis heute Eine Straße in Lissabons Altstadt. 1979 gewann zum ersten Mal seit der Nelkenrevolution wieder eine politische Gruppierung die Parlamentswahlen, die rechts der Mitte stand, die Regierungen unter Francisco de Sá Carneiro und Francisco Pinto Balsemão. Die Regierung konnte sich mit der sozialistischen Opposition auf eine Verfassungsänderung einigen, die sozialistischen Überreste entfernte, die nach der Nelkenrevolution in die Verfassung geschrieben worden waren. Die 1982 in Kraft getretene Verfassungsänderung ersetzte den bis dahin bedeutenden Revolutionsrat durch ein Aktienkurse Verfassungsgericht nach Aktien Prognose dem Vorbild anderer demokratischer Staaten. 1985 wurde Aníbal Cavaco Silva Premierminister. Seiner konservativen Partido Social Democrata (PSD) gelang bei den Wahlen 1987 ein Erdrutschsieg, bei dem eine Partei zum ersten Mal eine absolute Mehrheit erringen kann. Cavaco Silva bleibt bis 1995 Ministerpräsident. Er verfolgte eine neoliberale Wirtschaftspolitik und nahm die Verstaatlichungen aus der Zeit der Nelkenrevolution zurück. Von 1995 bis 2002 stellten wieder die Sozialisten mit António Guterres die Regierung. Bei den Parlamentswahlen vom 17. März 2002 kam es zu einem neuerlichen Rechtsrutsch. Bei einer Wahlbeteiligung von 62,3 Prozent erreichte die konservative PSD unter José Manuel Durão Barroso eine relative Stimmenmehrheit von 40,1 Prozent, gefolgt von der sozialistischen Partido Socialista und der rechtskonservativen Volkspartei CDS-PP mit 37,9 DAX Korrelation beziehungsweise 8,8 Prozent. Mit letzterer bildete Barroso eine Koalitionsregierung, wobei der populistische Vorsitzende des CDS-PP, Paulo Portas, das Amt des Verteidigungsministers übernahm und zudem die Bereiche Justiz sowie Arbeit und Soziales an das CDS-PP gingen. Die Sozialisten Aktien kaufen stellten jedoch ununterbrochen den Präsidenten des Landes, da Nachfolger von Soares 1996 der Sozialist Jorge Sampaio wurde. Im Juli 2004 wurde Barroso vom Europäischen Rat zum Nachfolger von Romano Prodi als Präsident der Kommission der Europäischen Union nominiert. Sein Nachfolger als Ministerpräsident wurde Pedro Santana Lopes, der nur kurze Zeit regieren konnte, da Präsident Sampaio bereits im November das Parlament vorzeitig auflöste und für Februar 2005 Neuwahlen ausschrieb, bei der die Partido Socialista zum ersten Mal in der Geschichte eine absolute Mehrheit errang. Ihr Spitzenkandidat José Sócrates ist seit 12. März 2005 neuer Ministerpräsident. Am 22. Januar 2006 wählten ungefähr Aktien Analyse 8,9 Millionen Portugiesen einen neuen Präsidenten. Der bisherige Präsident, der Sozialist Jorge Sampaio, durfte sich nach zwei Amtszeiten nicht Aktienkurse mehr zur Wahl stellen. Gegen fünf Kandidaten der Linken setzte sich bereits im ersten Wahlgang der Mitte-Rechts-Kandidat und frühere Regierungschef Aníbal Cavaco Silva (PSD) mit einer absoluten Mehrheit von 50,6 Prozent bei einer Wahlbeteiligung von 62,6 Prozent durch. Er wurde von einem Bündnis aus PSD und CDS-PP unterstützt. Der als Architekt des portugiesischen Wirtschaftsaufschwungs in den Jahren 1985 bis 1995 geltende 66-jährige Wirtschaftsprofessor wurde damit der erste bürgerliche Präsident in Portugal seit der Nelkenrevolution von 1974. Er wurde am 9. März 2006 für fünf Jahre in sein Amt eingeführt. Politik Politisches System Seit der Nelkenrevolution des Jahres 1974 hat sich Portugal zu einer stabilen parlamentarischen Republik entwickelt. Die vier wichtigsten Organe der Politik in Portugal sind der Präsident, der Premierminister und sein Ministerrat, das Parlament sowie die Justiz. Der Präsident, der alle fünf Jahre direkt in allgemeinen Wahlen bestimmt wird, ist Oberkommandierender der Streitkräfte. Er ernennt einen Premierminister und den Ministerrat, wobei er sich am Ergebnis der Parlamentswahlen zu orientieren hat. Der Staatsrat ist ein Gremium, das den Präsidenten berät, und besteht aus dem Staatspräsidenten Aktien DAX Korrelation Prognose und seinen Vorgängern, dem Premierminister, dem Präsidenten des Verfassungsgerichtes, dem Bürgerbeauftragten, den regionalen Präsidenten (Madeira und Azoren) sowie fünf vom Staatspräsidenten und fünf vom Parlament ausgewählten Personen. Die Regierung wird vom Premierminister angeführt, der sich einen Ministerrat zusammenstellt. Jede neue Regierung muss dem Parlament ihr Programm zur Debatte vorlegen. Wird es nicht abgelehnt, ist die Regierung vom Parlament akzeptiert. Das Parlament wird als Assembleia da República (Versammlung der Republik) bezeichnet und besteht aus einer Kammer mit bis zu 230 Abgeordneten. Die Abgeordneten werden für vier Jahre nach Verhältniswahlrecht gewählt. Der Präsident hat das Recht, das Parlament aufzulösen und Neuwahlen anzusetzen. Das Aktienkurse Oberste Gericht ist die höchste Instanz der portugiesischen Justiz. Zudem sind besondere Oberste Gerichte für militärische, verwaltungsrechtliche und steuerrechtliche Fragen zuständig. Das Verfassungsgericht Portugals hat neun Mitglieder und überwacht die verfassungsgemäße Auslegung des Rechts. Die über lange Zeit größten Parteien sind die sozialdemokratisch orientierte Sozialistische Partei (PS) und die bürgerlich-konservativ orientierte Sozialdemokratische Partei (PSD). Daneben gibt es auf der rechten Seite noch die rechtspopulistische Volkspartei (CDS/PP) und auf der linken Seite die traditionsreiche Partido Comunista Português (PCP) und den vor wenigen Jahren als Aktien Analyse Sammelbecken der intellektuellen Linken gegründete Linksblock (Bloco de Esquerda, BE). Die fünf Parteien sind gegenwärtig im Parlament vertreten. Die Grünen (Partido Ecologista os Verdes, PEV) treten in Portugal immer in Listenunion mit den Kommunisten an und bekommen darüber normalerweise ein Parlamentsmandat. Siehe auch: Liste der politischen Parteien Portugals Internationale Beziehungen Portugal ist Mitglied der Europäischen Union und hatte im zweiten Halbjahr 2007 den Ratsvorsitz inne. Das Land hatte den Vorsitz bereits im ersten Halbjahr 2000. In dieser Zeit verfolgte Portugal vor allem das Ziel, den Dialog mit Afrika zu forcieren und Impulse zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Wirtschaft zu geben. Portugal war Gründungsmitglied der NATO und beteiligt sich mit Truppen an der Friedenssicherung auf dem Balkan. Zusammen mit Spanien ist Portugal an den Ibero-Amerikanischen Gipfeltreffen beteiligt, die vor DAX Korrelation allem den Dialog mit den Ländern Lateinamerikas fördern sollen. Federführend war das Land bei der Gründung der Gemeinschaft der Portugiesischsprachigen Länder (CPLP), deren Ziel es ist, die Zusammenarbeit dieser Länder zu vertiefen. Ferner ist das Land Mitglied in der Lateinischen Union, die den Erhalt und die Vielfältigkeit Aktien kaufen der romanischen Sprachen fördert. Portugal unterstützte eins seiner früheren Aktienkurse Kolonialgebiete, Osttimor, im Kampf um Unabhängigkeit von Indonesien, und kooperiert dabei zugunsten des jungen Staates finanziell und militärisch mit asiatischen Ländern, den Vereinigten Staaten sowie der UNO. Es besteht ein Streit zwischen Portugal und Spanien um das Gebiet von Olivenza (oder Olivença), das gegenwärtig zum spanischen Staat gehört, jedoch von Portugal beansprucht wird. Olivença kam 1801 unter spanische Verwaltung, doch Spanien Aktien Prognose erklärte sich auf dem Wiener Kongress von 1815 bereit,

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